Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Feijóos Scheitern nach der Wahl am 23. Juli in Spanien
Feijóo scheiterte nach der Wahl am 23. Juli an der Regierungsbildung: 177 Gegenstimmen und ein unmöglicher Pakt mit katalanischen Separatisten.
Feijóo und der 23. Juli: Die Rechnung, die nie aufging
Warum ist Feijóo nicht Premierminister, obwohl er die Wahlen am 23. Juli gewonnen hat? Die kurze Antwort: Weil 177 Abgeordnete gegen seine Wahl stimmten und keiner der Partner, die er brauchte – weder die katalanischen Separatisten noch die PNV (Baskische Nationalistische Partei) – bereit war, ihm ihre Stimmen zu geben. Die lange Antwort hat damit zu tun, wie die PP den Fall von Pablo Casado handhabte, mit der Beziehung des galizischen Führers zu den nationalistischen Parteien und dem weit verbreiteten Gefühl in der Wahlanalyse, dass die letzte Woche des Wahlkampfs eine Katastrophe war, die zwei Lasten hinterließ, die sich nicht abschütteln ließen.
Das erste war die während des Wahlkampfs einem Mitglied seines Umfelds zugeschriebene Verbindung zum Drogenhandel. Das zweite war die späte Kehrtwende bei den an die Inflation gekoppelten Renten, die die PP unter Rajoy eingefroren hatte. Diese beiden Male begleiteten Feijóo bis zum 23. Juli und erklären laut der am häufigsten wiederholten Analyse teilweise, warum die Mitte-Rechts-Kräfte die benötigten Stimmen nicht mobilisieren konnten.
Der unmögliche Pakt mit den Separatisten
Der Schlüssel zur gescheiterten Wahl liegt in einem Satz, der das Problem zusammenfasst: Der Katalonien-Konflikt kann nicht durch Richter gelöst werden, sondern nur durch Politiker. Feijóo hatte jedoch seine politische Karriere in Madrid darauf aufgebaut, die Separatisten anzuschwärzen, und als es darum ging, um ihre Stimmen zu bitten, stellte er fest, dass er ihnen nichts bieten konnte. Die PNV hatte bereits klargemacht, dass sie nichts mit Vox zu tun haben wollte, und die katalanischen Separatisten würden keinen Kandidaten unterstützen, der Artikel 155 (Aussetzung der Autonomie) und antikatalanische Rhetorik zu seinem Hauptbanner gemacht hatte.
Manche behaupten, wenn Feijóo dies ein Jahr früher verstanden hätte, wäre er jetzt Premierminister. Aber er war zu sehr damit beschäftigt, den internen Krieg zwischen Casado und Ayuso zu managen, um es zu sehen. Aus jenen Samen wuchs dieses Unkraut.
Amnestie als einziger Ausweg
Das nun entstehende Szenario unterscheidet sich stark von dem, was die PP träumte. Es wird kein bindendes Referendum geben, sondern eine Amnestie. Es wird wieder eine Art „Jordi Pujol 2.0“ geben, und danach Friede und Freude. Die Spaltung Spaniens steht nicht zur Debatte, unter anderem weil die EU sie nicht will. Der katalanische Separatismus fehlt internationale Unterstützung und sein Handlungsspielraum ist begrenzt.
Was aber zur Debatte steht, sind Neuwahlen, ein Szenario, das immer den Stigma trägt, dass Politiker die Angelegenheiten des Landes nicht lösen können und die Bürger erneut abstimmen lassen müssen. Die Alternative – Deals schließen und Posten verteilen – wird auch nichts Wesentliches ändern: weder Arbeit, noch Wohnraum, noch Kriminalität. Also ist es im Grunde egal, wer regiert.
Der politische Friedhof von Casado und Egea
Niemand bestreitet, dass Teodoro García Egea ein echter Strippenzieher war, aber die Art und Weise, wie Casado aus dem Amt gejagt wurde, war ein Massaker. Eine Hinrichtung live vor Publikum, die den Menschen eine Botschaft über die wahre Natur der PP vermittelte. Diese Botschaft ist nicht gelöscht worden. Feijóo erbte sie und wusste nicht, wie er sie handhaben sollte.
Die offene Frage bleibt, was mit Cuca Gamarra passiert, was mit diesem Teil des harten Kerns geschieht, der noch dort ist. Denn das Problem ist nicht nur Feijóo: Es ist das gesamte Ökosystem, das ihn umgibt.
Am Ende lässt sich die Geschichte auf ein Bild reduzieren: Feijóo sitzt seit den frühen Morgenstunden des 23. Juli auf dem Balkon in der Calle Génova und fragt sich, woher der Schlag kam. Die Antwort ist einfach: Von einer Mehrheit, die nicht an ihn glaubt. Und währenddessen lachen sich Sánchez und Egea kaputt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (107 Antworten).
In Katalonien übersteigt der Anteil ausländischer Jugendlicher 40%. Dies stellt das Narrativ der Unabhängigkeitsbewegung vor eine demografische Zerreißprobe.
Conxemar schloss La Selvaggia von der Messe in Vigo aus, weil die Firma Nacktfotos zum Verkauf von Muscheln nutzte. Debatte über Sexismus im Marketing.
Eine in den Medien veröffentlichte Umfrage besagt, dass sieben von zehn Portugiesen die Union unterstützen, doch der Iberismus würde Spanien und Portugal in einer…
In einer Debatte wird eine Fusion von Spanien und Portugal erörtert: Ein Nutzer rechnet mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 12,6 %, gegenüber 6 % in Portugal und 14 % in Spanien.
Die 29N-Wahl kommt mit der These, dass Wählen nur den Verwalter des Systems legitime: Sie entscheiden, du zahlst. Die Analyse des Stimmzettels als Zettel im Spalt.
Eine in einem Forum verbreitete Rechnung vergleicht die Kosten für Freundin, Ehefrau und Scheidung mit bezahlten Treffen: 81.000 Euro gegenüber 51.000 in fünf Jahren.