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Sumud-Flotille versucht, Gaza zu erreichen und trotzt Israels Seeblockade
52 Schiffe stachen in Barcelona in Richtung Gaza in See, mindestens eines, die Mikeno, erreichte gazaische Gewässer, während Israel behauptete, alle aufgebracht zu haben.
Sumud-Flotille trotzt der Blockade und erreicht fast die Gewässer von Gaza
Ein Konvoi aus 52 Schiffen lief in Barcelona mit Ziel Gaza aus und trat nach der Sammlung auf Kreta in seine riskanteste Phase ein: die Annäherung an die Küste unter Beobachtung der israelischen Marine. Die Operation, Global Sumud Flotilla genannt, begann mit neun Schiffen und wuchs laut öffentlicher Streckenverfolgung auf über fünfzig an. Spanien entsandte ein Kriegsschiff, Italien zwei, während Israel weiterhin die Durchfahrt verweigerte. Der Konvoi rief 48 Stunden vor dem Einlaufversuch die „Hochrisikozone“ aus.
Von neun Schiffen auf 52: So wuchs die Flotille
Die Flotille war von Anfang an kein einheitlicher Block. Sie verließ Barcelona mit neun Schiffen und nahm in verschiedenen Häfen weitere auf, bis sie 52 erreichte. Einige Schiffe lagen tagelang auf Sizilien fest; andere sammelten sich auf Kreta, wo der Konvoi wartete, während die Koordinierung mit den italienischen und spanischen Militärschiffen geplant wurde. Die Route sorgte jedoch für Zweifel: Manche verglichen sie wegen der Zwischenstopps mit einer Kreuzfahrt. Die Erklärung lautete logistisch: Alle Teilnehmer an einem gemeinsamen Punkt versammeln, bevor die gefährlichste Etappe begann.
Drohnen, stinkendes Wasser und nächtliche Alarme
Die Annäherung an Gaza wurde zu einer Abfolge von Belästigungen. Um 2:30 Uhr nachts ertönte der Alarm, und alle Passagiere gingen mit Rettungswesten und Pässen an Deck. Nach den verbreiteten Zeugenaussagen versuchte die israelische Marine, die Schiffe in internationalen Gewässern mit Skunk Water — stinkendem Wasser — zu besprühen. Ein Teilnehmer beschrieb eine „Drohnenparty“ in der Nacht zuvor. Drohnenaktivität und Alarme wiederholten sich stundenlang. Der Konvoi hielt zeitweise Position 118 Seemeilen vor der Küste, nach einer späteren Aktualisierung 46 Seemeilen.
Die Mikeno erreicht gazaische Gewässer, während Israel sagt, alle Schiffe gestoppt zu haben
Der Ausgang war verwirrend. Der israelische Verteidigungsminister erklärte, alle Schiffe seien gestoppt worden, doch die Verfolgung zeigte, dass mindestens eines, die Mikeno, gazaische Gewässer erreicht hatte. Die Organisatoren der Flotille bestätigten ihre Ankunft, obwohl das Radar sie als feststehend zeigte: Nach der verbreiteten Darstellung schalteten sie das Radar mehrfach aus und ein, um nicht abgefangen zu werden. Die Marinette, wegen einer Panne im Rückstand, wurde um 11 Uhr morgens abgefangen. Die aufgebrachten Schiffe wurden in Richtung Israel gebracht. Von den Festgenommenen gab es in den sozialen Medien keine Lebenszeichen.
Die erste Flotille, die seit der Blockade Gaza erreicht
Bestätigt sich die Ankunft der Mikeno, wäre es die erste Flotille, die Gaza seit der Verhängung der Blockade erreicht. Die Operation stützte sich auf eine unwahrscheinliche Mischung: Aktivisten, eine schwedische Anführerin mit Asperger und eine Sättigungsstrategie — viele Schiffe, viele Einlaufpunkte —, damit eine vollständige Abfangung unmöglich wurde. Die Zahl der Organisatoren war eindeutig: 30 Schiffe fuhren noch, 46 Seemeilen von Gaza entfernt, als bereits Schiffe abgefangen worden waren. Die offene Frage war, was genau mit der Mikeno und den Festgenommenen geschehen war.
Der Konvoi zeigte, dass sich der erste Kontakt mit Gaza seit Jahren erzwingen lässt. Was er nicht zeigte: dass sich dadurch vor Ort etwas ändert. Die Mikeno kam an; die anderen nicht. Und von denen, die ankamen, fehlt jede Nachricht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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