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Die Ceuta-Krise wäre ohne Marokko nicht passiert
Mehr als 50.000 irreguläre Einreisen nach Ceuta in Spanien. Luis de la Corte nennt Marokko als notwendige Bedingung und das Urteil des Obersten Gerichts als Auslöser.
Ceuta: 50.000 Einreisen und ein Fazit, das niemand unterschreiben will
Die Analyse von Luis de la Corte, aufgegriffen von Gonzalo Araluce in Vozpópuli, reduziert die größte Sicherheitskrise in Ceuta auf einen unbequemen Satz: Sie wäre nicht passiert, wenn Marokko es nicht gewollt hätte. Die offiziellen Zahlen des Innenministeriums übersteigen 50.000 Menschen, die auf irregulären Wegen einreisten, und der Forscher selbst warnt, dass eine einzige Erklärung gewagt wäre. Das Urteil des Tribunal Supremo (Obersten Gerichts Spaniens) wirkte als Auslöser, nicht aber als Ursache.
Dennoch erweist sich der marokkanische Wille als notwendige Bedingung. Ohne ihn setzt sich die Menge nicht in Bewegung. Alles andere ist politisches Getöse: das Gerichtsurteil, der Austausch von Anschuldigungen, die Improvisation.
Die schärfste Kritik am offiziellen Narrativ stellt nicht die Sache infrage, sondern das Management. Wenn der CNI (Spaniens Geheimdienst) Warnungen gab, so die Frage, warum wurde die Grenze nicht verstärkt und warum waren nicht ausreichend Kräfte im Einsatz? Der Spitze zielt auf die Regierung, der vorgeworfen wird, nach äußeren Schuldigen zu suchen — die Rechte, Trump, Pilingui, Franco, der Klimawandel —, statt selbst Verantwortung zu übernehmen.
Medien, die die Krise als große Überraschung darstellten, erhalten das Etikett «offenkundige Kapitäne». Für einen Teil der Analyse war das Geschehen an der Grenze ein vorhersehbarer Zug; für einen anderen ein Lehrbuch-Schock. Die Frage, wer hätte wissen und wer hätte handeln müssen, bleibt unbeantwortet, und die Grenze bleibt dasselbe Schachbrett.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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