Santander: Dividenden decken den Kaufpreis von 14 Euro nicht ab
Ein Vater, dem die Aktien vor Jahren aufgedrängt wurden, trägt Verluste mit sich, die sein eigener Sohn als peinlich empfindet, sie laut auszusprechen. Dies ist der Ursprung des Zweifels, der diese Diskussion eröffnet: Ob man die Santander-Aktien behalten oder verkaufen sollte. Das Bemerkenswerte ist, dass das Chartbild die Frage nicht löst. Die Arithmetik tut es: Wie viel kostete der Einstieg und wie viel wurde unterwegs eingenommen?
Wie viel haben Santanders Dividenden tatsächlich gezahlt?
Eine im Thread vorgeschlagene Berechnung geht vom schlechtestmöglichen Einstieg aus: 100 Aktien, gekauft am Hochpunkt von 2007 zu 14 Euro pro Aktie, also eine Ausgabe von 1.400 Euro. Zwischen 2007 und 2015 schüttete die Aktie durchschnittlich etwa 0,6 Euro pro Titel jährlich aus; zwischen 2015 und 2019 sinkt der Durchschnitt auf 0,2 Euro. Übersetzt: 60 Euro jährlich über acht Geschäftsjahre und 20 Euro jährlich über vier Jahre.
Mit diesen Zahlen auf dem Tisch behaupten einige, dass Aktionäre aus jener Zeit rund 1.000 Euro verloren haben, wenn man die Dividenden einrechnet, und etwas weniger als 800 Euro, wenn sie zu den aktuellen Preisen verkaufen. Für manche Teilnehmer ist die Dividende keine Rente, sondern eine Form der Preisverschleierung. Wer das Halten verteidigt, stützt sich genau darauf, dass etwas eingenommen wurde. Wer für den Verkauf plädiert, antwortet, dass entscheidend ist, was die Aktie heute wert ist, nicht was bezahlt wurde.
Kapitalerhöhungen, Banco Popular und Skript-Dividenden
Die zweite Angriffsfront ist die Finanzierung. Eine kursierende Zahl fasst den Ärger zusammen: 48 Kapitalerhöhungen in zehn Jahren, laut den in der Diskussion verwendeten Zählungen. Am häufigsten zitiert wird jene, die zur Übernahme der Banco Popular für einen Euro diente, mit einer Anfrage von 4 Milliarden Euro an die Aktionäre, derselben Version zufolge. Und dann kam die flexible Dividende.
Das Grundargument ist immer dasselbe: Ein Institut, das regelmäßig Geld von seinen Aktionären verlangen muss, schafft keinen Wert, sondern recycelt ihn nur. Dem hält man entgegen, dass das Bankgeschäft vom Zinsdifferenzial abhängt und dass in einem Umfeld niedriger Zinsen die Rentabilität durch Volumen, nicht durch Marge gestützt wird. Niemand bestreitet den Unmut; debattiert wird, ob es eine bessere Alternative für dieses Geld gibt.
Was sagen die technischen Niveaus zu Santander?
Auch die technische Analyse bietet keinen Trost. Die dominante Lesart besagt, dass die Aktie vor der Pandemie bis in die Zone von 5,5-6 Euro hätte steigen müssen, gerade als sie den Ausbruch über 4 Euro konsolidierte. Dieses Szenario wurde abgeschnitten. Heute spricht man von einem Boden, aber von einem schwachen im Vergleich zu anderen Unternehmen im Index.
Die in der Unterhaltung genannten Preise ordnen die Verwirrung: Ein Verwandter, dem der Filialleiter Papiere zu 3,70 Euro aufdrängte, eine Empfehlung zum Verkauf, wenn die Aktie 3,5 Euro erreicht, jüngste Einstiege bei 2,56 Euro und sehr nah an 2,11, mit Ausstieg bei 2,09 und geleckten Wunden. Um die Verluste derer, die hoch eingestiegen sind, wieder hereinzuholen, müsste die Aktie um 4,2 Euro liegen, ohne Dividenden zu zählen. Eine zitierte und diskutierte Überlegung, keine garantierte Prognose.
Der Kampf um die Präsidentschaft der Bank
Die Diskussion vergiftet sich, wenn Politik ins Spiel kommt. Ein Teil der Nachrichten erstreckt die Diskreditierung des Wertpapiers auf den gesamten spanischen Aktienmarkt und behauptet, das Land sollte für Investitionszwecke als Risikomarkt behandelt werden; andere entgegnen, dass das Problem nicht Spanien sei, sondern der gesamte Finanzsektor. Das Bankwesen, so das Argument, sei ein Geschäft, das in Jahrzehnten kaum Wert für den Aktionär geschaffen hat.
Parallel dazu driftet die Debatte zur Figur der Präsidentin des Instituts, Ana Botín, mit sens persönlichen Beleidigungen, die diese Zeitung nicht wiedergibt, und ironischen Verteidigungen ihrer fachlichen Kompetenz, die letztlich das Gewicht des Namens anerkennen. Es ist Lärm, und zwar viel, aber Lärm mit einem realen Hintergrund: Der Zweifel, ob das Management etwas für jene ändert, die seit 2007 Verluste tragen.
Was tun mit den Santander-Aktien?
Es gibt keine einzige Antwort, und wer eine verspricht, lügt. Die aggressivste Strömung vertritt, dass man verkaufen und in jede Alternative mit besserem KGV, solider Wirtschaft und nachhaltiger Dividende rotieren sollte. Die gegenteilige Strömung argumentiert, dass bei bereits stark gebeuteltem Preis die regelmäßige Ausschüttung und eine mögliche Rückkehr zur Dividende das Warten entschädigen. Ein dritter Weg, der der Kleinanleger, die innerhalb von Wochen ein- und ausgestiegen sind, beschränkt sich darauf, die Erholung zu suchen und die Position zu schließen.
Den Abschluss der Geschichte bildet ein verwirrender Datenpunkt: Jemand kaufte zu 2,11 Euro und verkaufte zu 2,09 innerhalb von Tagen, akzeptierte den Verlust lieber als die Unsicherheit. Derjenige, der seit 2007 dabei ist, wartet weiterhin auf die 4,2. Gleiche Bank, gleiche Kursnotiz, zwei gegensätzliche Arten, Geld zu verstehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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