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Sánchez bricht in Asturien ein
Umfrage in Asturien: Die PSOE von Adrián Barbón fällt auf 15–17 Sitze. PP und Vox erreichen zusammen die absolute Mehrheit.
Würden heute Wahlen in Asturien stattfinden, müsste die PSOE einen harten Schlag hinnehmen, ihre Mehrheit verlieren und wäre gegenüber einem gestärkten rechten Block sehr verwundbar.
Die sozialistische Hochburg Asturien, jener Ort, an dem sie mit wenigen Ausnahmen stets regiert hat, scheint Risse zu bekommen. Die aktuellen Zahlen, neun Monate vor den nächsten Regionalwahlen, zeichnen ein schwieriges Bild für den amtierenden Präsidenten **Adrián Barbón**. Würden die Wähler heute abstimmen, käme die PSOE im Junta General auf eine Spanne von **15 bis 17 Sitzen**, was das Erreichen des Bodens bedeuten würde – gleichbedeutend mit dem schlechtesten Ergebnis der jüngeren Parteigeschichte in der Region, erzielt im Jahr **2011** unter **Javier Fernández**. Der Unterschied ist, dass Fernández damals ein neuer Kandidat war, während Barbón seit **2019** an der Spitze der asturischen Regierung steht; diese Umfrage wird als klares Misstrauensvotum gegen seine Amtsführung gewertet.
## Der Schlag gegen die Linke in ihrer Bastion
Der Einbruch der PSOE ist erheblich. Es wird geschätzt, dass die Partei bei **32,4 % der Stimmen** landen würde, was einem Verlust von **4,8 Punkten** gegenüber den Regionalwahlen von **2023** entspricht. Das sind etwa **25.000 Wähler** weniger, ein Rückgang, der sich bereits in früheren Umfragen abzeichnete. Dieser Absturz erfolgt in einem national schwierigen Umfeld für die Regierung von **Pedro Sánchez**, geprägt vom Umgang mit der Migration in Ceuta und einer Reihe mutmaßlicher Korruptionsfälle, die wichtige Persönlichkeiten betreffen. Trotz Barbons Bemühungen, ein eigenes Profil zu schärfen, indem er sich in Themen wie der autonomen Finanzierung distanziert oder mit Verkehrsminister **Óscar Puente** über den Zustand der Autobahnen uneins ist, war der Sommer nicht gnädig mit seinen Erwartungen. Seine Bewertung fiel um sechs Zehntel auf **4,3**, und er verlor die Position des bestplatzierten Politikers zugunsten des PP-Führers **Álvaro Queipo**. Auch die Wahrnehmung, dass er die Interessen Asturiens verteidigt und der nächste Präsident sein werde, hat deutlich nachgelassen.
## Der unaufhaltsame Aufstieg der Rechten
Während die PSOE sinkt, scheint sich der rechte Block zu konsolidieren und im Fall von Vox geradezu durchzustarten. Die **PP** hält trotz eines Verlusts von **1,2 Punkten** in der Wahlprognose den zweiten Platz mit **32 %** und könnte ihre aktuellen **17 Sitze** halten, obwohl sogar ein Verlust möglich ist. Ihr Führer **Álvaro Queipo** jedoch tritt als Kandidat mit realistischen Chancen auf das Präsidentenamt in Asturien hervor und führt eine Mehrheit an, die die breiteste je von der Rechten im Fürstentum errungene sein könnte. Dies ist größtenteils dem spektakulären Wachstum von **Vox** zu verdanken. Die von **Carolina López** geführte Partei schießt um **7,6 Punkte** hoch und erreicht **17,9 %** der Stimmen, wodurch sie ihre parlamentarische Vertretung verdoppeln würde – von **vier auf neun Abgeordnete**. Dieser Fortschritt von Vox ist der einzige, der sein Ergebnis von **2023** in Asturien verbessert, und erinnert an die Prozentsätze, die kürzlich in anderen Gemeinschaften wie Extremadura, Aragón oder Kastilien-León erzielt wurden. Dies alles in einem Kontext, in dem die Krise von Ceuta im Hintergrund stand, obwohl die Migration in der Region keinen hohen Anteil ausmacht. Die Partei **Foro**, die bisher über einen Abgeordneten verfügte, würde ihre Vertretung verlieren, wobei ihre Wähler sich hauptsächlich zwischen Vox und der PP aufteilen würden.
## Die absolute Mehrheit zum Greifen nah
Die Summe von **PP** und **Vox** läge, gemäß den unteren Grenzen der Umfrage, bei **23 Abgeordneten**, genau der Anzahl, die für die absolute Mehrheit in der Junta General del Principado erforderlich ist. Im optimistischsten Szenario für die Rechte könnten es bis zu **26 Sitze** werden. Dies würde der **PSOE** und **IU**, ihrem Minderheitspartner in der aktuellen Regierung, jede Möglichkeit nehmen, ihren Pakt zu erneuern. Überraschend ist, dass **IU** unter der Führung von **Ovidio Zapico** widerstandsfähig bleibt, ohne nennenswerten Verschleiß zu zeigen, nur eine Zehntel verliert und ihre **drei Sitze** behält. **Podemos** seinerseits, das 2023 über **Covadonga Tomé** (jetzt in der gemischten Fraktion) vertreten war, könnte mit **3 %** der Stimmen einen Abgeordneten gewinnen. Es ist plausibel anzunehmen, dass ein Teil dieser Stimmen an ihre neue Formation **Somos** gehen würde, angesichts der hohen Wertschätzung, die ihre eigenen Wähler Tomé entgegenbringen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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