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Spanische Wahlanalyse: Warum das System vor der Wahlenthaltung mehr Angst hat als vor VOX
Eine Analyse der Wahlen am 23. Juli legt nahe, dass das politische System in Spanien mehr Angst vor der Wahlenthaltung als vor VOX hat.
Die Analyse zum 23. Juli: Die Wahlenthaltung, die das System erschreckt
Eine Analyse behauptet, dass die wahre Panik des Systems nicht VOX ist, sondern die Wahlenthaltung. Das im Wirtschaftsforum verbreitete Analysevideo zur Wahl am 23. Juli stellt fest, dass der Niedergang von ERC (einer katalanischen Unabhängigkeitspartei) und die Blockade bei der Regierungsbildung Symptome einer zerfallenden Partitokratie sind. Der Autor stellt fest, wie von Kommentatoren bestätigt, dass das System mehr Angst vor dem Wähler hat, der zu Hause bleibt, als vor dem, der die Rechte der Extreme wählt.
Die Analyse zum 23. Juli und die These der Wahlenthaltung
Laut Zuschauern widmet das Analysevideo die erste Hälfte der Selbstreflexion und die zweite Hälfte dem eigentlichen Thema. Ein Kommentator fasst die zentrale These zusammen: «er erklärt das mit VOX sehr gut und beobachtet, glaube ich treffend, die Panik des Systems vor der Wahlenthaltung». Die Analyse befasst sich auch mit dem Rückgang von ERC, den möglichen Gründen und spekuliert über den weiteren Verlauf der Regierungsbildung.
Die Reaktionen sind nicht einhellig. Einige behaupten, das Videoformat sei unerträglich: «normalerweise, wenn dieser Typ sagt, er analysiert X, ist die erste Hälfte des Videos eigentlich eine Analyse über ihn selbst». Andere verteidigen die Analyse als ehrlicher als das, was in den traditionellen Medien zu lesen ist.
Partitokratie und die Blockade der Regierungsbildung
Die Analyse geht über zur Regierungsbildung. Ein Teilnehmer fasst es so zusammen: «Die Partitokratie zeigt ihr hässlichstes Gesicht gerade bei der Regierungsbildung, oder wie Minderheitenparteien, Fanatiker und Korrupte wie Junts die Politik für alle Spanier diktieren». Die Vorstellung, dass Minderheitenparteien die Regierbarkeit für alle einschränken, ist der Kern des Unmuts.
Demgegenüber spielt ein anderer Teilnehmer die Blockade herunter: «Es ist egal, ob Sanxe (Pedro Sánchez) mit den Katalanen paktiert. DIE PP-MAJOERITÄT IM SENAT WÜRDE DAS EINFACH UMSTOSSEN». Die Diskussion dreht sich also nicht nur um die Analyse, sondern darum, ob die institutionelle Blockade eine Lösung hat.
Wahlenthaltung als politisches Instrument
Die Wahlenthaltung löst die intensivste Debatte aus. Ein Teilnehmer verteidigt sie als Folge, nicht als Ziel: «Dass die Enthaltung kein Selbstzweck ist, sondern eine Folge, wurde schon tausendmal gesagt». Ein anderer fügt hinzu, dass wenn die Menschen massenhaft nicht mehr wählen, das Vertrauen in das System vollständig verloren geht und eine prä-revolutionäre Phase beginnt.
Einspruch folgt prompt: «Es ist egal, wie hoch die Quote der Wahlenthaltung ist, solange es eine Stimme gibt, läuft der ganze Apparat weiter». Das Gegenargument lautet, dass die Wahlenthaltung nichts ändert, solange die Institutionen mit einer einzigen Stimme weiterfunktionieren. Die Diskussion verschärft sich zwischen denen, die die Enthaltung als Waffe sehen, und denen, die sie für eine nutzlose Geste halten.
Briefwahl und Betrugsverdacht
Ein Teilnehmer erhebt eine unbewiesene Anschuldigung: «Die Briefwahl ist der Betrug. Sie haben 2 Mio. Stimmen aufgeblasen und diese 2 Mio. haben dem PSOE den Sieg gebracht». Die Behauptung wird nicht durch Beweise gestützt und vermischt sich mit der Idee, dass die Wahlenthaltung die Briefwahlzahlen künstlich aufbläht.
Ein anderer Teilnehmer fordert Beweise: «Hast du irgendwelche Beweise, dass die Ergebnisse von Indra aus dieser Auszählung stammen?». Die Antwort lautet, dass die Stimmen bereits vernichtet seien und nicht mehr gezählt werden könnten. Der Verdacht bleibt unbestätigt im Raum stehen.
Der Verfall von VOX und die Zukunft der Rechten
Die Analyse thematisiert auch VOX. Ein Teilnehmer behauptet: «VOX zerlegt sich gerade selbst von innen... genau wie Ciudadanos damals». Der Vergleich mit Ciudadanos deutet darauf hin, dass die rechtsensrecht Partei denselben Weg des Zerfalls einschlagen könnte.
Ein anderer Teilnehmer fügt hinzu: «mit der feigen Rechtsensrecht haben die verdammten Pogre ihr ganzes Arsenal verbraucht», was darauf anspielt, dass Etiketten nicht mehr funktionieren werden, wenn eine härtere Rechte auftritt. Die Diskussion über VOX ist eng mit der Kritik an der Partitokratie verknüpft.
Demokratie als Werkzeug, nicht als Selbstzweck
Ein Strang der Analyse besagt, dass Demokratie nur ein Instrument sei: «Es gibt keine gute Demokratie. Demokratie ist nur ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger». Der Vergleich mit einer Hacke dient dazu zu argumentieren, dass man damit Tomaten anbauen oder jemanden töten kann.
Demgegenüber verteidigt ein anderer Teilnehmer: «Staaten mit Systemen ähnlich denen, die der Trevijanismus vorschlägt (USA, UK, Frankreich usw.), erleben bereits schwere soziale Konflikte». Die Diskussion driftet zum Trevijanismus und dessen Vorschlägen zur Gewaltenteilung ab.
Der Senat als Gegengewicht
Die PP-Mehrheit im Senat wird als Argument angeführt, um Regierungspakte zu Fall zu bringen. Ein Teilnehmer fasst zusammen: «DIE PP-MAJOERITÄT IM SENAT WÜRDE DAS EINFACH UMSTOSSEN». Die Idee ist, dass der Senat die Initiativen der Exekutive blockieren kann.
Ein anderer Teilnehmer behauptet: «Es kann sein, dass der Hund nur so tut, als würde er Verhandlungen mit Pigdemont führen, nur um später zu sagen, dass die Bedingungen inakzeptabel sind». Die Spekulation über Neuwahlen schwebt über der Debatte.
Wahlenthaltung als persönliche Erfahrung
Ein Teilnehmer teilt seine Erfahrung: «Ich bin 52 und habe einige Male gewählt. In den letzten 10 Jahren habe ich mir das Laster abgewöhnt». Er beschreibt die Wahlenthaltung als Befreiung: «das innere Gefühl des Wahlereignisses... ist viel befriedigender». Er vergleicht es mit dem Eurovision Song Contest.
Eine abschließende Konsequenz der Analyse wird nicht gezogen. Ein Teilnehmer fasst zusammen: «Man wird müde, ehrlich gesagt. Alle Informationen sind da, in Dutzenden von YouTube-Kanälen und im gesamten Internet». Die Diskussion bleibt offen.
Was wird passieren, wenn die Wahlenthaltung nicht mehr nur eine Geste ist, sondern zur Mehrheit wird?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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