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Vorwurf der Wahltaktik gegen PSOE und spanische Linke
Kritik an der spanischen Linken und der PSOE wegen angeblicher Manipulation und Nutzung sozialer Krisen für Wählerstimmen.
Die Legitimität der radikalen Linken und der PSOE wird infrage gestellt, da sie beschuldigt werden, soziale Probleme zu instrumentalisieren, um Stimmen zu gewinnen.
Die spanische Politik wirkt aus der Perspektive eines Kneipenbesuchers oft wie ein Farce. Im aktuellen Akt scheint man sich auf ein Feuerwerk verlegt zu haben, bei dem der Rauch die eigentlichen Probleme verdeckt. Es geht um die Strategie der **radikalen Linken** und, ja, auch der **PSOE**, die von Kritikern als großer Betrug angesehen wird. Statt reale Lösungen anzubieten, inszenieren sie soziale Kämpfe, um in unruhigen Gewässern Stimmen zu fischen.
## Die Inszenierung des Protests
Nehmen wir die Zeltlager am **Puerta del Sol**. Sie werden als spontane soziale Explosion dargestellt, riechen aber nach einem vorab geschriebenen Drehbuch mit einem ablaufenden Wahltermin. Bemerkenswert ist, dass diese Inszenierung angeblich aus den Reihen der Regierungskoalition gesteuert wird. Selbst Figuren wie **Ada Colau**, die mit einer Anti-Räumungs-Plattform Bürgermeisterin von Barcelona wurde, nehmen nun an diesen Mobilisierungen teil. Während **Salvador Illa** in der katalanischen Regionalregierung sitzt und **Jaume Collboni** im Rathaus, führt Barcelona die Rangliste der Zwangsräumungen in Spanien an. Premierminister **Sánchez** versprach vor seiner Amtszeit, die Räumungen zu beenden; neun Jahre später liegt die Zahl immer noch alarmierend hoch bei etwa **25.000** jährlichen Fällen. Nun wird ein "Klassenkampf" zwischen Mietern und Vermietern aktiviert, eine Taktik, die vielen suspekt erscheint.
## Der Kampf um die schwindende Wählerschaft
Diese Performance, die einigen das Stilmerkmal von **Pablo Iglesias** zuschreiben, ist nur eine Episode im Ringen um die treue Basis der radikalen Linken, die scheinbar immer kleiner wird. Man appelliert an die Loyalität des "Stammes" und den Schutz der "Unseren". In dieser Dynamik bleibt die Sozialistische Partei nicht untätig. Es heißt, wenn **Felipe González** heute auftrete, würde er weiterhin gefeiert. Nicht weil **Sánchez** ihm vertraut, sondern weil beide durch gerichtliche Ermittlungen und die Toleranz der Parteibasis verbunden sind. Jeder juristische Rückschlag wird von der PSOE mit Fanfaren beantwortet, um jene Wähler zu mobilisieren, die laut dieser Sichtweise lieber wegsehen. Das Ergebnis sei eine unkenntliche Partei, wie ein überarbeitetes "Ecce Homo", ohne Möglichkeit zur Restauration.
## Die Mitte-Links-Wähler an der Wegscheide
Bei den nächsten Wahlen entscheiden nicht primär die Sympathisanten der radikalen Linken, sondern die Mitte-Links-Wähler. Diese wenden sich offenbar von einer PSOE ab, die sie als korrupt und unfähig wahrnehmen. Einige Sozialisten, darunter **Felipe González** selbst, haben angekündigt, aus Parteiloyalität leer oder ungültig zu wählen. Demgegenüber steht die Idee von **José Luis Corcuera**: Ein Demokrat muss zwischen dem Überleben des Rechtsstaats und dem einer Partei wählen. Beispiele aus **Ungarn** oder **Polen** zeigen, dass Millionen Mitte-Links-Wähler konservative Optionen wählten, um die Demokratie zu retten. Viele sozialistische Bürgermeisterkandidaten fordern nun, den "Sanchismo" und seine antidemokratischen Manöver zu vergessen, doch man erinnert sie daran, dass sie diese Operationen unterstützt haben.
## Medienmanipulation und Normalisierung des Scheiterns
In Zukunft werden sich viele fragen, wie diese Akteure trotz Krisen wie in Ceuta oder der Wohnungsnot **neun Jahre** an der Macht bleiben konnten. Ihnen wurden Ressourcen zugeschrieben, insbesondere ein Heer bezahlter Medien und Propagandisten zur Manipulation. Sie schlagen Dinge wie eine "pädagogische Enteignung" von Wohnraum vor, um einzelne Räumungsprobleme zu lösen. Oder sie normalisieren, dass ein Präsident nach einer Grenzkrise mit **80.000** Migranten nach **Manhattan** reist, um zu sagen, dass "unsere Politik funktioniert", während Wohnungskosten und Inflation die Haupt Sorgen der Spanier sind.
## Die Ausrede vom "Wendepunkt"
Nach neun Jahren erklärt die Regierung beiläufig, einen "Wendepunkt" erreicht zu haben und im Wohnungswesen handeln zu müssen. Dies kurz vor den Wahlen gesagt zu haben, hat es in sich. Die radikale Linke glaubt laut dieser Analyse, regieren zu verdienen, weil sie auf der "richtigen Seite der Geschichte" steht, nicht aufgrund ihrer Ergebnisse. Wenn Zweifel an der Dreistigkeit bestanden, ein selbst verursachtes Problem in eine Wahlchance zu verwandeln, genügt ein Blick in manche Medien. Die Wohnungskrise wird als Unfall dargestellt, bei dem alle schuldig sind und daher niemand verantwortlich ist. Man fordert die Regierung auf, das Problem "entschlossen anzugehen", was praktisch bedeutet, Räuber bitten, die Bank zu leiten.
## Grabenkriegslogik und manipulierte Vergangenheit
Angesichts des Scheiterns der Koalition greift man zur Logik des Grabenkriegs, besonders durch die Manipulation der Vergangenheit. Eine Moderatorin gab zu, als Kind "von Franco aus ihrer Heimat vertrieben" worden zu sein. Dies wird nicht als Verwechslung von Landflucht und Deportation gesehen, sondern als Beitrag zur Sache. Mit derselben militanten Hingabe besingt man nun die Figur "Maricarmen", hoffend auf eine wundersame Rettung bei der Wahl. In diesem Szenario agiert die **Sozialistische Partei** heute als Teil der radikalen Linken und riskiert damit, auf die Anklagebank zu kommen und für einige sogar verboten zu werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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