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Ajram-Kurs: 300 Euro für 8 Stunden, die keinen aus dem Anfängerstatus holen
300 Euro für 8 Stunden Börsenkurs: Erfahrene Trader warnen, dass ein Anfänger auch danach Anfänger bleibt, und dass das eigentliche Geschäft im Lehren liegt, nicht im Handeln
Wer 300 Euro für acht Stunden Börsentraining zahlt, wird dadurch noch lange kein Trader
Lohnt es sich, mehr als 300 Euro für einen Börsenkurs für Anfänger auszugeben, der an einem einzigen Tag stattfindet, acht bis zehn Stunden dauert und verspricht, einen in das Trading einzuführen? Die Frage stellt jemand, der den Markt noch nie betreten hat und sich fragt, ob er danach das Gelernte anwenden und Geld verdienen kann. Die Antwort derer, die bereits handeln, ist ein deutliches Nein, mit Einschränkungen.
Das erste Argument betrifft den Zeitrahmen: In acht Stunden lernt man kein Trading. Allenfalls hört man eine konkrete Strategie. Und wenn man die dahinterstehende Theorie nicht beherrscht und nicht genug geübt hat, verliert man das Geld höchstwahrscheinlich, sobald es losgeht. Ein Anfänger, der einen Eintageskurs verlässt, bleibt ein Anfänger – nur mit einer Anekdote zum Erzählen.
Das Geschäft liegt im Lehren statt im Handeln
Die häufigste Kritik richtet sich nicht gegen den Preis, sondern gegen das Modell. Wenn diese berühmten Trader so viel verdienen, warum geben sie dann Kurse, statt mit ihren Trades Millionen zu machen? Der Verdacht: Das eigentliche Geschäft liegt in der Ausbildung, nicht am Markt. Jemand fasst es ironisch zusammen: Ein 50-seitiger Kurs und ein Eintagesseminar zahlen sich besser aus als Trading.
Manche gehen weiter und stellen fest, dass 99 % derjenigen, die in Spanien Kurse verkaufen, nie bewiesen haben, dass sie Geld verdienen, und dass der beste Glaubwürdigkeitsnachweis die Veröffentlichung eines eigenen Portfolios wäre, mit Ankündigungen der Käufe und Verkäufe vor der Ausführung. Die meisten tun das nicht. Die genannte Ausnahme ist ein öffentliches Portfolio mit einer Rendite von 3,13 %, als Beispiel für Transparenz statt Nebelkerzen.
Kostenlose Alternativen und die wahren Startkosten
Es gibt, so wird betont, mehr als genug Material für Einsteiger im Internet: Bücher von erprobten Tradern, oft auf Englisch, und kostenlose Simulatoren zum Üben ohne Kapitalrisiko. Der beste Weg zu lernen, sagt eine Stimme, ist kostenlos und obendrein mit Preisen. Die endgültige Entscheidung des Fragestellers fiel genau so aus: ein zweitägiger Kurs, fortgeschrittener als der kostenpflichtige, zum Preis von null Euro. „Zumindest wird mir nicht die Tasche geleert“, räumt er ein.
Man sollte den Kurspreis von den Kosten des Handels trennen. Ein anderer Beitrag warnt: Wer es mit Futures ernst meint, braucht eine Plattform, einen Broker und Charts, und mit weniger als 60.000 Euro Eigenkapital – niemals geliehen, und dessen Verlust verschmerzbar sein muss – sollte man gar nicht erst anfangen. Die Ausbildung ist der billige Teil; der Markt berechnet separat.
Die letzte Ironie liefert der Markt selbst: Wer fürs Lehren kassiert, verrät selten, was bei ihm wirklich funktioniert. Würde es funktionieren, bräuchte er keine Schüler.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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