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Wie sich England ab 1950 für immer veränderte
Einwanderung aus Subsahara-Afrika, der arabischen Welt und Indien veränderte England ab 1950. Ursachen und Auswirkungen im Überblick.
Das Nachkriegsengland hörte ab den 1950er Jahren auf, homogen zu sein, als Arbeitskräftemangel und rechtliche Änderungen die Türen für massive Einwanderung öffneten, die sich in den 60er Jahren festigte.
Das England, das aus dem Zweiten Weltkrieg hervorging, war ein Land mit einer ziemlich klar definierten Identität, doch dieses Bild begann sich ab **1950** radikal zu verändern. Was bis dahin vereinzelte Präsenzen oder auf Häfen konzentrierte Gemeinschaften waren, wurde zur alltäglichen Realität. Der Hauptantrieb war ein dringender wirtschaftlicher Bedarf: Es fehlten Arbeitskräfte.
## Eine Gesetzesänderung und der Bedarf an Arbeitskräften
Nach dem Krieg sah sich das **Vereinigte Königreich** einem Arbeitskräftemangel gegenüber, der die Erholung gefährdete. Die Antwort kam unter anderem mit dem **British Nationality Act von 1948**. Dieses Gesetz gewährte den Untertanen der Kolonien und des **Commonwealth** das Recht, sich in Großbritannien niederzulassen und zu arbeiten. Es war ein Wendepunkt. Die berühmte Reise des Schiffes **HMT Empire Windrush** im Jahr **1948** wurde zum Symbol für die Ankunft von Menschen aus der Karibik. Etwa zur gleichen Zeit löste die Teilung **Indiens** im Jahr **1947** einen stetigen Zustrom von Menschen aus **Indien** und **Pakistan** aus.
## Die Festigung in den Städten
In den **1960er** Jahren siedelten sich diese neuen Gemeinschaften an und wuchsen. Die Einwanderung aus Südasien intensivierte sich, Männer fanden Arbeit in der Textilindustrie von **Yorkshire** und **Lancashire** sowie in den Fabriken der **Midlands**. Gleichzeitig sahen sich städtische und industrielle Zentren mit der Ankunft von Menschen aus **Arabien** und **Nordafrika** konfrontiert. Gegen Ende der **60er** und Anfang der **70er** Jahre kam eine neue Welle: die "Ostafrikanischen Asiaten", viele mit britischem Pass, die vor Verfolgung und "Afrikanisierung" in Ländern wie **Kenia** und **Uganda** flohen.
Der Familiennachzug spielte eine entscheidende Rolle. Die Einwanderungsgesetze, die mit den **Commonwealth Immigrants Acts** von **1962**, **1968** und **1971** schrittweise verschärft wurden, brachten diejenigen, die bereits im Land waren, dazu, ihre Familien nachzuholen, statt zurückzukehren. Dies machte die Präsenz dieser Gemeinschaften dauerhaft und veränderte das soziale und kulturelle Gefüge **Englands**.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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