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Idealista-Immobilienanzeigen steigen von 460.224 auf 464.217
Eine manuelle Beobachtung der Immobilienanzeigen auf Idealista zeigt einen Anstieg von 460.224 auf 464.217 in nur wenigen Tagen.
Anzahl der Immobilienanzeigen auf Idealista steigt laut manueller Beobachtung
Wieviele Häuser stehen in Spanien tatsächlich zum Verkauf? Die Zahl, die in einem privaten Beobachtungsprotokoll festgehalten wurde, ist innerhalb weniger Tage von 460.224 auf 464.217 gestiegen. Dies ist keine offizielle Statistik oder ein Quartalsbericht: Es ist eine handgemachte Zählung des Schaufensters des Immobilienportals, und in dieser Reihe steigt die Anzahl der notierten Anzeigen, statt zu sinken.
Von 460.224 zu 464.217 Anzeigen: eine steigende Tendenz
Die Serie beginnt bei 460.224 zum Verkauf stehenden Wohnungen. Von dort an ist der Zufluss konstant: 460.870, 461.152, 461.695, 462.224, 462.346 und ein finaler Sprung auf 464.217. Fast viertausend Anzeigen mehr im erfassten Zeitraum. Einige behaupten, dass dieser Anstieg des Bestands das Signal ist, auf das viele jahrelang gewartet haben: Immobilien hören auf, ein knapper Vermögenswert zu sein, und beginnen, im Überfluss vorhanden zu sein. Dem steht das Argument gegenüber, dass das Portal nicht zwischen echten Wohnungen und „Zombie-Anzeigen“, Duplikaten oder einfach Anzeigen von Agenturen unterscheidet, die Referenzen recyceln, um Kunden zu gewinnen. Der Bestand von Idealista ist keine Volkszählung; es ist ein Schaufenster.
Was der Idealista-Zähler wirklich misst
Die Serie hat als Thermometer nur begrenzten Wert: Sie misst das, was ausgestellt ist, nicht das, was verkauft wird. Eine Anzeige kann monatelang veröffentlicht bleiben, ohne dass jemand sie besucht, und das zählt ebenfalls zum Zähler. Die Differenz zwischen dem veröffentlichten Angebot und dem tatsächlichen Angebot ist die Lücke, durch die die Hälfte der Schlussfolgerungen verloren geht.
Dennoch ist die Richtung der Daten wichtig. Wenn der Bestand stetig wächst, wirkt eine Kombination von Faktoren: Entweder kommt mehr neues Angebot auf den Markt, oder das, was bereits da war, braucht länger, um verkauft zu werden. Beides deutet auf dasselbe hin: auf Käufer, die zögerlicher sind, und Verkäufer, die ihre Preise nicht senken.
Das Detail, das nicht passt
Die Beobachtung hat etwas von Ausdauersport. Jemand nimmt sich die Mühe, das Portal zu öffnen, die Zahl zu notieren und am nächsten Tag wiederzukommen. Es gibt kein Modell, keine API, keinen Bloomberg-Graph. Und doch sagt diese handgemachte Serie mehr über die Marktpsychologie aus als viele Berichte mit institutionellem Logo.
Die Neugier liegt in der Methode: Die Zählung erfolgt von Hand, Nachricht für Nachricht, wie jemand, der die Temperatur an der Küchenwand notiert. Die vollständige Berechnung mit jeder Notiz und ihrem Datum zeigt eine Steigung, die zu Schlussfolgerungen einlädt.
Bei diesem Akkumulationstempo sollte sich das Angebot in sichtbaren Preisnachlässen niederschlagen. Das passiert nicht immer. Und da bleibt das Rätsel: mehr Wohnungen im Schaufenster, Preise, die sich wehren, und ein Zähler, der nicht aufhört zu steigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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