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Coldcard: 116 Millionen Dollar in Bitcoin gestohlen – trotz Cold Wallet
Vier Angriffswellen auf Coldcard-Cold-Wallets haben 116 Millionen Dollar in Bitcoin abgeschöpft und mehr als 5.200 Adressen getroffen, wie Galaxy Research berichtet.
Coldcard-Cold-Wallets geleert: 116 Millionen Dollar in Bitcoin verschwunden
Eine Cold Wallet dürfte eigentlich nicht plünderbar sein. Genau dieser Mythos ist gerade geplatzt: Seit Donnerstag haben Hacker in vier Wellen Angriffe auf die Hardware-Wallets von Coldcard Bitcoin im Wert von mehr als 116 Millionen Dollar abgezogen, wie die On-Chain-Analyse von Galaxy Research zeigt. Das Gerät, das „hypersecure“ Storage versprach, hat 5.200 einzelne Adressen leeren sehen. Und der 3. August 2026 wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die letzte Verteidigungslinie keine mehr war.
Die Schwachstelle ist nicht der Chip, sondern die „Recovery“
Die technische Erklärung verweist auf einen unbequemen Widerspruch: Die Sicherheit einer Wallet bestimmt nicht die Kryptografie, sondern das „Recovery“-Verfahren. Gelingt es jemandem, diese Wiederherstellung nachzubauen, wird die Wallet geleert, selbst wenn das Gerät in einer Schublade liegt. Genau das gilt als Hauptangriffsvektor: Man muss die Hardware nicht anfassen, die Seed-Phrase genügt.
Bitcoin – oder seine Verwahrer?
Im Kern trennt die Debatte das Protokoll von seinen Verwahrern. Das Problem ist fast nie Bitcoin selbst, sondern das Vertrauen des Geldes an den, der sich als „sicherer“ ausgegeben hat. Jeder Millionendiebstahl weckt denselben Verdacht: Ohne Ansprechpartner, ohne Versicherung, ohne Garantie steht der Anleger allein vor dem Loch. Kryptoskeptiker haben es leicht, daran zu erinnern, dass das Risiko genau dort liegt, wo es niemand sehen wollte.
Wenn eine Cold Wallet ohne physischen Kontakt geleert werden kann, was bleibt dann für den Rest des Ökosystems? Darauf hat bisher niemand geantwortet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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