Aluminiumfenster durch PVC ersetzen: 6.000 Euro und 0,2 weniger Wärmedurchgang

Der Wechsel von einem U-Wert von 3,3 auf 1,5 kostet 6.000 Euro; eine Senkung auf 1,3 nochmals 500 Euro. Der Energieausweis des Hauses verweist eher auf Wände und Dach als auf die Fenster.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Aluminiumfenster durch PVC ersetzen: 6.000 Euro und 0,2 weniger Wärmedurchgang
Vom U-Wert 3,3 auf 1,5: was man für 6.000 Euro bei Fenstern wirklich bekommt

Ein Reihenhaus in der Provinz Salamanca auf 800 Metern Höhe, mit sieben Aluminiumfenstern ohne thermische Trennung und einem U-Wert von 3,3 W/m²K. Das ist der Ausgangspunkt. Der Eigentümer möchte wissen, ob der Wechsel zu PVC mit Wärmeschutz-Doppelverglasung und einem U-Wert von 1,5 —6.000 Euro— oder zu einem 76-mm-Profil mit Dreifachdichtung und 1,3 —6.500 Euro— wirklich spürbar ist. Die kurze Antwort: Ja, aber nicht dort, wo er denkt.

Der erste Denkfehler lässt sich mit einer einfachen Rechnung entkräften. Der Holzofen brennt fast den ganzen Winter, und die warme Luft entweicht über die offene Treppe in den ersten Stock. Neue Fenster machen das Erdgeschoss nicht zu einem luftdichten Behälter: Die Wärme steigt weiter auf. Was sie bewirken, ist das Dämmen der Leckagen an den Öffnungen, die sich bei einem Aluminiumrahmen ohne thermische Trennung im Winter wie im Sommer mit der Hand spüren lassen.

Lohnt es sich, 500 Euro mehr für 0,2 weniger U-Wert zu zahlen?

Hier fällt der fachliche Konsens differenzierter aus, als es scheint. Ein Sprung von 3,3 auf 1,5 ist gewaltig; von 1,5 auf 1,3 ist marginal. Der Preisunterschied —500 Euro auf 6.000— amortisiert sich nicht über den U-Wert, sondern über die dritte Gummidichtung und das dickere Profil, die sich auf Luftdichtheit und Haltbarkeit auswirken. Manche sind der Ansicht, dass in kalten Regionen der Standard des Gesamtaufbaus 1,3 nicht überschreiten und die Verglasung unter 1,1 liegen sollte. Das anspruchsvollste Szenario verlangt 80-mm-Profile von Herstellern wie Schüco; das pragmatischste erinnert daran, dass das Glas die größte Fläche ist und dass eine Dreifachverglasung auf einem 70er-Profil mit den Jahren Probleme durch das Gewicht verursacht.



Die Zahl, die niemand ansieht: Wände und Dach

Der Energieausweis des Hauses weist für die Fassadenwände einen U-Wert von 1,40 aus, für das Dach 0,96 und für den Boden 1,20. Nach den branchenüblichen Maßstäben sollte das Dach bei etwa 0,24 liegen. Dort sitzt das eigentliche Leck. Das Einblasen von Steinwolle oder eine Innendämmung bewegen die Nadel mehr als 0,2 U-Wert am Rahmen. Und wenn die Fenster aus den 90er-Jahren stammen, kann der Luftspalt in der Wand mit Bauschutt verstopft oder mit einer durchgehangenen 10-mm-EPS-Platte gefüllt sein: Vor der Unterschrift unter das Fensterangebot lohnt sich eine Bauuntersuchung.

Die skeptischste Fraktion geht noch weiter: Wenn die Energie günstig ist —Brennholz und ein 9-kW-Ofeneinsatz mit Gebläse—, ist die Dämmung der Fenster «Kleinkram» gegenüber dem, was beim Lüften verloren geht. Es ist eine Provokation, trifft aber einen wahren Kern: Ohne Wände und Dach anzugehen, dauert die Amortisation der 6.000 Euro lange.

Rollläden, Montage und das Detail, das vergessen wird

Das Angebot umfasst 200-mm-Monoblockkästen mit verbesserter Wärme- und Schalldämmung sowie eine 84-mm-Führungsschiene. Die Motorisierung der Rollläden kostet etwa 120 Euro pro Einheit und vermeidet die Bohrlöcher des Montagebands, ein Pluspunkt für die Luftdichtheit. Die Montage ist so wichtig wie das Material: Ein gutes Fenster, schlecht eingebaut, verliert einen Großteil seines theoretischen U-Werts.

Die Prognose, mit Vorbehalten: Er wird weniger Kälte am Rahmen und weniger Zugluft an den Öffnungen spüren, und das Haus wird etwas mehr Wärme halten. Doch wenn das Ziel die Energieeffizienz eines Hauses mit schlechter Einstufung ist, sind die Fenster das erste Kapitel, nicht das letzte.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (22 Antworten).

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