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Unsichere Zukunft für Asma al-Assad nach Fall von Damaskus
Asma al-Assad, seit 2000 syrische First Lady, und ihre drei in Moskau ausgebildeten Kinder blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.
Das Schicksal von Asma al-Assad und ihren drei Kindern nach dem Fall von Damaskus
Der Zusammenbruch des syrischen Regimes hat die Frage nach dem Aufenthaltsort von Asma al-Assad und ihren drei Kindern, die in Moskau und London erzogen wurden, unbeantwortet gelassen. Während Berichten zufolge der Präsident aus Damaskus entkommen konnte, ohne dass sein Ziel bekannt wurde, gab es keine Informationen über seine Ehefrau und Nachkommen. Die Präsidentenfamilie, die vierzehn Jahre Bürgerkrieg hatte, um einen Ausstieg vorzubereiten, sieht sich nun mit einem Szenario konfrontiert, das niemand abschließend klären kann.
Von London nach Damaskus: Profil einer im Westen ausgebildeten First Lady
Asma al-Assad wurde in London geboren und aufgezogen, wo ihr Vater, ein syrischer Arzt, in einem Spitzenkrankenhaus arbeitete. Sie besuchte renommierte englische Schulen, bevor sie nach Syrien zog und im Jahr 2000 zur First Lady wurde. Lange Zeit wurde sie mit den Ehefrauen anderer Staatschefs der Region verglichen, wobei Eleganz als ihr Hauptmerkmal hervorgehoben wurde. Die drei Kinder des Paares wuchsen zwischen Moskau und der britischen Hauptstadt auf und verbrachten lange Zeiträume im Ausland. Der Älteste schloss sein Studium an der Universität Moskau ab, was unterstreicht, wie sehr die Familie bereits vor dem Zerfall des Regimes Verbindungen außerhalb Syriens pflegte.
Warum hatte die syrische Elite Jahre Zeit für die Flucht?
Der syrische Bürgerkrieg dauerte vierzehn Jahre, eine Zeit, in der die Führungsspitze des Regimes Vermögen, Kontakte und Zufluchtsorte im Ausland organisieren konnte. Dies ist kein neues Phänomen: Historisch gesehen waren wirtschaftliche und politische Eliten oft die Ersten, die bei Konfliktausbruch flohen. Manche behaupten, die Präsidentenfamilie habe ausreichend Zeit gehabt, ihr Vermögen im Ausland zu sichern, während andere darauf hinweisen, dass der harte Kern des Regimes bis zum Schluss in Damaskus blieb. Vergleiche mit historischen Ereignissen, von der britischen Königsfamilie im Zweiten Weltkrieg bis zu neueren Fällen, zeigen, dass Bleiben oder Gehen selten eine spontane Entscheidung ist.
Debatte über Flüchtlinge und fliehende Eliten
Die Diskussion weitete sich auf ein breiteres Thema aus: Was geschieht mit Eliten, die ein kriegsgeschütteltes Land verlassen, und was passiert mit denen, die dazu nicht in der Lage sind? Mitarbeiter des Regimes, die weder ein Flugzeug noch ein gesichertes Vermögen haben, stehen einer viel unsichereren Zukunft gegenüber als die Präsidentenfamilie. Gleichzeitig wurde das Schicksal der Christen im Nahen Osten angesprochen, die seit Jahrzehnten in die USA und Lateinamerika emigrieren, mit syrisch-libanesischen Gemeinden in Ländern wie Mexiko oder Brasilien. Ob jene, die vor dem Krieg flohen, nach Syrien zurückkehren werden, bleibt unbeantwortet.
Wirtschaftliche und geopolitische Folgen neuer Instabilität
Der Fall des Regimes bringt einen weiteren Herd der Destabilisierung im Nahen Osten, einer Region, in der sich die Machtverhältnisse in den letzten Jahrzehnten mehrfach verschoben haben. Manche prognostizieren, dass man sich in wenigen Jahren nach dem früheren Regime sehnen wird, ähnlich wie bei anderen gestürzten Anführern der Region. Eine mögliche neue Migrationswelle nach Europa wurde als wahrscheinliche Folge erwähnt, jedoch ohne konkrete Zahlen. Klar scheint nur, dass der Wiederaufbau des Landes und die Definition seiner neuen politischen Ordnung völlig offen bleiben.
Die syrische Präsidentenfamilie nutzte vierzehn Jahre, um einen Ausstieg vorzubereiten, der früh genug erfolgte, damit ihre jüngeren Mitglieder im Ausland ausgebildet werden konnten. Niemand konnte bisher bestätigen, wo genau sie sich befinden oder welches Vermögen sie im Exil erwartet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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