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Waschmaschine und Geschirrspüler mit Warmwasser: Die Ersparnis lohnt sich nicht
Wer Waschmaschine und Geschirrspüler ans Warmwasser anschließt, spart laut Nutzerrechnungen rund 0,33 Euro pro zehn Wäschen. Die Amortisation ist…
Waschmaschine und Geschirrspüler mit Warmwasser: Die Ersparnis, die kaum jemand amortisiert
Waschmaschine und Geschirrspüler an den Warmwasseranschluss der Wohnung anzuschließen, klingt nach einem dieser Oma-Tricks, bei denen man sich fragt, warum man ihn nicht schon früher angewandt hat. Die Logik liegt auf der Hand: Kommt das Wasser schon warm an, muss das Heizelement des Geräts weniger arbeiten und die Rechnung sinkt. Das Problem beginnt, wenn man nachrechnet. Eine Berechnung, die in Foren für bewussten Konsum kursiert, beziffert die Ersparnis auf 150 Wattstunden pro Wäsche, was bei 0,22 Euro pro Kilowattstunde 0,33 Euro alle zehn Wäschen ergibt. Ein Taschengeldbetrag pro Monat. Und dafür muss man sich in die Installation einarbeiten.
Wie viel man wirklich spart, wenn die Waschmaschine mit Warmwasser läuft
Die optimistischste Rechnung geht von dieser Zahl aus: 150 Wh weniger pro Zyklus, gemessen an einem Geschirrspüler, der mit Warmwasser aus einem Boiler versorgt wurde. Bei zehn Ladungen sind das 1,5 kWh. Zu den 0,22 Euro pro kWh, mit denen der Rechnende kalkuliert, ein Drittel Euro. Die unbequeme Schlussfolgerung: Für diese Ersparnis lohnt sich kein Umbau und kein Aufwand. Anders sieht es aus, wenn die Installation bereits vorhanden ist oder das Wasser gratis kommt.
Darin liegt der entscheidende Faktor. Stammt das Warmwasser aus Solaranlagen für Warmwasser, kostet das Erhitzen nichts und die Ersparnis ist sauber. Kommt es aus einer Gas- oder Butantherme, spricht auch der Unterschied zwischen Gasheizung und elektrischem Heizelement dafür. Und bei einem elektrischen Boiler lohnt es sich nur, wenn dieser in den Niedertarifzeiten des Nachttarifs lädt und zu den Spitzenzeiten abgeschaltet wird.
Warum Hersteller warnen, dass nicht alle Geräte das zulassen
Hier taucht die erste technische Hürde auf. Die Magnetventile am Wassereingang eines herkömmlichen Geräts sind nicht für warmes Wasser ausgelegt. Der Hinweis ist eindeutig: Die Bedienungsanleitung des Geräts lesen, denn manche Geräte erlauben es, andere nicht. Die korrekte Lösung sind Zweianschluss-Geräte mit doppeltem Wasseranschluss, die laut einem Teilnehmer bei Neubauten nach dem Technischen Baucode Spaniens (Código Técnico de la Edificación) bereits Pflicht sind und nicht mehr kosten.
Die zweite Hürde ist die Temperatur. Wer bei 30 Grad wäscht, um die Kleidung zu schonen, stellt fest, dass der Boiler auf 50 Grad steht und das Wasser wärmer einläuft als gewünscht. Die praktische Antwort: Die ersten Liter kommen meist lauwarm an, weil das Warmwasser die Leitung noch nicht durchlaufen hat, und die Trommel kühlt schnell aus. Trotzdem bleibt das Risiko real, bei höheren Temperaturen zu waschen als geplant.
Das Problem mit dem Durchfluss: Wenn der Heizkessel gar nicht startet
Ein Detail sieht man erst im Betrieb. Der Geschirrspüler entnimmt so wenig Wasser, dass ein Gaskessel den Bedarf möglicherweise nicht erkennt und nicht zündet. Wer es ausprobierte, füllte am Ende einen Eimer mit Warmwasser und schüttete ihn von Hand zu Beginn des Programms ein – mit einer Ersparnis von 100 bis 150 Wh gegenüber Kaltwasser. Nur beim ersten Mal; das restliche Spülwasser kam aus der Kaltwasserleitung.
Mit einer Wärmepumpe wird es komplizierter: Da das Gerät so wenig Wasser verbraucht, kommt der erste Abruf kalt an, weil das Warmwasser noch nicht durchgekommen ist. Die vorgeschlagene Strategie: die Geräte hintereinander laufen lassen – zuerst die Waschmaschine, die mehr Wasser verbraucht, und den Geschirrspüler starten, sobald die Leitung durchgespült ist.
Das Fazit bleibt, wo es begann: Die Idee ist auf dem Papier gut, in der Praxis marginal – es sei denn, das Wasser wird solar erhitzt oder Gas ist günstig. Mit diesen Zahlen amortisiert sich der Umbau erst nach Jahren. Und bis dahin liegt die echte Ersparnis weiterhin in einer guten Dämmung des Geräts, nicht am Warmwasseranschluss.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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