Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
VOX dokumentiert zehn Jahre Angriffe auf Auftritte und Parteibüros
VOX dokumentiert eine Dekade voller Angriffe: von Eiern in Las Arenas 2014 bis zu Flaschenangriffen in Mondragón 2024, mit verwüsteten Parteibüros und Drohungen gegen Abascal.
Ein Jahrzehnt Angriffe auf VOX, Tweet für Tweet erzählt
Am 11. Mai 2014 warfen in Las Arenas (Biskaya) etwa zehn Personen Eier und traten einen Infotisch der Partei VOX um. Es war der erste gewaltsame Angriff, den die Partei registrierte, kaum vier Monate nach ihrer Gründung. Seitdem hat sich ein Archiv von Übergriffen, Schmierereien und Drohungen angesammelt, das die Partei nun als chronologischen Thread aufbereitet hat: von den Flaschenangriffen in Mondragón bis zur Schmiererei „du verdienst eine Kugel in den Nacken" gegen Santiago Abascal in Barcelona, über die Steinattacke auf die Parteizentrale in Madrid.
Die Abfolge ist weder einheitlich noch das Werk eines einzelnen Akteurs. Es gab zerschlagene Infotische, verwüstete Parteibüros, Auftritte mit Ortega Lara, die mit Rufen überzogen wurden, und Kandidaten, die mit Steinen empfangen wurden. Das Bild, das aus diesem Archiv hervorgeht, ist das einer Partei, die behauptet, seit ihrer Gründung kontinuierlich politische Gewalt zu erleiden, und die für diese Vorfälle dieselbe Berichterstattung und institutionelle Verurteilung einfordert wie für andere.
Von Las Arenas bis Mondragón: die Chronologie der Angriffe
Der erste dokumentierte Meilenstein ist **Las Arenas 2014**, mit Eiern und einem umgeworfenen Tisch. Ein Jahr später musste in **Sevilla, während des andalusischen Wahlkampfs 2015**, eine Kundgebung in Triana mehrfach unterbrochen werden, weil Steine auf die Teilnehmer geworfen wurden. Im **November 2018 in Alsasua** artete eine Solidaritätsveranstaltung für die überfallenen Guardia-Civil-Beamte in Beleidigungen und Übergriffe auf Sympathisanten aus, so die Darstellung der Partei selbst.
Im selben Monat wurde in **Murcia** eine Veranstaltung mit Ortega Lara als Redner zu einem Geschrei gegen den historischen Entführungsopfer. Im **Dezember 2018**, nach den andalusischen Wahlen, war das Parteibüro in Sevilla verwüstet. Und im **Januar 2019 in Barcelona** tauchten Schmierereien auf, die Abascal mit dem Tod bedrohten. Die Eskalation riss nicht ab: Im **November 2020 in Amurrio** griffen drei Vermummte mit Steinen das Geschäft der Mutter und Schwester des Parteivorsitzenden an.
Das Archiv endet, soweit diese Auswahl reicht, mit dem **Flaschenangriff auf Mitglieder und den Kandidaten für Gipuzkoa in Mondragón im April 2024**. „Das ist Bildu. Das sind die Partner der Regierung", lautete die damals verbreitete Botschaft.
Wer verantwortet die politische Gewalt gegen VOX?
Die Frage zieht sich durch die gesamte Debatte, ohne dass eine abschließende Antwort gefunden wird. Manche halten den Vorfällen vor, dass sie **nicht die mediale Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen**, und dass die Nachrichtensendungen lieber die Opfer selbst als gefährlich darstellen. Der häufigste Einwand dagegen lautet **doppelte Messlatte**: Die Partei nutze jeden Vorfall für ihren Wahlerfolg, und ihr eigener Diskurs trage dazu bei, die Temperatur im öffentlichen Raum zu erhöhen.
Zwischen diesen beiden Extremen liegt eine dritte, unbequemere Lesart: dass Gewalt gegen neue Parteien so weit normalisiert wurde, dass sie **nur je nach Opfer verurteilt wird**. Das Archiv von VOX funktioniert in diesem Sinne als Spiegel eines Jahrzehnts der Spannung auf der Straße.
Der baskische Kontext und der Schatten der ETA
Ein Großteil des Materials konzentriert sich auf das Baskenland und Navarra, jene Region, in der die Partei den Ursprung der organisiertesten Gewalt verortet. Der Verweis auf die **ETA** kehrt beharrlich wieder: Es wird behauptet, die Gruppe „existiere weiter, doch ihre Existenz werde verborgen", und die Täter einiger Angriffe werden dem Umfeld der radikalen baskischen Linken zugeordnet. Das sind Behauptungen, die das Archiv der Partei stützt, keine in jedem Fall gerichtlich bewiesenen Fakten.
Dazu kommt die Identitätsdebatte. Während die einen die demografische und kulturelle Transformation der Region beklagen, betonen andere, dass Gewalt gegen Parteibüros und Veranstaltungen keine Unterschiede bei den Opfern mache: **Ein Steinwurf gegen einen Sympathisanten ist ein Steinwurf**, ganz gleich, welches Plakat er vor sich hat.
Was das Archiv nicht klärt
Die Zusammenstellung ist bei Daten und Schauplätzen erschöpfend, lässt aber die beiden Kernfragen offen. Die erste: Wie viele dieser Vorfälle endeten mit einer **rechtskräftigen Verurteilung**, und wie viele blieben Anzeige ohne Folgen. Die zweite: Ist die Gewalt gegen VOX ein spezifisches Phänomen oder nur eine weitere Erscheinung eines allgemeinen Klimas politischer Feindseligkeit, das Parteien aller Richtungen trifft.
Mit den verfügbaren Daten bleibt als einzige belastbare Schlussfolgerung die chronologische: **zehn Jahre dokumentierter Vorfälle**, von einem umgeworfenen Tisch in der Biskaya bis zu Glasflaschen in Mondragón. Der Rest — die Absicht, die Täterschaft, die institutionelle Reaktion — bleibt umstritten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (205 Antworten).
VOX veranstaltete Auftritte in Ponferrada, A Coruña, Burgos, Avilés und Ibiza, konterte Sánchez im Kongress und kämpfte 2020 gegen das Euthanasiegesetz
Ein historischer Vergleich zwischen dem Putschversuch vom 23F 1981 und den Ereignissen vom 30J 2020 in Ceuta. Wir analysieren die Gefahr für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Die Regierung von Pedro Sánchez intensiviert ihre Kritik an der Justiz und wirft ihr politische Voreingenommenheit vor, ausgelöst unter anderem durch die Aussetzung des 'Gesetzes der Enkel'.
Das spanische Wählerregister (Censo Electoral) räumte ein, eingebürgerte Personen bis vor Kurzem ohne Nachweis der Bindung an Spanien registriert zu haben – eine einfache Erklärung genügte.
**Zur Sprache kommen fremde Änderungsanträge in Abstimmungen, unbegründete Briefwahl aus dem Ausland und die Manipulation des CIS. Lässt sich etwas tun?**