E-Auto-Fahrer senkt monatliche Kosten von 150 auf unter 10 Euro

Ein Nutzer berichtet, dass der Ölpreis durch den Iran-Krieg gestiegen sei und sein Elektroauto die Kraftstoffkosten von 150 € auf unter 10 € pro Monat gesenkt habe.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

E-Auto-Fahrer senkt monatliche Kosten von 150 auf unter 10 Euro
Elektroauto: Ein Nutzer reduziert die monatlichen Kosten von 150 € auf unter 10 €

Ein Forum-Nutzer behauptet, dass der SEUR-Lieferfahrer an seinem Arbeitsplatz seit drei Jahren eine Ford Transit fährt und dadurch etwa 400 Euro pro Monat spart. Diese Zahl wird im Kontext der vom selben Nutzer beschriebenen Lage genannt: Der Barrel-Preis sei durch den Krieg im Iran in drei Wochen von 60 auf 100 Dollar gestiegen, einige rechnen sogar mit 120. In Spanien, so argumentiert er, sollte die Diskussion um das Elektroauto rein rechnerisch und nicht ideologisch geführt werden.

Was kostet das Laden eines E-Autos, wenn man bei der Arbeit lädt?

Das beschriebene Szenario ist das eines Nutzers, der in einer Halle mit Eigenverbrauchsanlage parkt. Er gibt an, dass das Benzin vor dem Kauf des Fahrzeugs etwa 150 Euro pro Monat verschlungen habe und die Kosten nun, inklusive der Photovoltaik-Anlage am Arbeitsplatz, unter zehn Euro liegen. Die Installation ist kein Kraftwerk: Sie hat eine Kapazität von 7 kWh und 17 Module, die 4 bis 5 kWh pro Stunde erzeugen. Dies reicht laut Aussage aus, um tägliche Ladungen von etwa 15 kWh zu decken. Wenn das Büro diese Leistung benötigt, reduziert das Auto die Last auf 10 Ampere — 2,2 kWh — und sammelt in acht Stunden 18 kWh an, um den täglichen Verbrauch von 8 kWh zu decken.

Er erwähnt auch, dass die Stromrechnung im Februar bei 100 Euro plus Mehrwertsteuer lag, während sie zuvor zwischen 250 und 300 Euro betrug, und plant für September eine Erweiterung des Daches um weitere 7 kWh. Der Nutzer selbst räumt ein, dass ein Elektroauto nicht für jeden sinnvoll ist, und andere Teilnehmer ergänzen, dass die Rechnung ohne eigenen Stellplatz oder Steckdose am Arbeitsplatz nicht aufgeht.

Wartung, Service und Verbrauch: 150 € versus 600 €

Die zweite Kostenstelle sieht der Besitzer in der Werkstatt: Sein vorheriger BMW 520D verursachte bei Inspektionen Rechnungen zwischen 400 und 600 Euro, während der BMW i4 laut seiner Berechnung nur 150 Euro kostet. Als Referenz für den Verbrauch nennt derselbe Nutzer etwa 16 bis 18 kWh pro 100 Kilometer, was bei Nachtstromtarifen oder Überschuss-Solarstrom den Kilometerpreis unter den von Diesel drückt. Manche schätzen, dass man für weniger als 10 Euro 550 Kilometer zurücklegt, indem man die Akkus am Wochenende zu Hause lädt.

Laden unterwegs: 15 Minuten und eine Pause

Unter den genannten Modellen — Tesla Model 3, BMW i4, Toyota C-HR+ und der BYD Dolphin 2027 mit Blade-Batterie 2.0 — behauptet ein Teilnehmer, dass diese in etwa 15 Minuten von 20 % auf 60 % laden können. Die These lautet, dass eine halbstündige Pause zum Strecken der Beine bei jeder langen Fahrt ohnehin sinnvoll ist, sodass das Laden keine zusätzliche Zeit erfordert, sondern die Pausen neu strukturiert. Ein anderer Teilnehmer weist darauf hin, dass kleinere E-Autos wie BYD oder MG4 Batterien mit 40 bis 50 kWh haben, während ein mittelgroßes Modell bei 60 kWh liegt. Zudem wird das elektrische Lkw als nächste Herausforderung diskutiert.

Hält das spanische Stromnetz mehr E-Autos aus?

Hier gibt es keinen Konsens. Die installierte Leistung in Spanien läge bei bis zu 147 GW, während der übliche Verbrauch zwischen 25 und 30 GW schwankt. Optimisten argumentieren, dass genug Erzeugungskapazität vorhanden sei. Der Engpass liege jedoch in den Verteilernetzknoten, die überlastet sind, was dazu führt, dass Industrieanschlüsse nicht realisiert werden können und Wohnungsbauprojekte blockiert sind. Befürworter des Elektroautos fordern Investitionen in das Übertragungsnetz; Kritiker warnen, dass die Elektrifizierung das Problem nur verlagert, statt es zu lösen.

Auch ein stehendes Auto kostet Geld

Die Gegenargumente kommen mit konkreten Zahlen. 35.000 Euro für ein Auto auszugeben bedeute, so diese Sichtweise, dass man über zehn Jahre hinweg monatlich etwa 250 Euro für Wertverlust und Fixkosten trägt. Eine Ersparnis von 140 Euro pro Monat beim Kraftstoff deckt dies nicht ab. Hinzu kommen Batterie-Degradation, der Mangel an freien Werkstätten, höhere Versicherungsprämien und das Gewicht, das auf der Straße Nachteile bringt. Plug-in-Hybride, so wird angemerkt, degradieren noch schneller. Ein Teilnehmer beziffert die Installation einer stationären 15-kWh-Batterie zu Hause auf über 6.000 Euro. Und die Alternative ohne eigenes Auto: Fahrrad und null Kosten.

Von Reflexion zu Vorwurf: Monate der Diskussion

Die Unterhaltung begann als Einladung zur Kalkulation und endete mit gegenseitigen Vorwürfen. Dazwischen gab es alle möglichen Positionen: Wer daran zweifelt, ob der Nachtstromtarif morgen noch existiert, wer warnt, dass sich ein E-Auto ohne Kennzeichen und Batterie nicht lohnt, und wer daran erinnert, dass die Lebensdauer eines Autos zehn Jahre und 300.000 Kilometer beträgt, nicht sechs Monate "Honigmonat". Auch jene, die den Solar-Enthusiasmus dämpfen: Laut dieser Schätzung würden Panels auf einem privaten Dach fast 30 Jahre brauchen, um die Investition wieder einzubringen.

In einem Thread, der in Vorwürfen endete, besteht der einzige Punkt, in dem mehrere Teilnehmer übereinstimmen, darin, dass der Engpass nicht in der Stromerzeugung liegt, sondern im Verteilernetz.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (359 Antworten).

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