Óscar Puente kehrt auf Twitter zurück, um El Mundo zu dementieren, und verstrickt sich in eigenen Widersprüchen
Der Verkehrsminister hat nach einer Woche des Schweigens die sozialen Medien wieder betreten, um die Informationen von El Mundo über den Zugunfall, bei dem 45 Menschen starben, zu leugnen. Aber die von ihm vorgelegten Daten widerlegen nicht nur nicht die Version der Zeitung, sondern tragen noch mehr zur Verwirrung bei. Die Fotos der Schiene mit der Aufschrift 'Renfe 89' sind öffentlich. Puente zeigte ein Zertifikat für eine im Jahr 2023 hergestellte Schiene, aber in der gebrochenen Schweißnaht befanden sich zwei Teile: einer aus 1989 und einer aus 2023. Der Präsident von Adif (der spanischen Eisenbahninfrastrukturverwaltung) hatte bereits anerkannt, dass die Entgleisung an der Verbindung beider Schienen stattfand.
Der Beweis, der nichts beweist
El Mundo berichtete, dass Iryo 6189 entgleiste, als er von einer 1989 hergestellten Schiene auf eine aus 2023 wechselte. Puente antwortete mit einem Zertifikat für eine Schiene von 2023. Aber die Frage ist nicht, dass es eine neue Schiene gab, sondern dass die Schweißnaht zwischen der alten und der neuen versagte. Eine vernünftige Analyse weist darauf hin, dass beide Teile existieren: Das Foto der Schiene mit dem eingravierten Herstellungsjahr ist allgemein bekannt. Der Minister versucht, die Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Zertifikat zu lenken, obwohl das Problem der Übergang ist.
Daten, die nicht zusammenpassen
Eine weitere Behauptung Puentes im TVE war, dass der letzte Ultraschalltest auf diesem Gleis aus dem November 2025 stammte. Aber Adif hatte berichtet, dass der Test im September stattfand. Stunden später musste sich der Minister selbst korrigieren, gab den Fehler zu, bezeichnete aber die zutreffende Information von El Mundo als 'Fake News'. Dies hat eine Stimmung erzeugt, die认为Puente die Daten absichtlich fälscht, während seine Verteidiger argumentieren, dass der Fehler geringfügig sei und die Opposition ihn abnutzen wolle.
Die Tintenfisch-Strategie: Mit Versionen überschwemmen
Seit dem Unfall hat die Regierung mindestens vier verschiedene Versionen veröffentlicht: Erst lag es am Lokführer, dann an der Strecke, dann an einem Schweißproblem und jetzt daran, dass es unvermeidbar war. Jeder neue Auftritt Puentes führt zu weiteren Zweifeln. Seine Verteidiger behaupten, er sei ein intelligenter Politiker, der sich stellt; seine Kritiker kontern, er sei ein Lügner, der die öffentliche Meinung verwirrt. Die offene Frage lautet: Wie viele Versionen werden noch benötigt, bis die gerichtliche Untersuchung die Fakten klärt?
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Der Unfall von Adamuz hat 45 Todesopfer gefordert. Dieser Artikel analysiert die Kontroverse um die Aussagen des Ministers, ohne ein endgültiges Urteil über die Verantwortlichkeiten zu fällen, die vor Gericht geklärt werden müssen.
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