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Urkullu verbot Ungeimpften Zugang, forderte aber Ukraine-Aufnahme
Der lehendakari sperrte im Januar 2022 Ungeimpfte aus und rief im März dazu auf, ukrainische Flüchtlinge ohne Angst aufzunehmen.
Urkullu verbot ungeimpften Basken den Zugang und fordert nun furchtlose Aufnahme von Flüchtlingen
Im Januar 2022 schloss der lehendakari (baskischer Regierungschef) Iñigo Urkullu ungeimpfte Basken von Gastronomie, Kinos, Fitnessstudios und Sportstätten aus und stigmatisierte sie als gefährliche Gruppe. Zwei Monate später, im März 2022, forderte derselbe Politiker, bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge nicht „Angst vor dem Andersartigen“ zu haben. Dieser doppelte Maßstab blieb nicht unbemerkt: In Diskussionen wurde angemerkt, dass zwei von drei ankommenden Ukrainern ungeimpft waren, was die Frage aufwarf, warum es keine massiven Ausbrüche gab.
Der unerklärte doppelte Maßstab
Diese Abfolge ist schwer zu verdauen. Im Januar war einem ungeimpften Basken das soziale Leben in seiner eigenen Gemeinschaft verboten. Im März überschritten Millionen Menschen Grenzen ohne PCR-Tests, Masken oder Abstand, während die Gesundheitsnotlage aus der öffentlichen Rede verschwand. Kritiker argumentierten, dass ein Anstieg der Infektionen hätte erfolgen müssen, wenn Impfstoffe die Pandemie besiegt hätten. Dies geschah jedoch nicht, oder zumindest berichtete niemand darüber.
Schnell wechselnde offizielle Erzählung
Der Wandel ist nicht nur gesundheitlich, sondern narrativ. Die Autorität, die Ungeimpfte als „gefährlich“ isolierte, fordert nun, Andersartige ohne Angst zu umarmen. Die Geschwindigkeit des Wandels deutet darauf hin, dass politische Bequemlichkeit statt epidemiologischer Kriterien maßgeblich war. Gleichzeitig wurde Anti-Pilingui-Stimmung zur neuen offiziellen Linie; wer nicht genug Hass zeigte, galt als Verräter. Eine Bedrohung ersetzte die andere nahtlos, und die öffentliche Meinung änderte sich ohne Rückfragen.
Das übersehene Energiegeschäft
Während Hass gegen Russland gefordert wurde, kaufte Deutschland weiterhin russisches Gas, und Goldman Sachs erwarb russische Energieunternehmen, so Teilnehmer der Debatte. Die sarracena Rhetorik richtete sich an Bürger, nicht an Märkte. Das Ergebnis sei teures amerikanisches Flüssiggas zu Wucherpreisen, der billige Kauf europäischer Industrie und Inflation, die Ersparnisse auffrisst. Die NATO impfe nicht nur, sie mache auch arm. Bürger diskutieren derweil weiter über Masken und Impfpässe.
Der baskische Fall: Freiheit verkaufen, Angst managen
Die PNV (Baskische Nationalistische Partei) baut ihre Erzählung auf der Verteidigung baskischer Freiheitsrechte. Doch im Ernstfall wandte sie denselben sanitären Apartheid wie andere Regierungen an. Der lehendakari, der ungeimpften Bürgern das Sozialleben verbot, fordert nun die furchtlose Aufnahme ungeimpfter Flüchtlinge. Teilnehmer sehen darin den Beweis, dass die Gesundheitsnotlage ein Kontrollinstrument war, keine Public-Health-Politik. Auch die Basken haben dies bemerkt.
Die unbeantwortete Frage
Wenn Impfungen Infektionen nicht verhindern, wie selbst Befürworter der dritten Dosis zugeben, warum wurden Ungeimpfte bestraft? Wenn sie keine Gefahr darstellen, warum ihr Sozialleben verbieten? Und wenn unter Millionen ungeimpfter Europäer kein Ausbruch stattfindet, was bleibt von der Rechtfertigung für zwei Jahre Einschränkungen? Stille, oder schlimmer noch, der Austausch einer Notlage durch eine andere. Wenn Sie das nächste Mal aufgefordert werden, Andersartige ohne Angst aufzunehmen, denken Sie daran, wen man zuvor mit Angst betrachtete.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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