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PP droht heftiger Widerstand gegen Wohnungspolitik
Teodoro León Gross warnt in ABC, dass soziale Proteste zur Wohnungsfrage bei einer PP-Regierung zu Eskalationen führen könnten.
Teodoro León Gross argumentiert in der spanischen Zeitung ABC, dass die aktuellen Proteste im Wohnungswesen nur ein Vorgeschmack seien und bei einem Machtwechsel zur Partido Popular (PP) mit massiven sozialen Unruhen zu rechnen sei. Der Kolumnist sieht eine bevorstehende Explosion des latenten Unmuts voraus.
## Eine Generalprobe mit gemäßigten Tönen
Das derzeitige Bild beschreiben als bloße Keimzelle. Die Proteste hätten einen moderaten Ton, verglichen mit Werbung für Weichspüler. Klassenverbände, Mieterbewegungen und antifaschistische Initiativen würden sich bis zum Regierungswechsel zurückhalten, so die Analyse.
Dann werde der Ausbruch unter dem Deckmantel der „antifaschistischen Alarmbereitschaft“ erfolgen und den jahrelang schwelenden Unmut entfesseln. Im Gegensatz zur Behandlung der Regierung von Pedro Sánchez erwartet Gross für die PP einen permanenten Spießrutenlauf zwischen Scylla und Charybdis: ohne Rücksicht auf Verluste durch Blockaden und Barrikaden, nicht durch Gesänge oder Trommlergruppen.
## Der „Keli Finder“, den die Rechte sich nicht leisten könnte
Der Kolumnist illustriert die doppelte Sarracena an einem hypothetischen Beispiel. Hätte ein Minister Mariano Rajos während der Immobilienblase ein Portal namens „Keli Finder“ – Suchmaschine für Wohnungen – ins Leben gerufen, um staatliche Wohnrauminformationen zu zentralisieren und über zehntausend Paar Sneaker im Converse-Stil verteilt, wäre es zu einem Skandal gekommen. Noch heute würden sarkastische Witze bei den Goya-Galas darüber gemacht.
Auf der anderen Seite, so Gross, werde alles verziehen: Stromausfälle, Todesfälle in Adamuz, Korruption oder steigende Preise für Grundnahrungsmittel.
## Acht Jahre Untätigkeit und ein Dekret in acht Tagen
Die neuen Dekrete scheinen wenig Substanz zu haben und eher Papierform zu sein. Für die PSOE stehe vor allem die Wahrung des Anscheins im Vordergrund, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen; diese Notlösungen würden das Mietangebot weiter reduzieren.
Es gebe eine Paradoxie: Nichts sei schlimmer für eine Regierung als Nichtregieren. Dies sei eine Legislaturperiode ohne Gesetze und Haushalte gewesen. Nach acht Jahren Untätigkeit in der Wohnungspolitik habe man versucht, ein spektakuläres Dekret in acht Tagen zu erlassen und in acht Stunden auszuhandeln.
Die Regierung habe keine Lösung für das Wohnungsproblem gesucht, sondern eine Lösung für ihr Glaubwürdigkeitsproblem. Trotzdem werde sie relativ ungeschoren davonkommen. Aus Schamgefühl würden die Zeltlager noch einige Tage bestehen bleiben.
## Der Samen der urbanen Guerilla ist bereits gesät
Die Schlussfolgerung lautet, dass der Samen für zukünftige urbane Guerilla-Aktionen im Wohnungswesen bereits gepflanzt sei. Diese „keli borroka“ werde der Rechten um die Ohren fliegen. Er schließt mit dem Satz: „Spanien wird brennen.“ Es handelt sich um einen Meinungsartikel; seine Prognosen sind keine bestätigten Tatsachen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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