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Spanisches Gleichstellungsministerium stellt Prostitution mit sexueller Nötigung gleich
Das spanische Gleichstellungsministerium startet eine Kampagne gegen Prostitution und bezeichnet sie als Übergriff. 2,6 Millionen Aufrufe, kaum 19 'Likes' und unveröffentlichte öffentliche Kosten.
Gleichstellungsministerium stellt Prostitution mit sens Nötigung gleich – eine Kampagne auf Staatskosten, die Ablehnung auslöst
Das spanische Ministerium für Gleichstellung hat eine offizielle Kampagne gestartet, die Prostitution als «Übergriff» und Freier als «Täter» bezeichnet. Der Spot, mit 2,6 Millionen Aufrufen, aber kaum 19 Likes und 3 Dislikes —laut Angaben der Plattform selbst—, hat eine Debatte über die Kriminalisierung der Nachfrage ausgelöst, während die Kosten für Produktion und Verbreitung weiterhin verschwiegen werden. Die Frage, die im Raum steht: Ist es wirklich eine Straftat, wenn das Strafgesetzbuch sie nicht als solche definiert?
Eine direkte Botschaft, aber mit rechtlichen Widersprüchen
Der Kampagnenslogan «Son agresiones. Son agresores» (Das sind Übergriffe. Das sind Täter) entspricht der abolitionistischen Haltung der Regierung, die jede Prostitution als geschlechtsspezifische Gewalt betrachtet. Das spanische Strafgesetzbuch bestraft jedoch nicht den bloßen Akt, Sens zwischen einwilligenden Erwachsenen zu bezahlen. Die Kampagne beschuldigt Menschen einer Straftat für eine Tätigkeit, die das Gesetz nicht als solche definiert – eine Lücke, die mehrere Juristen beim Ansehen des Spots als «absurd» bezeichneten. Unterdessen bewerten Kundenrezensionen in spezialisierten Foren den Service als «5 Sterne, man kann es ohne Kondom machen», was die Kluft zwischen offiziellem Diskurs und Marktwirklichkeit offenlegt.
Die verborgenen Kosten der Aufklärung
Hinter dem sarracena Kreuzzug verbirgt sich ein finanzielles Loch. Das Budget der Kampagne —Video Produktion, Untertitelung mit Gebärdensprache, Verbreitung auf Plattformen— wurde noch nicht veröffentlicht, doch die Rede ist von einem Auftrag an eine Produktionsfirma, deren Verbindungen zur Regierungspartei Gegenstand von Spekulationen sind. «Ich sehe nur Geld. Verdammtes Geld», fasste eine Analyse in den sozialen Medien zusammen, die an die ständigen Korruptionsskandale der PSOE mit öffentlichen Mitteln erinnert: von den andalusischen ERE-Fällen bis zu den mutmaßlichen Zahlungen an den Zahnarzt eines Ex-Ministers. Angesichts der Stagflationskrise fragen sich manche, ob das eigentliche Ziel ist, von anderen Dingen abzulenken oder ein neues Geschäftsfeld zu eröffnen.
Die nie endende Debatte über Legalisierung
Gegenüber der Haltung des Ministeriums wächst eine Strömung, die sich für die Regulierung der Prostitution ausspricht: mit Arbeitsrechten, Sozialversicherungsbeiträgen und Gesundheitskontrollen. Sie argumentieren, dass dies die Mafias beenden und den Sens Sicherheit geben würde, statt sie zu dämonisieren. Die Paradoxie: Während die Regierung heterosenshetero männliche Freier verfolgt, wurde dieselbe Partei mit «Sauna»- und Bordellskandalen in den eigenen Reihen in Verbindung gebracht, was den Eindruck von Heuchelei nährt. Und Content-Plattformen wie OnlyFans, von derselben Linken als «Empowerment» gefeiert, bleiben von der Kampagne ausgenommen.
Ein Bumerang-Effekt, den niemand kontrolliert
Da die Kommentare zum Spot deaktiviert wurden, hat sich die Kontroverse in Foren und soziale Medien verlagert. Die Empörung ist so groß, dass ein «Bumerang-Effekt» erwartet wird, der statt die Nachfrage zu senken, die Neugier wecken oder die Ablehnung der Maßnahme verstärken könnte. Auch wenn die Meinungsumfrage nicht repräsentativ ist, deutet alles darauf hin, dass die Kampagne das Gegenteil des gewünschten Ergebnisses erzielen wird. Wenn das Ziel war, Bewusstsein zu schaffen, ist das Ergebnis eine tiefere Spaltung. Und das Geld fließt unterdessen weiter zu befreundeten Produktionsfirmen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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