Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Sozialer Wohnungsbau in Hospitalet: Nur 11 von 250 Mietern zahlen
In der spanischen Stadt L'Hospitalet zahlen nur 11 Familien die Miete für Sozialwohnungen. Die PP beziffert entgangene Einnahmen zwischen 2014 und 2023 auf 2,3 Millionen Euro.
Die Stadtverwaltung von L'Hospitalet verwaltet 250 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau: 40 sind besetzt, 14 stehen leer und nur 11 Familien zahlen monatlich die Miete. Die lokale Fraktion der Partido Popular (PP) beziffert die durch unbezahlte Rechnungen verlorenen Einnahmen zwischen 2014 und 2023 auf über 2,3 Millionen Euro, da die Stadt diese nicht eingefordert habe.
Die von der PSC regierte Stadtverwaltung von L'Hospitalet de Llobregat verwaltet einen Bestand von **250 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau**. Von dieser Gesamtzahl sind **40 besetzt**, **14 bleiben leer** und nur **11 Familien** zahlen jeden Monat ihre Miete. Dies sind die Zahlen, mit denen die PP-Fraktion in der Stadt operiert, die die Situation einer ihrer Meinung nach fahrlässigen Verwaltung durch die lokale Regierung zuschreibt.
## Was steckt hinter den 250 Wohnungen?
Von den 250 Wohnungen gehören **200 der Stadtverwaltung**, die anderen **50 kamen durch eine Vereinbarung mit der SAREB**, der sogenannten "Bad Bank". Das bedeutet, dass die Stadtverwaltung direkt für den Großteil des Bestands verantwortlich ist und die Verwaltung des Rests mit dem staatlichen Unternehmen teilt.
Die PP-Sprecherin in L'Hospitalet, **Sonia Esplugas**, behauptet, es gebe Fälle von Familien, die seit **10 Jahren ohne zu zahlen** leben und Schulden von bis zu **63.000 Euro pro Wohnung** ansammeln. Ihrer Darstellung zufolge hat die Stadtverwaltung diese Rechnungen nie eingefordert.
## Verjährung lässt 2,3 Millionen Euro verfallen
Der Mechanismus, der die hohe Zahl erklärt, ist die Verjährung. Jedes Mal, wenn seit dem Datum einer Zahlungspflicht **drei Jahre** vergangen sind, verjährt die Schuld und kann auf ordentlichem Rechtsweg nicht mehr geltend gemacht werden. Nach diesem Kriterium schätzt die PP, dass die Stadtverwaltung zwischen **2014 und 2023** etwa **2,3 Millionen Euro** an Einnahmen nicht eingezogen hat.
Dies ist eine politische Berechnung, keine Prüfung. Aber sie weist auf ein Verwaltungsproblem hin, das über bloße Nichtzahlung hinausgeht: Wenn nicht rechtzeitig gefordert wird, erlischt das Recht auf Einziehung und das Geld kommt nie zurück.
## Wer bewohnt heute diese Wohnungen?
Eine zweite Frage, die die PP aufwirft, ist, ob die aktuellen Bewohner die ursprünglichen Vertragspartner sind. Zehn Jahre ermöglichen viele Lebensveränderungen, auch solche, bei denen eine Familie die Voraussetzungen für sozialen Wohnungsbau nicht mehr erfüllt.
Esplugas betont, dass es Einwohner von L'Hospitalet mit prekärer finanzieller Lage gibt, die solche Wohnungen benötigen, aber keinen Zugang dazu haben. Die PP-Fraktion fordert eine Überprüfung der Verträge und besseres Management, während das Regierungsteam unter Bürgermeister **David Quirós** eine Wohnungsnotlage zitiert, gleichzeitig aber Besetzungen und Nichtzahlungen in seinen eigenen Immobilien duldet.
## Regeln zur Schuldverjährung
Die Verjährung von Mietschulden im sozialen Wohnungsbau tritt nicht automatisch ein; sie hängt von der Art des Vertrags ab. Wenn formelle Forderungen nicht innerhalb der gesetzlichen Frist erhoben werden, kann das Recht auf Rückforderung erlöschen. Fachliche Rechtsberatung wird empfohlen, um spezifische Verpflichtungen zu verstehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (5 Antworten).
Ein Forum diskutiert, warum die Wohnungsproteste auf Madrid konzentriert sind und nicht auf Barcelona, wo es 462 Anfragen pro Anzeige gibt, verglichen mit 103 in Madrid.
Blockaden der AP-7, Angriffe auf Gerichte und eine Gewerkschaft der Mossos d'Esquadra, die Quim Torra beschuldigt: Ein Konflikt, der zum täglichen Routinezustand geworden ist.
Ein Video von Nadia Calviño, in dem sie eine Millionenzinvestition in das Schienennetz Marokkos ankündigt, entfacht erneut Vergleiche mit dem Zustand des spanischen Netzes.
Das Pro-Kopf-BIP Spaniens stagniert seit zwei Jahrzehnten im Vergleich zur EU, und Estland hat das spanische Einkommen inzwischen überholt. Der Zinseszinseffekt erklärt, warum.