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Ausweisverlängerung in Spanien: Ämter überlastet, Termine kaum verfügbar
In Barcelona und anderen spanischen Provinzen sind die Online-Termine zur Verlängerung des DNI oft nicht buchbar. Kürzere Öffnungszeiten führen zu langen Wartezeiten.
DNI-Verlängerung stockt: Überlastete Ämter und fehlende Termine
Die Terminbuchung für die Verlängerung des DNI (spanischer Personalausweis) ist in weiten Teilen Spaniens praktisch unmöglich geworden. Das System zeigt die Dienststellen als „Saturadas“ (überlastet) an und erlaubt keine Tagesauswahl mehr. In Barcelona sind alle Ämter der Provinz so gelistet, mit Öffnungszeiten von 9 bis 14:30 Uhr. Bei dieser Nachfrage stellt sich die Frage, warum die Zeiten nicht auf den Nachmittag ausgeweitet werden.
Das Problem liegt nicht an mangelnder Nachfrage, sondern am Angebot. Manche argumentieren, dass Beamte in einem funktionierenden Staat von 7 bis 21 Uhr arbeiten sollten. Andere sehen das System eher auf bürokratische Regularien als auf effizienten Service ausgelegt. Das Ergebnis bleibt gleich: Schlangen, lange Wartezeiten und eine Website, die häufig zusammenbricht.
Eine verbreitete Lösung ist es, den Terminzwang zu umgehen. Man geht direkt zur Polizeistation, erträgt die Zurechtweisung des zuständigen Beamten und wartet etwa eine Stunde. Auch wer einen Termin hat, muss warten, da sich viele ohne Termin einschleichen. Im ländlichen Raum („España vaciada“) erhält man dagegen oft noch am nächsten Tag einen Termin. In Madrid läuft die Abwicklung schnell, selbst für Reisepässe.
Solange die Öffnungszeiten nicht verlängert und das System nicht verstärkt wird, bleibt die einzige Alternative wie bisher: Augen zudrücken und warten. Die Frage ist, wie lange die Geduld der Steuerzahler noch hält.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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