Russlands Su-57 und der Kampf um die Lufthoheit

Russlands Su-57, seine AL-41-Triebwerke und die Kosten des F-35 stehen im Zentrum einer Debatte über die Lufthoheit, die seit mehr als drei Jahren ungelöst bleibt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Russlands Su-57 und der Kampf um die Lufthoheit
Russlands Su-57 und der Kampf um die Lufthoheit

Russlands Su-57 ist nach der Veröffentlichung von Bildern seiner Manöver und von Raketenstarts von Schiffen im Schwarzen Meer wieder ins Zentrum der Debatte gerückt. Die Diskussion, die seit mehr als drei Jahren andauert, stellt diejenigen, die die Einsatzfähigkeit der russischen Luftwaffe verteidigen, gegen diejenigen, die auf ihre technischen Grenzen und die Abhängigkeit von westlichen Komponenten verweisen. mitten darin steht ein immer wiederkehrendes Detail: Das AL-41-Triebwerk, das den Jäger antreibt, ist eine Weiterentwicklung des AL-31 der Su-27, was die Zweifel an einem echten Generationensprung nährt.

Was über den Su-57 und seine Triebwerke bekannt ist

Der Su-57 ist laut der Analyse erst offiziell im Dienst, wenn die Isdelije-30-Triebwerke in Serienproduktion gehen. Bis dahin fliegen die Prototypen mit dem AL-41, einer Weiterentwicklung des AL-31, das die Su-27 antrieb. Genau diese technische Kontinuität führt mancher ins Feld, um das Etikett „Kampfjet der fünften Generation“ infrage zu stellen. Andere erinnern daran, dass das Flugzeug in Testkonfigurationen mit einem neuen und einem alten Triebwerk gesichtet wurde – ein Beweis, dass das Programm noch in der Entwicklungsphase steckt.

Die Diskussion driftet zur Tarnkaptität. Die einen argumentieren, dass die Einlaufgeometrie und die Beschichtungen des Su-57 den F-35-Standards nicht entsprechen, die anderen entgegnen, dass die Sichtbarkeit von Parametern abhängt, die nicht öffentlich bekannt sind. Der Vergleich mit der F-22 und dem F-35 wird zu einem Austausch von Skizzen und Fotos von Prototypen, der – statt etwas zu klären – den Eindruck verstärkt, dass jede Seite über ein anderes Flugzeug spricht.

Die wahren Kosten eines Kampfjets der fünften Generation

Der Preis des F-35 wird zur nächsten Front. Ein einsatzbereiter Jäger mit Grundausstattung kostet nicht weniger als 150 Millionen Dollar, und die Deutschen zahlen mit voller Ausrüstung 247 Millionen pro Stück, so die Zahlen, die in der Debatte kursieren. Die Zahl offenbart eine Realität, die über die Luftfahrt hinausgeht: Ein Kampfflugzeugkauf bedeutet nicht, mit dem Scheckbuch hinzugehen und mit dem Gerät heimzufliegen. Waffen, Software- und Avionik-Updates kommen hinzu, und die Wartung bleibt in den Händen des Herstellers, der alles prüft und austauscht – inklusive Versand in die USA.

Diese Abhängigkeit erzeugt Misstrauen. Man erinnert daran, dass Norwegen feststellte, dass seine F-35 Datenströme in die USA schickten, die nicht im Vertrag standen. Der Vorfall nährt die These, dass der Kauf amerikanischen Materials die Akzeptanz auferlegter Einsatzbedingungen bedeutet. Dem hält man den Eurofighter als europäische Alternative entgegen, bis das FCAS einsatzbereit ist – mit dem Argument, dass im Nahluftkampf das europäische Flugzeug dem F-35 überlegen ist.

Der Vergleich mit den strategischen Bombern

Die Parallele erstreckt sich auf die Bomber. Das Gegenstück zur Tu-160 wäre die amerikanische B-1, deren Produktion vor Jahrzehnten eingestellt wurde, während B-52 und Tu-95 wegen ihrer Reichweite und Zuladung im Dienst bleiben. Russland holte halbfertige Tupolew-Rümpfe zurück, um sie zu modernisieren, und es wird diskutiert, ob die Neuproduktion real ist oder eine Kosmetikoperation. Die Schönheit der Tu-160, neben der Concorde, wird als ästhetische Ausnahme zitiert in einer Landschaft, in der der F-35 als fliegender Ziegelstein beschrieben wird.

Der Austausch wird hitzig, wenn es um Erdkampfflugzeuge geht. Es wird behauptet, dass die Russen an der Front gepanzerte Maschinen einsetzen, die mit einem brennenden Triebwerk zurückkehren, nachdem sie eine Handwaffenrakete getroffen hat. Die Anekdote unterstreicht, dass im echten Kampf der Schutz der Besatzung Vorrang vor aerodynamischer Eleganz hat.

Der Schiffs-Zwischenfall und die Handelspause

Die Konversation beginnt mit einer Nachricht, die die Zerstörungskraft der russischen Systeme mit den Himars vergleicht, und driftet zur Moskva ab, dem Kreuzer, der von der Präsentation als bestes Schiff der Welt binnen Stunden zum besten U-Boot wurde, das über zehn Monate unter Wasser bleiben kann. Die Ironie über die Ingenieurskunst vermischt sich mit Skepsis über die Zahlen der Kalibr-Raketenstarts, die angeblich täglich von der Küste aus zu sehen seien.

Die Diskussion über den Tiefgang der Schiffe und ihre Fähigkeit, nahe der Küste zu navigieren, kreuzt sich mit dem Rückzug russischer Einheiten in den östlichen Teil des Schwarzen Meeres aus Angst vor ukrainischen Angriffen. Der Thread endet dort, ohne zu klären, ob die Starts vom Hafen aus eine operative Realität oder eine Inszenierung sind. Die Analyse bleibt an derselben Frage hängen, mit der sie begann: Wie viel von dem, was in den Videos zu sehen ist, entspricht echter Fähigkeit – und wie viel ist Propaganda?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (87 Antworten).

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