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Altersprüfungen in Spanien: Über 80 % der Migranten sind erwachsen
Daten aus Aragón zeigen, dass über 80 % der getesteten Migranten Erwachsene waren. Auf den Balearen lag die Quote bei 60 %. Das System sieht keine routinemäßige Überprüfung vor.
Altersprüfungen für Migranten: 80 % in Aragón erweisen sich als Erwachsene
Eine Schlüsselzahl widerlegt die offizielle Darstellung der Jugendzentren für Migranten: In Aragón entpuppten sich mehr als 80 % der jungen Menschen, die in den letzten drei Jahren Altersprüfungen unterzogen wurden, als Erwachsene. Auf den Balearen überschritten 60 % der Personen mit Zahnuntersuchungen die Volljährigkeit. In Provinzen wie Sevilla oder Málaga liegt die Quote der Scheinminderjährigen laut Fachdaten bei über 90 %. Das Alter wird nicht von Amts wegen überprüft: Das System registriert jeden, der angibt, minderjährig zu sein, als solchen; nur die Staatsanwaltschaft kann bei Verdacht radiologische Tests anordnen. Das Ergebnis ist ein massiver Betrug, der Schutzheime in verkleidete Erwachsenenunterkünfte verwandelt.
Was Altersprüfungen in Spanien offenbaren
Die Zahlen aus verschiedenen autonomen Gemeinschaften zeichnen ein unübersehbares Muster. In Aragón ergaben zusätzliche Tests, die unter der Regierung Lambán begannen und unter Azcón fortgesetzt wurden, dass über 80 % der getesteten Migranten der letzten drei Jahre Erwachsene waren. Auf den Balearen stellten sich 60 % der per Zahnprüfung Getesteten als volljährig heraus. Die Staatsanwaltschaft räumt laut zitierten Daten ein, dass nur 45 % der Geprüften tatsächlich Minderjährige sind.
Der Mechanismus ist simpel: Eine Person kommt an, gibt an, 17 zu sein, und das System registriert sie ohne Vorprüfung als Minderjährige. Die Altersprüfung wird erst aktiviert, wenn die Jugendstaatsanwaltschaft sie anordnet, gefolgt von einer Röntgenaufnahme. Bis dahin bleibt der Erwachsene unter staatlicher Vormundschaft in einem Heim und verbraucht Ressourcen, die für Kinder bestimmt sind. In Sevilla oder Málaga liegt die Quote der Scheinminderjährigen bei über 90 %.
Das Geschäft mit den Jugendheimen
Die Überbelegung von Heimen wie Hortaleza in Madrid ist nicht nur ein Platzproblem. Manche behaupten, hinter dem Management dieser Einrichtungen stecke ein Netz von Subventionen, das die Aufnahme zum Geschäft macht. NGOs, der Staat und sogar Sportvereine beteiligen sich an einem System, das laut dieser Lesart von der Verwechslung zwischen Minderjährigen und Erwachsenen lebt. Die Staatsanwaltschaft hat kritisiert, dass das Rote Kreuz eindeutig erwachsene Einwanderer als Minderjährige registriere – insgesamt 36.000 Fälle.
Das Personal – Wachen, Erzieher – beschreibt eine ständige Spannung mit Angriffen und Drohungen. In Hortaleza ist die Situation unhaltbar geworden, und die Region Madrid hat nach Kritikern keine wirksamen Maßnahmen ergriff. Der meistzitierte Fall betrifft einen Insassen, der in Hortaleza ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigte: Er war 23, nicht 17. Die Polizei gab an, sie habe ihn für volljährig gehalten.
Betrug vor Gericht
Die Debatte um Altersprüfungen ist nicht neu. In Schweden entdeckten Zahnärzte den Betrug, den die Regierung angeblich verschwiegen hat. Im Vereinigten Königreich wurden KI-Systeme eingesetzt, um Erwachsene zu erkennen, die sich als Minderjährige ausgaben; dokumentiert sind Fälle von über 40-Jährigen in Klassen mit 12-Jährigen. Die Frage bleibt, warum Spanien diese Tests nicht allgemein einführt.
Die offizielle Antwort lautet oft, Tests seien „diskriminierend“ und beeinträchtigten die „Würde“ des Kindes. Dieses Argument führte dazu, dass mehrere Länder Altersprüfungen verboten. Folglich wird das Alter nicht kontrolliert, und das System wird zur offenen Tür. Manche nennen dies Gaslighting: Man lässt uns am Offensichtlichen zweifeln, um das Abnormale als normal hinzunehmen.
Wenn der Minderjährige ein Erwachsener ist
Ist bestätigt, dass ein vermeintlicher Minderjähriger erwachsen ist, löst sich die Situation nicht automatisch. Der Erwachsene kann abgeschoben werden oder im irregulären Aufenthaltsstatus verbleiben. Doch der Schaden ist angerichtet: Mittel wurden fehlgeleitet, Heime überfüllt, Gewalt nahm zu. In Montjuïc herrsche angeblich das Recht des Stärkeren, gesteuert von Banden. Auf den Kanaren lassen einige Zentren nordafrikanische Eltern ihre Kinder besuchen und diese dann unter staatlicher Vormundschaft zurück.
Der Vater eines in den Niederlanden von einem Migranten ermordeten Mädchens warf einen Stuhl auf die Richterin, als er das Urteil hörte: 120 Stunden Sozialdienst. Dies ist das Extrembeispiel eines Systems, das Kritiker zufolge Täter schützt und Opfer im Stich lässt. Die Frage ist nicht, ob Betrug existiert, sondern wie viele weitere Erwachsene durchschlüpfen müssen, bevor Prüfungen Standard werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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