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Wohnungsbau: Aufhebung der Dekrete beflügelt PSOE-Jungwähler in Spanien
Die Aufhebung der beiden Wohnungsdokrete in Spanien beflügelt die jungen PSOE-Wähler, doch vom Plan für 184.000 Wohnungen waren im August 2024 erst 80.745 mobilisiert.
Das Scheitern der Wohnungsdokrete weckt neue Hoffnung bei den PSOE-Wählern
Die Aufhebung der beiden Königlichen Dekrete zum Wohnungswesen hat einen Kollateraleffekt ausgelöst, den niemand auf dem Zettel hatte: Ein großer Teil der linken Wählerschaft blickt Pedro Sánchez wieder mit etwas ähnlichem wie Begeisterung entgegen. Monatelang war sie apathisch und enttäuscht, und auf einmal ein Funke. Die Erzählung, die die Runde macht, lautet, dass die PSOE mit diesem Machtkampf junge Wähler zurückgewonnen hat, auch wenn das legislative Ergebnis vorerst ein vollständiger Fehlschlag ist.
Was sahen die Dekrete vor und warum sind sie gescheitert?
Die Regierung brachte zwei Gesetzesvorlagen mit Maßnahmen zu Miete und sozialem Wohnungsbau in den Kongress. Sie wurden nicht verabschiedet. PP, Vox und Junts stimmten dagegen, und damit war der Versuch beendet, wobei Kongresspräsidentin Armengol anschließend einen Wohnungsmarsch in Palma anführte. Die offizielle Lesart: Sánchez wollte etwas tun, und die Opposition hat es verhindert; die kritische Lesart: Er regiert seit acht Jahren —seit 2018—, und das Mietproblem war gestern keine Neuigkeit mehr.
Und genau da liegt der Widerspruch, der die ganze Erzählung trägt: Die Absicht wird beklatscht, obwohl das Ergebnis null ist. Schlechter oder besser, heißt es, immerhin hat einer ein Projekt vorgelegt. Das Problem: Ein vorgelegtes Projekt ist keine übergebene Wohnung.
Der Plan mit 184.000 Wohnungen: Was wirklich mobilisiert wurde
Das Aushängeschild ist das Programm für bezahlbaren Mietwohnraum mit einem Ziel von 184.000 Wohnungen. Darin enthalten sind die 50.000 der Sareb, 11.000 aus dem Sozialfonds, Grundstücke des Verteidigungsministeriums und weitere Programme. Im August 2024 erklärte die Regierung, 80.745 dieser 184.000 mobilisiert zu haben. Dazu kommt eine ICO-Kreditlinie über 4 Milliarden für sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau sowie 2 Milliarden in Bürgschaften.
Das klingt nach viel, bis man den Kalender anschaut. Eine Rechnung, die in der Debatte kursiert, bringt es pointiert auf den Punkt: Wenn man acht Jahre für diese Zahlen gebraucht hat, haben die versprochenen 300.000 Wohnungen nicht einmal auf dem Papier ein Fundament. Gegenrechnung: Ein Teil der Grundstücke hängt von Gemeinden und Regionen ab, die ihr eigenes Ding machen, und die Statistik „mobilisiert" ist nicht gleich „übergeben".
Die andere Front: das besitzende Spanien gegen das mietende
Der Ansatz, der an Gewicht gewinnt, ist der des reinen Klassenkonflikts: der Kampf zwischen dem, der eine Wohnung besitzt, und dem, der sie mietet. Der Wohnungseigentum ist in den Provinzen weit verbreitet, wo der Beton-Mythos weiterhin regiert, und dort findet die Botschaft gegen staatliche Eingriffe fruchtbaren Boden. Manche behaupten, dass Festlegung von Mieten das Problem verschärft und dass ein solcher Versuch schon zu Römerzeiten ohne Erfolg unternommen wurde.
Die Zahl, die die Linke selbst aus der Bahn wirft, ist eine Vermögensfrage: Sánchez kaufte seine erste Wohnung mit 22, seine Frau besaß drei vor ihrem 35. Geburtstag; das Ehepaar kommt auf sechs Wohnungen und zwei Garagen. Es ist das Bild, das die Opposition nutzt, um zu sagen, dass die Mietdiagnose von einem Großvermieter stammt.
Was die PSOE mit diesem Machtkampf auf dem Spiel setzt
Der Schachzug hat eine klare Wahllogik: die abgewanderten jungen Wähler zurückholen und eine lange eingeschlafene Wählerschaft mobilisieren. Das Problem: Die zurückgezogenen Dekrete bauen nichts, und der Rückzug von Wohnungen aus dem geschützten Mietmarkt läuft weiter. Die Erzählung gewinnt in den Umfragen; die Statistik bewegt sich nicht so schnell.
Mit diesen Ausgangsbedingungen hält die Euphorie, solange niemand nach dem Schlüssel fragt. Und genau da, an dieser Stelle, bleibt die Analyse stecken.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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