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Spanisches TV per WLAN: Funktioniert, aber nicht für jeden
Ein 118-Euro-Smart-TV mit WLAN ersetzt die Antenne für kostenlose spanische TDT-Kanäle, doch ältere Nutzer tun sich oft schwer mit den Apps.
Spanisches TV per WLAN funktioniert, erfordert aber Schulung bei der App-Nutzung
Ein Raum ohne Antennenanschluss, ein großes Haus, in dem Kabelverlegung keine Option ist, ein höheres Nachbargebäude, das das Signal blockiert, und eine ältere Person, die viele Stunden im Bett verbringt. Das war der Ausgangspunkt: WLAN war der einzige vernünftige Weg. Nach mehreren Tagen des tatsächlichen Gebrauchs lautet die Schlussfolgerung, dass das Ziel erreicht wird – alle Kanäle des spanischen DVB-T (TDT) sind ohne Antenne und ohne monatliche Gebühren sichtbar –, allerdings um einen Preis, den niemand einkalkuliert hatte: Jemand muss die Navigation zwischen den Anwendungen erklären.
Kosten für spanisches TV ohne Antenne
Die Anfangsinvestition wurde mit einem 32-Zoll-Fernseher mit integriertem Fire- oder Android-System für 118 Euro gelöst, im Vergleich zu 159 Euro für dasselbe Gerät auf einem anderen Vertriebskanal. Die Alternative, einen herkömmlichen Fernseher zu kaufen und einen Streaming-Stick für etwa 40 Euro hinzuzufügen, ergab eine ähnliche Summe, jedoch mit einem zusätzlichen Gerät und einer weiteren Fernbedienung. Eine weitere Option wäre bezahlpflichtiges TV über einen Anbieter gewesen, ab 5 Euro pro Monat im günstigsten Tarif, inklusive aller TDT-Kanäle und einer speziellen Fernbedienung.
Innenantennen wurden von vornherein ausgeschlossen: Es gibt nur ein Fenster im Erdgeschoss, und die Richtung zum Sender ist voller Gebäude. Wer es ausprobiert hat, bestätigt, dass man einige Kanäle empfängt, aber die Hälfte schlecht aussieht. Auch das Verlegen von Kabeln mit Signalverstärker wurde vorgeschlagen, was jedoch unmöglich ist, wenn man das gesamte Haus durchqueren muss.
Apps für spanisches TV im Internet
Die endgültige Konfiguration: AtresPlayer, RTVE Player, Tivify und Infinity. Pluto TV wurde ausgeschlossen, da der Nutzer es nur als verwirrend empfand. Das Problem ist nicht die Verfügbarkeit der Kanäle, sondern die Fragmentierung. Nicht alle Apps erscheinen im Schnellguide oder im Live-TV, vermutlich aufgrund von Ausstrahlungsrechten. Der Sprachassistent hilft weniger als versprochen: Die Anfrage nach einem bestimmten Kanal funktioniert nicht; man muss bitten, die App zu öffnen, und selbst darin reagiert sie nicht auf den Befehl, diesen Kanal abzuspielen.
Das eigentliche Problem: Der Nutzer
Hier liegt der Knackpunkt. Wenn der Nutzer weiß, wie man sich in Apps bewegt, kann er alle spanischen TDT-Kanäle kostenlos sehen. Für eine ältere Person mit eingeschränkter Mobilität ist das Lernen eine andere Sache. Die Erfahrung zeigt deutlich: Alles außer Einschalten, Ausschalten, Lautstärke ändern und Kanal wechseln ist schwierig und wird mit der Zeit immer schwieriger. Die angewandte Zwischenlösung bestand darin, einen Kanal einzustellen und ihn so zu belassen: kein Zappen, Werbung inklusive, automatische Abschaltung nach vier Stunden.
Der Detailaspekt der Werbelautstärke ist für jemanden, der nachts desorientiert sein könnte, nicht unerheblich. Es gab auch einen technischen Fehler, dessen Lokalisierung Zeit kostete: Der Fernseher schaltete sich Sekunden nach dem Ausschalten wieder ein, aufgrund der Hintergrundberechtigungen der mobilen System-App.
Die nicht gewählte Alternative
Bezahlpflichtiges TV über einen Anbieter bleibt die Option mit einer einzigen Fernbedienung und Sprachsteuerung. Es kostet wenig pro Monat und vermeidet die Erklärung von vier Schritten. Die getroffene Entscheidung war das Gegenteil: Keine Gebühren und ein Gerät. Das Ergebnis ist, dass es funktioniert, was das Ziel war, und dass die Wartung von dem übernommen wird, der die Bedienung erklärt. Die monatliche Ersparnis existiert. Die Frage ist, wie viele Einweisungssitzungen sie kostet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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