Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Wählen mit geringerem Sterberisiko bei älteren Menschen über 15 Jahre verbunden
Eine Studie der University of Pennsylvania verknüpft die Wahlbeteiligung mit einem geringeren Sterberisiko bei älteren Menschen bis 15 Jahre später. Wir erklären, was sie misst und was nicht.
Eine Studie der University of Pennsylvania ergab, dass ältere Menschen, die bei den Präsidentschaftswahlen 2008 gewählt hatten, in den folgenden fünf, zehn und fünfzehn Jahren ein geringeres Sterberisiko hatten. Der Effekt blieb auch dann bestehen, wenn ihr Kandidat verlor, und war bei denen mit schlechterer Gesundheit am größten.
Manche Gesten scheinen nichts zu bewirken und hinterlassen dennoch Spuren. Das Kreuz auf einem Stimmzettel ist eine davon. Eine einzelne Stimme entscheidet keine landesweite Wahl, und wer sie abgibt, weiß das. Im praktischen Sinne ist es ein selbstloser Akt: Er kostet Zeit, manchmal eine Warteschlange, und das Ergebnis ändert sich durch eine Stimme mehr oder weniger nicht. Nun hat eine Studie der School of Social Policy & Practice der **University of Pennsylvania** etwas gefunden, das über die Politik hinausgeht: Wer wählte, lebte länger.
## Was die Studie fand und wen sie begleitete
Die im *Journal of Gerontology: Psychological Studies* veröffentlichte Forschung begleitete ältere Menschen, die bei den Präsidentschaftswahlen **2008** gewählt hatten, und solche, die es nicht taten. Verglichen wurde ihr Sterberisiko nach fünf, zehn und fünfzehn Jahren. Wer zur Wahl ging, zeigte in allen drei Zeiträumen eine deutliche Verringerung der Sterblichkeit. Der Nutzen war bei Teilnehmern mit anfangs schlechterer Gesundheit am größten – ausgerechnet bei denen, die am meisten gewinnen konnten.
Die Koautorin **Femida Handy** von der University of Pennsylvania zeichnet das Werk zusammen mit **Sara Konrath** von der Indiana University verantwortlich. Handy erklärte, dass der Zusammenhang auch dann bestand, wenn der unterstützte Kandidat verlor. Das Wählen selbst schien wichtiger zu sein als das Ergebnis.
## Weder Reichtum noch Bildung erklären den Unterschied
Der Befund hält den üblichen Kontrollen stand. Er lässt sich nicht durch vorherigen Wohlstand, Bildungsniveau, andere Formen bürgerschaftlichen Engagements oder die politische Zugehörigkeit der Teilnehmer erklären. Auch nicht durch die Art der Stimmabgabe: Wer persönlich wählte und wer aus der Ferne, zeigte ähnliche Vorteile.
Das unterscheidet die Wahl von anderen bereits untersuchten bürgerschaftlichen Aktivitäten wie dem Ehrenamt, die mit weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen und besserer psychischer Gesundheit verbunden sind. Das Neue ist, dass der Akt hier kurz, gelegentlich und scheinbar ohne Einfluss auf das Ergebnis ist. Trotzdem zeigt sich der Zusammenhang.
## Ein Befund mit Implikationen für die Beteiligungspolitik
Dass der Effekt fünfzehn Jahre später bei älteren Menschen mit schlechterer Gesundheit stärker ausfällt, macht diesen Befund zu relevantem Material für alle, die Kampagnen zur Wahlbeteiligung konzipieren. Handy vertritt die Auffassung, dass diese möglichen langfristigen Vorteile die Information entscheidend machen, um zur Wahl zu motivieren.
Man sollte das nicht als Rezept lesen. Es ist eine Beobachtungsstudie: Sie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache. Wählen ersetzt keinen Arzt und garantiert nichts. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit wenden Sie sich an eine Fachkraft.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (9 Antworten).
In Spanien leben nur in 25 Prozent der Haushalte Kinder, ein historischer Tiefstand. Der Rückgang übersteigt den EU-Durchschnitt und gefährdet das Sozialsystem.
Daten aus Aragón zeigen, dass über 80 % der getesteten Migranten Erwachsene waren. Auf den Balearen lag die Quote bei 60 %. Das System sieht keine routinemäßige Überprüfung vor.
Nach Medienberichten hat Spanien an Marokko bereits über 200 Millionen Euro gezahlt, weitere 800 sind zugesagt: Die Regierung finanziert Wasserumleitungen und Militärmaterial in Rabat.
Eine Liste mit siebzehn Beschwerden reicht nicht aus, um Wähler zu bewegen: das Paradox eines Elektorats, das die Regierung kritisiert, aber trotzdem gleich wählt.
In Spanien bleiben täglich 1,6 Millionen Arbeitnehmer der Arbeit fern. Wir diskutieren auf Burbuja.info, ob es sich um eine Gesundheitskrise oder ein strukturelles Versagen des Arbeitsmarkts handelt.