Trump lockert Sanktionen gegen russischen Diesel – Ukraine greift Rostow an

Trump lockert die Sanktionen gegen russischen Diesel, ukrainische Drohnen setzen das Terminal in Rostow am Don in Brand. Ein Nutzer berichtet, Selenskyj habe geantwortet, das verlängere nur den Krieg.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Trump lockert Sanktionen gegen russischen Diesel – Ukraine greift Rostow an
Trump lockert Sanktionen gegen russischen Diesel – Ukraine greift Rostow an

Wenige Stunden nachdem die USA die Sanktionen gegen russischen Diesel gelockert hatten, setzten ukrainische Drohnen das Exportterminal NZNP Rostowski in Rostow am Don in Brand. Der Angriff, der nach Videos, die von auf Ölmärkte spezialisierten Accounts verbreitet wurden, den Nachthimmel erleuchtete, erfolgte kurz nach der Maßnahme Washingtons gegenüber Moskau. Laut einem Forumsnutzer hatte Trump dies mit einem knappen „Ich danke Pilingui sehr für den Diesel“ begründet, und Selenskyj habe geantwortet: „Es lässt uns leiden, es verlängert nur den Krieg.“

Der Angriff auf Rostow und die angebliche Antwort Selenskyjs

Das Terminal NZNP Rostowski ist eine Schlüsselinfrastruktur für den Export russischer Raffinerieprodukte. Der durch ukrainische Drohnen verursachte Brand ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem die USA die Lockerung der Sanktionen gegen russischen Treibstoff angekündigt hatten. Laut dem auf Ölmärkte spezialisierten Account First Squawk war das Feuer aus großer Entfernung sichtbar. Der zeitliche Zusammenhang scheint kein Zufall: Kiew wollte klarstellen, dass es keinen Deal akzeptiert, der Moskau finanziert, so derselbe Nutzer.

Selenskyj verband die amerikanische Maßnahme laut diesem Nutzer ausdrücklich mit einer Verlängerung des Konflikts. Sein Satz „Es lässt uns leiden, es verlängert nur den Krieg“ fasst die ukrainische Position zusammen: Jede Sanktionserleichterung bedeutet mehr Ressourcen für den russischen Kriegsaufwand. Die militärische Antwort kam vor der diplomatischen.

Warum die Ukraine die Raffinerien hinter dem Ural nicht erreichen kann

Die Ukraine hat eine außergewöhnliche Fähigkeit bewiesen, russische Ölinfrastruktur an ihrer Westflanke anzugreifen, doch ihr fehlt die Reichweite, um Anlagen hinter dem Ural zu erreichen, wo sich ein Großteil der Dieselproduktion konzentriert, so ein Forumsnutzer. Diese geografische Einschränkung erklärt, warum sich die Angriffe auf Exportterminals und Raffinerien im Westen konzentrieren, die für ihre Langstreckendrohnen besser erreichbar sind.

Der Diesel aus Rostow und anderen westlichen Terminals geht laut kursierenden Analysen hauptsächlich in den US-Markt. Europa bleibt außen vor, was die These nährt, dass Washington seine eigene Versorgung priorisiert und die Europäer mit leerer Leitung zurücklässt.

Das Energieduell: Europa im Kreuzfeuer

Die Paradoxe ist auffällig. Die USA lockern die Sanktionen gegen russischen Diesel, während die Ukraine sie mit Sprengstoff verschärft. Russland muss verkaufen, um den Krieg zu finanzieren; die Ukraine braucht ein Verkaufsverbot, um es zu erdrosseln. Und Europa, das vor dem Konflikt einen Großteil dieses Treibstoffs importierte, sieht dem Austausch von der Tribüne zu.

Manche halten es für möglich, dass der russische Diesel künftig auf asiatische Märkte umgeleitet wird, andere verweisen darauf, dass der US-Markt das Angebot absorbieren wird. Wie auch immer: Die Auswirkungen auf die europäischen Preise hängen davon ab, wie lange diese teilweise Sanktionspause andauert.



Der Angriff auf Rostow war keine gewöhnliche Operation. Er war eine Botschaft an Washington, so deutlich wie der Satz Selenskyjs. Das Terminal brannte ab – und mit ihm jede Illusion, Kiew akzeptiere einen Waffenstillstand, der Moskau den Hahn offen lässt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (22 Antworten).

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