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Vespa 50cc: Mehr Gewicht pro PS als ein Biscúter
Laut Forum-Nutzer zieht die Vespa 50 4T 40 kg pro PS, der Biscúter von 1953 nur 35. Das moderne Moped sei weniger agil als das Nachkriegs-Auto.
Eine Vespa mit 50 ccm bewegt mehr Kilogramm pro Pferdestärke als ein Biscúter aus dem Jahr 1953
Das Motorrad zum Sparfahrzeug zu machen ist laut dem Diskussionsstarter ein Irrtum der Waage. Und die Waage verzeiht nicht: Die Vespa 50 4T, ein Referenz-Moped, bewegt 40 Kilogramm pro Pferdestärke; der Biscúter, der im Spanien von 1953 verkauft wurde, schaffte 35. Daraus folgt, dass das modernere Fahrzeug weniger agil ist als ein Nachkriegsschrotthaufen. Der Vergleich hinkt jedoch an einer Stelle: Er misst Agilität, nicht Verbrauch oder tatsächliche Betriebskosten, und andere Teilnehmer warnen, dass das Leistungsgewicht allein nicht die Performance bestimmt. Man sollte die beiden Ebenen trennen.
Wie viel wiegt ein Pferd bei einem 125er-Motorrad?
Der Vergleich basiert auf drei konkreten Modellen. Die Piaggio Zip 50 4T kostet 1.500 € und ist noch nach Euro 2 homologiert, weit hinter dem Euro 5, den Pkw bereits erfüllen. Die Vespa 50 4T steigt auf 2.489 €, gibt 2,3 l/100 km an, wiegt 102 kg und leistet etwa 4,3 PS. Die Kymco Super Dink 125, meistverkauft in ihrer Klasse, liegt bei 3.099 € plus 400 € für das notwendige ABS, mit 15 PS und 165 kg.
Daraus ergeben sich unbequeme Verhältnisse. Das Leistungsgewicht – Motorrad plus 70-kg-Fahrer geteilt durch die Leistung – ergibt 40 kg/PS bei der 50er-Vespa und 15,6 bei der Kymco. Ein SEAT 600 der letzten Serie lag bei 24,7; ein Renault 5 TX von 1982 sank auf 14,2. Mit Beifahrer steigt die 50er-Vespa auf 56 kg/PS, unbeholfener als ein Citroën 2CV 6 (21) und sogar als der Biscúter selbst (42,77). Wie ein anderer Teilnehmer warnt, hat das Argument eine physikalische Lücke: Das Leistungsgewicht bestimmt nicht allein die Beschleunigung, da Reibung und vor allem Luftwiderstand bei Autos eine viel größere Rolle spielen.
Verbraucht ein Motorrad weniger als ein Auto?
Hier holt der Roller Boden gut, aber nicht so viel, wie die Broschüre verspricht. Laut Daten eines Forumsnutzers mit drei eigenen Fahrzeugen liegt ein Suzuki Marauder 250 bei 3,2 l/100 km und ein Suzuki GSF 650 Vierzylinder bei 4,8, verglichen mit 5,1 eines Ford Focus Diesel mit 109 PS. Im Stadtverkehr, wo laut einem anderen Nutzer ein Pkw seinen Verbrauch um das Vier- bis Fünffache steigert, schlägt das Motorrad alles: Manche fahren 400 km mit 10 Litern, und wer auf einer Piaggio MP3 25.000 km im Jahr zurücklegt, spart halbe Kosten und halbe Zeit, weil er direkt vor der Tür parkt. Die Kraftstoffrechnung ist real. Die Rechnung für alles andere auch.
Der elektrische Quadricycle als unbequeme Alternative
Gegenüber dem Nutzfahrzeug-Motorrad steht der Renault Twizy, gebraucht ab etwa 4.900 € erhältlich. Er bietet Dach, vier Räder und Schutz vor schlechtem Wetter, dafür Enge für zwei Personen. Wer ihn getestet hat, kritisiert einen Konstruktionsfehler: Es dringt Wasser und Schlamm ein, wenn es regnet. Und er löst das Grundproblem nicht, da er gegen einen riesigen Markt gebrauchter Pkw zu Schleuderpreisen konkurriert. Dagegen hat ein neues Motorrad für 3.000 € es schwer.
Kette, Kardanantrieb und andere Zwänge
Die Wartung widerlegt mehr Mythen als die Leistung. Die Kette verlangt Fettung alle 750 oder 1.000 km bei trockenem Wetter und alle 500 km bei Regen, wobei das Hinterrad bespritzt wird. Der Kardanantrieb vermeidet diesen Schmutz, wiegt aber mehr, kostet Leistung und erschwert das Fahrwerksdesign; manche behaupten, er lohne sich nur bei viel Regen und vielen Kilometern. Der Zahnriemen erscheint als Mittelweg. Keines der drei Systeme ist kostenlos in Zeit oder Geld.
Sicherheit: Die Zahl, die verwirrt
Die Unfallstatistiken brechen das Muster. Öffentliche Bikesharing-Systeme in den USA verzeichneten 23 Millionen Fahrten ohne einen einzigen Toten; in Kopenhagen liegt der Durchschnitt bei einem Todesfall pro 146 Millionen gefahrenen Kilometern, laut den von einem Forumsnutzer zitierten Daten. Die Extrapolation auf Motorräder ist umstritten: Manche halten sie für gültig, andere warnen, dass Art der Strecke und Nutzertyp das Risiko verändern. Ein Teilnehmer argumentiert, dass gemessen an der Unfallsicherheit pro Kilometer das Auto weiterhin das sicherste System sei. Die Kosten des Risikos tauchen zudem erst in keiner Tabelle auf, bis sie auftauchen.
Das Nutzfahrzeug-Motorrad überlebt aus einem Grund, den keine Excel-Tabelle erfasst: den Spaß am Fahren und das Gefühl der Freiheit, das seine Befürworter nicht aufgeben. Solange dies existiert, wird es weiter verkauft, auch wenn die Zahlen dagegen sprechen. Was sich wahrscheinlich ändert, ist der Käufer: weniger der ahnungslose Sparer, mehr der bewusste Fan, der den wahren Preis kennt. Wenn der Geldbeutel entscheidet, gewinnt der gebrauchte Pkw. Außer, wenn Zeit mehr wert ist als Geld.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ein Forum-Nutzer stellt das Spülmittel von DIA für 1,40 € pro 1,5 Liter dem Markenprodukt Fairy für 8 € gegenüber und lobt die Qualitätssteigerung der Eigenmarke.