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Susana Díaz in Tränen: Umstrittene Abstimmung, die Sánchez stürzte, kehrt zurück
Susana Díaz weint auf dem Bundeskomitee, das mit Sánchez' Rücktritt endete. Das Video zur umstrittenen Abstimmung macht erneut die Runde, und manche behaupten, niemand habe je…
Susana Díaz weinte auf dem Bundeskomitee, das mit Sánchez' Rücktritt endete
Es gibt ein Video, das in diesen Tagen mit der Wirkungskraft eines unbequemen Dokuments erneut die Runde macht. Es zeigt die damalige andalusische Ministerpräsidentin Susana Díaz mit feuchten Augen, während sich das Bundeskomitee der PSOE von innen aufreibt. Es ist dasselbe Gremium, das mit dem Rücktritt Pedro Sánchez' als Generalsekretär endete. Die Szene, verbreitet von The Objective, zeigt, wie Anhänger des heutigen Ministerpräsidenten Redner unterbrechen, schreien und ihnen das Mikrofon entreißen, so die Beschreibung zum Video. Und ein Satz ist zum Sinnbild jenes Tages geworden: „Wenn wir unseren Willen verbergen wollen, dann vertrauen wir wenig auf die Freiheit dieser Partei.“
Die Debatte ist nicht neu, doch das Bildmaterial holt sie in die Gegenwart zurück. Das Video ist laut denen, die es verbreiten, ein unmittelbares Zeugnis davon, wie diese interne Abstimmung gehandhabt wurde. Das eine Lager sieht darin den Beweis, dass der heutige Ministerpräsident keine Skrupel hatte, die Kontrolle über die Partei an sich zu reißen. Das andere entgegnet, es sei ein Streit zwischen Flügeln gewesen und die Zeit habe dem Sieger recht gegeben. Was niemand bestreitet: Der Vorfall hinterließ eine Wunde, die noch immer eitert.
Was das Video vom PSOE-Bundeskomitee zeigt
Das Dokument, verbreitet von The Objective, hält mehrere Spannungsmomente fest. Sánchez' Anhänger unterbrechen die Redner, erheben die Stimme und reißen sogar Sprechenden das Mikrofon weg, so die Beschreibung zum Video. Die Abstimmung wurde mit einer übereilt herbeigeschafften Wahlurne organisiert, so die Beschreibung zum Video. Die damalige andalusische Ministerpräsidentin wirkt sichtlich mitgenommen. Es ist keine Szene sachlicher Debatte: Es ist ein Kampf um die Kontrolle über den Parteiapparat.
Der Satz, der Susana Díaz in diesem Zusammenhang zugeschrieben wird — „Wenn wir unseren Willen verbergen wollen, dann vertrauen wir wenig auf die Freiheit dieser Partei“ — fasst das Argument derer zusammen, die damals eine klare Abstimmung per Handzeichen forderten. Die Antwort der Sánchez-Anhänger war das Gegenteil: Die geheime Abstimmung sei die einzige Garantie für Freiheit. Dieser Streit über das Verfahren endete mit Sánchez' Rücktritt und der anschließenden Urwahl, die den heutigen Ministerpräsidenten an die Parteispitze zurückbrachte.
Der manipulierten Abstimmung, die niemand bei der Staatsanwaltschaft meldete
Einer der am weitesten reichenden Ableger ist das Fehlen einer formellen Anzeige. Es hat sich die Vorstellung verbreitet, niemand aus der PSOE habe den angeblichen Wahlbetrug bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Das vorgebrachte Argument: Die systemische Korruption der Partei verhindere das, wer sich beschwere, fliege raus. Es ist eine These, die hartnäckig kursiert, aber nicht als belegte Tatsache gilt. Belegt ist lediglich, dass der Vorfall keine bekannten juristischen Folgen hatte.
Parallel dazu erinnern manche Analysen daran, dass die geheime Abstimmung bei jeder allgemeinen Wahl der Standard ist. „Es gibt keine freiere Stimme als die geheime“, halten jene fest, die Sánchez' Vorgehen verteidigen. Der Einwand: Ein Bundeskomitee ist keine allgemeine Wahl — dort kennt jeder das Ergebnis im Voraus, und die Wahlurne wird nach Ansicht der Kritiker zum Druckinstrument. Die Debatte dreht sich also nicht nur um den mutmaßlichen Betrug, sondern darum, welche Regeln das Innenleben einer Partei regeln sollten.
Von den Tränen in den Senat: Susana Díaz' Weg danach
Die damalige andalusische Ministerpräsidentin verlor später das Amt an der Spitze der Junta de Andalucía (Regionalregierung) und landete schließlich im Senat. Mehrere Beiträge betonen, sie beziehe eine Abgeordnetenentschädigung, ohne etwas Relevantes zu leisten. Es ist eine Angabe, die mit Häme wiederholt wird, aber Vorsicht geboten ist: Weder die genaue Höhe noch die Bedingungen sind dokumentiert. Überprüfbar ist lediglich, dass ihre politische Karriere nach jenem Bundeskomitee eine andere Richtung nahm.
Das Video hat auch dazu beigetragen, den Vergleich mit anderen Protagonisten jener Zeit zu beleben. Juan Cornejo wird erwähnt, dem an jenem Tag unterdrückte Wut nachgesagt wird. Und es wird daran erinnert, dass der heutige Ministerpräsident von seinen Kritikern als politische „Tötungsmaschine“ beschrieben wurde: jemand, der jede interne Krise übersteht. Die Ironie: Wer heute als Opfer eines Wahlbetrugs dasteht, war nach Ansicht ihrer Gegner diejenige, die ihn ausführte.
Was dieses Video Jahre später für die PSOE bedeutet
Das Material ist nicht neu, doch seine Verbreitung entfaltet eine Wirkung. Sie stärkt das Narrativ derer, die in Sánchez einen skrupellosen Anführer sehen. Und sie schwächt diejenigen, die behaupten, sein Aufstieg an die Macht sei sauber gewesen. Im Kern klärt das Video nichts: Es bestätigt, dass die PSOE eine Partei mit tiefen Brüchen ist, die durch Apparatschik-Politik verwaltet werden. Die Frage, die in der Luft liegt: Stehen diese Brüche noch immer da, oder hat die Zeit sie nur übertüncht?
Verunsichernd sind nicht die Tränen. Verunsichernd ist, dass Jahre später manche behaupten, niemand habe irgendetwas angezeigt. Weder bei der Staatsanwaltschaft, noch beim Garantieausschuss, noch öffentlich. Das Video kreist weiter, die Tränen sind noch da — und das Schweigen auch.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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