Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Touristin stürzt bei Fotosuche 300 Meter in den Dolomiten in den Tod
Michelle Alejandra Rubio-Leiva, 36, stürzte an der Forcella Pordoi in den Dolomiten auf der Suche nach einem Fotomotiv 300 Meter in die Tiefe. Über 80 Tote in diesem Jahr.
Touristin stirbt nach 300-Meter-Sturz in den Dolomiten bei der Suche nach dem perfekten Foto
Michelle Alejandra Rubio-Leiva, eine 36-jährige Bewohnerin von Miami, verließ am Forcella Pordoi im Sella-Massiv den Wanderweg, um eine steile Stelle für ein Erinnerungsfoto zu finden. Sie rutschte aus und stürzte in die Schlucht. Ihre Schwester, die sie begleitete, alarmierte die Rettungsdienste, und ein Hubschrauber der Alpinrettung Trentino barg den Leichnam nach einem mehrstündigen Einsatz. Der Unglückstag war ein Samstag; bekannt wurde der Vorfall erst zum Wochenende hin, nachdem die nächsten Angehörigen informiert worden waren.
Der Ort ist keine abgelegene Ecke. Er gehört zum UNESCO-Welterbe, bietet Panoramablicke und eine sich schlängelnde Schlucht und ist per Seilbahn auf 2.848 Meter erreichbar. Diese Kombination — bequemer Zugang, Postkartenkulisse, loser Schotter und steile Abhänge — macht den Hochgebirgsraum zu einer Filmkulisse voller Fallen. Die italienische Alpinrettung beziffert die Zahl der in den Dolomiten in diesem Jahr Getöteten auf mehr als 80.
Warum so viele sterben, obwohl es eine Seilbahn gibt
Die Zahl verstört, und die Debatte spaltet sich in zwei Lager. Die einen sehen darin ein Versagen bei Beschilderung oder Information: Wenn ein per Seilbahn erreichbarer Ort eine solche Folge von Opfern ansammelt, stimmt etwas nicht mit den Warnungen, den Reiseführern oder dem Management des Touristenstroms. Auf der anderen Seite steht das gegenteilige Argument, das die längere Tradition hat: Das Problem ist nicht der Zugang, sondern das Verhalten der Menschen oben. Den sicheren Weg zu verlassen, um auf einen exponierten Felsvorsprung zu treten und ein Foto zu machen, ist kein Fehler der Karte. Es ist eine Entscheidung.
Das Profil der Wanderer hat sich verändert. Immer mehr Menschen ohne Vorerfahrung begeben sich ins Hochgebirge, verwechseln einen Aussichtspunkt mit einem Freizeitpark und bemessen das Risiko nach dem, was sie auf einem Bildschirm sehen. Das perfekte Foto verlangt einen Bildausschnitt, der Bildausschnitt verlangt einen Rand, und der Rand warnt nicht. Der lose Schotter erledigt den Rest.
Das Selfie als echter Risikofaktor
Das ist kein Kaffeekränzchen-Gespenst. Die Szene wiederholt sich: Gruppen, die den Weg verlassen, sich dem Abgrund nähern und das Handy vor den Fuß setzen. Im Fall der Forcella Pordoi entfernten sich die beiden Frauen vom Weg, um einen steilen Punkt auf einem höheren Felsvorsprung zu erreichen. Das Ergebnis war ein Sturz von mehr als 300 Metern — rund 1.000 Fuß — und eine Rettungsaktion von mehreren Stunden.
Die Diskussion über die individuelle Verantwortung hat eine unbequeme Grenze. Der Berg ist kein Kinderspiel, und wer ihn mit Urteilsvermögen begeht, weiß das: das Gelände prüfen, den Weg respektieren, auf das Foto verzichten, wenn der Ort keine Fehler verzeiht. Das Problem entsteht, wenn dieses Urteilsvermögen nicht mit dem Seilbahnticket mitreist.
Der Massentourismus in den Dolomiten in Zahlen
Das Sella-Massiv ist ein Touristenmagnet, und die Sommersaison füllt es mit Besuchern in Stadtschuhen. Die Opferstatistik der italienischen Alpinrettung — mehr als 80 in diesem Jahr — unterscheidet nicht zwischen erfahrenen Alpinisten und Sonntagswanderern, doch der Kontext deutet darauf hin, dass die zweite Gruppe die Bilanz anschwellen lässt. Ein riesiges Gebiet mit vielen Gipfeln, Graten, Hängen und Wind — und zugleich stark besucht.
Der Vergleich mit anderen Risikoumgebungen tröstet nicht. Auf einer Baustelle wird ein Gerüst für die Arbeit in zwölf Metern Höhe an der Wand verankert. An einem Aussichtspunkt in den Dolomiten gibt es kein Geländer, das jeden Rand der Welt abdeckt — und es sollte auch keines geben. Die Frage ist, wie viel Schutz demjenigen geschuldet wird, der den Abgrund nicht einschätzt.
Bleibt die verstörende Zahl: mehr als 80 Tote in den Dolomiten in diesem Jahr, und der letzte ereignete sich auf 2.848 Metern — mit Seilbahn, markiertem Weg und einer Schwester als Zeugin. Der Berg hat seine Regeln nicht geändert. Der Besucher schon.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (118 Antworten).
Ein Streik der Lkw-Fahrer gegen die Dieselpreise lässt Tankstellen leer und Regale lückenhaft in Neapel und Kampanien, die Autobahn A1 ist bei Caserta blockiert.
Conxemar schloss La Selvaggia von der Messe in Vigo aus, weil die Firma Nacktfotos zum Verkauf von Muscheln nutzte. Debatte über Sexismus im Marketing.
Ein Video eines jungen Italieners gegen Migration fällt mit der Debatte über 500.000 Arbeitserlaubnisse zusammen, die Meloni laut Diskussionsbeitrag bis 2028 ausstellen will.
Eine Vox-Kundgebung in A Coruña, Spanien, endete mit Polizeieinsätzen und Würfen auf Beamte, so die Beiträge im Thread. Die Debatte über die Sabotage von Wahlkampfveranstaltungen…
Das 'Charo-Zertifikat' popularisiert die Theorie, Männer zu benutzen und laufen zu lassen: wer gewinnt und wer am Partnermarkt als benutzt zurückbleibt
Einer Analyse zufolge bringt die durchschnittliche Vermietung in Spanien 3 % Rendite, unterhalb der Inflation. Mit 400.000 Wohnungen weniger im Angebot seit 2018 ist das Geschäft…