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Wärmeemitter verursacht dieselben Kosten wie ein Ölradiator
Ein Wärmeemitter verbraucht genau so viel wie ein Ölradiator: Eine Kilowattstunde entspricht einem Kilowatt Wärme. Nur eine Wärmepumpe vervielfacht die Leistung um das Dreifache.
Wärmeemitter verursacht dieselben Kosten wie ein Ölradiator
Der Winter kommt, und mit ihm die alljährliche Frage: Welches Heizsystem wärmt am meisten bei den geringsten Kosten? Die kurze Antwort, die dem Wärmeemitter den Ruf als angeblicher Spartipp nimmt, lautet: Ein solches Gerät gibt es nicht. Jedes Gerät, das durch elektrischen Widerstand heizt — der sogenannte Joule-Effekt —, wandelt eine Kilowattstunde in genau ein Kilowatt Wärme um. Nicht mehr. Es macht keinen Unterschied, ob es sich um einen Emitter mit Schamottestein, einen klassischen Ölradiator oder eine schwarze Wärmeplatte handelt. Gleiche Leistung, gleiches Ergebnis, gleiche Rechnung.
Der Wärmeemitter, jenes Gerät, das viele Marken als Spitzentechnologie verkaufen, ist ein elektrischer Heizstrahler in einer anderen Hülle. Der einzige echte Unterschied ist die Trägheit: Der Stein speichert Wärme und gibt sie nach und nach ab. Komfort, keine Effizienz. Wer etwas anderes verspricht, lügt entweder oder versteht die Physik nicht.
Welches Heizsystem verbraucht am wenigsten?
Die Antwort hat einen technischen Namen: Wärmepumpe. Eine Klimaanlage mit umgekehrter Funktion entzieht der Außenluft Wärme und führt sie ins Haus. Pro verbrauchter Kilowattstunde liefert sie drei oder mehr Kilowattstunden Wärme. Der Kennwert dafür ist die COP, und hier geschieht das Wunder — oder eben gut genutzte Thermodynamik. Die in der Branche genannten Zahlen sprechen von Leistungszahlen von 3,4 bei normalen Bedingungen, die auf 2 sinken, wenn das Thermometer auf minus zehn Grad fällt.
Die Ersparnis ist so gewaltig, dass ein Invertergerät mit 1,8 Kilowatt laut der Erfahrung, die in diesen Diskussionen geteilt wird, drei Zimmer heizen kann und bei minus acht Grad nicht einfriert. Geräte ohne Inverter frieren bei diesen Temperaturen dagegen ein. Der Unterschied zwischen einem Euro pro Tag und vier Euro ist genau das.
Das Kleingedruckte bei extremem Frost
Eine Wärmepumpe ist nicht unbegrenzt leistungsfähig. Ihre Effizienz sinkt, je kälter die Außenluft wird, und in Regionen mit harten Wintern lohnt es sich, die technischen Daten genau zu prüfen, bevor man sich ganz auf sie verlässt. Bei sehr niedrigen Temperaturen verliert das System an Leistung und startet in manchen Fällen gar nicht erst.
Hier kommt das andere große Opfer der Geschichte ins Spiel: Butan. Ein Katalytofen, wie er in Friseursalons steht, verbraucht alle fünf Tage eine Gasflasche, etwa vier Euro pro Tag, laut einer Rechnung, die in der Debatte kursiert. Teurer als die Wärmepumpe, aber ohne Abhängigkeit vom Stromnetz.
Die Rechnung als Schlachtfeld
Rechnen wir mit konkreten Zahlen. Ein Wohnzimmer von vierzig Quadratmetern, mit einer zehn Stunden laufenden Wärmepumpe und einer Außentemperatur zwischen zwei und sechs Grad, kostet etwa einen Euro pro Tag, laut den Berechnungen, die im Thread angestellt werden. Dasselbe Wohnzimmer mit drei ein Kilowatt starken Ölradiatoren und einem Heizlüfter: vier Euro täglich, ohne es richtig warm zu bekommen. Mit Heizöl: zwanzig Liter pro Tag, zwanzig Euro. Der Vergleich lässt keinen Raum für Diskussionen.
Der Haken liegt im reinen Stromverbrauch. Die Klimaanlage im Heizmodus trocknet die Luft nicht so aus wie Emitter, doch manche führen Kopfschmerzen und Trockenheit darauf zurück. Und manche, die beide Systeme zu Hause haben, bevorzugen den Emitter aus reinem Komfort, obwohl er sie mehr kostet.
Die Schlussfolgerung, die dem Marketing nicht passt: Der Wärmeemitter ist keine Option mit geringem Verbrauch. Er ist eine Komfortoption. Das Energielabel auf der Verpackung misst etwas anderes, und die Kilowattstunde kostet weiterhin dasselbe, egal welcher Stein sie abgibt. Die einzige Möglichkeit, zu heizen, ohne mehr zu zahlen als nötig, besteht darin, nicht für die Erzeugung der Wärme zu zahlen, sondern für ihre Bewegung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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