Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Warum die NATO Russland nicht angreift: Atomwaffen als Bremse
Russland verfügt über das größte Atomwaffenarsenal der Welt und eine Doktrin der sofortigen Reaktion. Ein direkter NATO-Angriff würde eine atomare Vergeltung auslösen ohne...
Warum die NATO Russland nicht angreift: Atomwaffen als Bremse
Die Frage stellt sich jedes Mal, wenn über den Zustand der russischen Armee gesprochen wird: Wenn Russland so schwach ist, warum greift die NATO dann nicht ein, um es zu vernichten? Die Antwort, die die Analyse dominiert, hat nichts mit Ritterlichkeit zu tun. Es geht um einen roten Knopf, der, wenn er gedrückt wird, den Planeten in Trümmer legen würde. „Es wäre ein Atomkrieg, und der nächste Krieg würde dann nur noch mit Stöcken und Steinen geführt werden“, so eine der am häufigsten wiederholten Aussagen in der Debatte.
Das Atomwaffenarsenal als totale Abschreckung
Das zentrale Argument ist die wechselseitig garantierte Vernichtung. Russland unterhält das größte Atomwaffenarsenal der Welt und eine Doktrin der sofortigen Vergeltung. Ein direkter Angriff der NATO auf russisches Territorium würde eine atomare Reaktion auslösen, die kein Verteidigungssystem aufhalten kann. „Sie greifen nicht an, weil sie nicht sterben wollen, so einfach ist das“, merkt ein weiterer Teilnehmer an.
die Abschreckung funktioniert in beide Richtungen. Wenn die NATO Russland nicht angreift, greift Russland auch die NATO nicht an. „Aus demselben Grund, warum Russland die NATO nicht angreift. Es wäre der letzte Tag unseres Lebens“, fasst ein Beitrag zusammen, der die Angelegenheit in einer Zeile abschließt.
Wirtschaftliche und militärische Abnutzung als reale Strategie
Die zweite Analyseebene besagt, dass die NATO Russland bereits angreift, wenn auch indirekt. Die Lieferung von Waffen an die Ukraine, der Austausch von Geheimdienstinformationen und die Wirtschaftssanktionen bilden einen Stellvertreterkrieg, der Moskau zusetzt, ohne einen einzigen westlichen Soldaten zu gefährden.
„Die NATO greift Russland bereits seit anderthalb Jahren an“, behauptet eine Stimme in der Debatte. Das Ziel wäre nicht ein schneller Sieg, sondern eine langsame Erosion. „Sie zermürben Russland, bauen ihre Waffenbestände ab, die sie zu Goldpreisen verkaufen, und die Toten sind die Ukrainer“, fügt eine andere Analyse hinzu.
Die Falle der russischen Armee: weder schlecht noch gut
Das Narrativ, Russland habe eine „miese“ Armee, stößt auf die Realität des Schlachtfeldes. Wäre sie so schwach, hätte die Ukraine bereits gewonnen. Wäre sie so stark, würde der Krieg nicht jahrelang dauern. Die Schlussfolgerung, die sich durchsetzt, ist, dass die russische Armee ungleichmäßig ist: Sie hat Eliteeinheiten und andere katastrophale, aber sie bleibt eine Militärmacht mit Eskalationsfähigkeit.
„Für den Krieg in der Ukraine schicken sie eine miese Armee. Wenn es ernst wird, werden sie alles auspacken, was sie haben“, merkt ein Teilnehmer an. Die Frage ist, ob dieses „Alles“ auch taktische Atomwaffen einschließt.
Der wirtschaftliche Faktor: Sanktionen, die nicht ersticken
Die westlichen Sanktionen haben die russische Wirtschaft nicht zum Kollaps gebracht. Inflation und Zinserhöhungen haben zugeschlagen, aber Moskau hat seinen Handel in Richtung China, Indien und andere Märkte umgeleitet. Die energetische und Nahrungsmittel-Autarkie verschafft ihm Spielraum.
„Mit galoppierender Inflation in Russland, steigenden Zinsen, steigenden Preisen...“, ironisiert eine Nachricht, die die russische Situation mit der spanischen vergleicht. Die implizite Frage ist, wer länger durchhält: Russland oder die europäischen Volkswirtschaften, die den Krieg finanzieren.
Die NATO als Verteidigungsbündnis, nicht als Angriffsverbund
Der rechtliche Rahmen der NATO ist defensiv. Artikel 5 wird nur aktiviert, wenn ein Mitglied angegriffen wird. Ein Angriff auf Russland ohne vorherige Provokation würde das Gründungsprinzip verletzen und das Bündnis spalten. Deutschland, Frankreich und die Türkei haben unterschiedliche Interessen, und nicht alle wollen eine Eskalation.
„Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. In Wirklichkeit ist die USA mit der Situation sehr zufrieden“, stellt eine Analyse fest, die Washington als Hauptprofiteur des Konflikts bezeichnet.
Das Szenario eines direkten Krieges
Sollte die NATO angreifen, wäre der Krieg total. Es gäbe keine definierte Front, keine sichere Rückseite. Russische Hyperschallraketen würden Ziele in Europa in Minuten erreichen. Die Raketenabwehr ist nicht für einen massiven Angriff ausgelegt.
„Die Reaktionszeit beträgt vier Minuten“, heißt es in der Debatte. Mit diesem Zeitfenster ist jeder Präventivschlag ein Selbstmordkommando. Das Fazit lautet: Die NATO greift nicht an, weil ein Sieg unmöglich und eine Niederlage das Ende ist.
Glaubt wirklich jemand, dass es eine bessere Option gibt, als nicht mitzuspielen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (103 Antworten).
Die Debatte untersucht, ob die EU verhindern kann, dass Russland die Krim behält, und welche strategischen Interessen im Schwarzen Meer auf dem Spiel stehen.
George Soros warnt auf dem Davos-Forum, dass die Niederlage von Putin und Xi entscheidend sei, um die Zivilisation vor einem Dritten Weltkrieg zu retten.
Ein Video, das dem Azov-Bataillon zugeschrieben wird, entfacht die Debatte über die Hinrichtung von Gefangenen und die Entschädigungen für russische Familien neu.
Peskow verspricht Reaktion auf das Vereinigte Königreich wegen Sewastopol und Nord Stream. Nutzer diskutieren das norwegische Gasrohr als mögliches Ziel.