Vox streicht NGO-Förderungen und sagt Treffen ab

Vox kürzte Subventionen für internationale Zusammenarbeit in Extremadura und sagte ein feministisches Treffen ab, wobei 200 Arbeitsplätze gefährdet sind.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Vox kürzt NGO-Hilfen und lässt feministisches Treffen in Extremadura platzen

Das „Zweite Treffen der gemeinschaftlichen amazonischen Feminismen“ wird nicht stattfinden. Zumindest nicht mit öffentlichen Geldern aus Extremadura. Die Entscheidung von Vox, die Zuschüsse für NGOs der internationalen Zusammenarbeit zu streichen, hat zur Absage einer Veranstaltung geführt, die laut den Organisatoren 200 Arbeitsplätze in Peru und Spanien gefährdete. Wörtlich: Eine Mitarbeiterin einer NGO behauptete, ihr Arbeitsplatz hänge von diesen Mitteln ab, die es ihr ermöglichten, ihr Haus in ihrem Dorf zu bezahlen und Beiträge in Spanien zu leisten. Die Frage, die in der Luft liegt, ist, ob die Steuerzahler in Extremadura solche Veranstaltungen finanzieren sollten, während es im eigenen Land Bedürfnisse gibt.

Der Sparstift von Vox: Nationale Priorität statt Zusammenarbeit

Vox rechtfertigt die Kürzungen als Neuausrichtung der Ausgaben hin zu Wohnungspolitik und Sozialhilfe innerhalb Spaniens. In Extremadura hat die Partei Posten gestrichen, die für NGOs bestimmt waren, die in den Bereichen Migration und Entwicklung arbeiten, wie jene, die das feministische Treffen organisierten. Kritiker sprechen von „Filz“ und pogre „Fressbuden“; Befürworter sprechen von Effizienz und dem Ende einer Verschwendung, die kaum reale Wirkung erzielt. Eine in lokalen Medien zitierte Quelle wies darauf hin, dass „internationale Zusammenarbeit Arbeitsplätze schafft, wie meinen, mit dem ich mein Haus bezahle“. Ein Argument, das für die Anhänger der Kürzung der Beweis dafür ist, dass öffentliches Geld in Gehälter von Vermittlern fließt, nicht an die Begünstigten.

Die Debatte über die Effizienz der NGOs

Der Fall hat die Diskussion über den Prozentsatz der Hilfe neu entfacht, der tatsächlich bei den Projekten ankommt. Es wurde erwähnt, dass 92 % der Zuschüsse, die das Rote Kreuz (Cruz Roja) 2023 erhielt, für Personalkosten verwendet wurden; eine Zahl, die, obwohl punktuell, die Wahrnehmung nährt, dass viele NGOs verdeckte Vermittlungsagenturen sind. Die Verteidiger der Zusammenarbeit argumentieren, dass Professionalisierung notwendig sei und Gehälter Talente binden. Aber in einem Kontext begrenzter Ressourcen ist das Dilemma hart: Ist es vorzuziehen, ein Treffen amazonischer Feminismen zu finanzieren oder Grundbedürfnisse der Menschen in Extremadura zu decken? Die Skeptischsten erinnern daran, dass einige NGOs eigens gegründet werden, um Zugang zu Zuschüssen zu erhalten, und sich so zu einem Geschäft für ihre Gründer entwickeln.

200 Arbeitsplätze in Gefahr: Realität oder Erpressung?

Die Zahl von 200 gefährdeten Arbeitsplätzen taucht in mehreren Nachrichten auf, obwohl unklar ist, ob alle ausschließlich von dieser Veranstaltung abhängen. Was offensichtlich ist, ist, dass der Sektor der internationalen Zusammenarbeit in Spanien qualifizierte Beschäftigung für junge Fachkräfte in diesem Bereich generiert. Die Mitarbeiterin, die gegen den Verlust ihres Arbeitsplatzes protestierte, verkörpert den Konflikt: Ihre Arbeit ist real, aber ihre Finanzierung hängt von einer politischen Entscheidung ab. Das Dilemma ist nicht neu: Wenn öffentliche Ausgaben gekürzt werden, fallen zuerst die Projekte der Zusammenarbeit, da sie weniger Wähler haben als interne Sozialleistungen. Vox weiß das und nutzt es aus.

Und wenn sie es selbst bezahlen? Der Vorschlag des Crowdfundings

Unter den Reaktionen entstand die Idee, dass die Organisatorinnen ihr Treffen selbst finanzieren sollen. „Niemand hindert sie daran, jeweils 10 € beizusteuern“, wurde ironisiert. Der Vorschlag, wenn auch vereinfachend, lenkt den Blick auf die Abhängigkeit von Zuschüssen. Wenn die Veranstaltung so wertvoll ist, warum dann nicht auf Mikrosponsoring oder private Stiftungen zurückgreifen? Die Realität ist, dass viele NGOs im Schatten öffentlichen Geldes gewachsen sind und nun einem Finanzwinter gegenüberstehen. Die grundlegende Frage ist, ob diese Projekte die Fähigkeit haben, ohne den staatlichen Schirm zu bestehen.



Die Schließung des Geldhahns in Extremadura ist nur ein Beispiel für einen breiteren Trend: Die radikale Rechte stellt die Nützlichkeit der internationalen Zusammenarbeit infrage und fordert, innerstaatliche Angelegenheiten zu priorisieren. Das amazonische Treffen wird nicht stattfinden, aber die Debatte darüber, was der Steuerzahler finanzieren sollte, bleibt offen. Und die Antwort ist nicht einfach: Während manche Filz sehen, sehen andere Arbeitsplätze und Solidarität. Das Einzige, was feststeht, ist, dass sich der amazonische Feminismus vorerst selbst helfen muss.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (112 Antworten).

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