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Russland kündigt auf Social Media eine goldgedeckte BRICS-Währung an
Die russische Botschaft in Kenia erklärt, dass die BRICS eine goldgedeckte Handelswährung planen und über 40 Länder beitreten wollen. Die Debatte um den…
Russland kündigt auf Social Media eine goldgedeckte BRICS-Währung an
Die russische Botschaft in Kenia kündigte in sozialen Medien an, dass die BRICS-Staaten die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Handelswährung planen. Dies geschieht im Vorfeld des bevorstehenden Gipfeltreffens der Gruppe in Johannesburg. Die Meldung, die in westlichen Medien kaum Beachtung fand, behauptet, dass sich bereits mehr als 40 Länder für einen Beitritt zum Block beworben haben und dass die Währung dem internationalen Austausch dienen soll, ohne die nationalen Währungen abzuschaffen. Der Vorschlag hat die alte Debatte um den Goldstandard und das Ende der Dollar-Hegemonie wiederbelebt.
Was genau schlägt der BRICS-Block vor?
Die Ankündigung, die der russischen Botschaft in Kenia zugeschrieben wird, beschreibt eine internationale Tauschwährung, die – anders als beim Euro – die nationalen Währungen nicht ersetzen würde. Die Deckung durch Gold ist der Kern des Ansatzes. Laut der Mitteilung wäre die Währung auf die mehr als 40 Länder ausweitbar, die bereits ihre Bereitschaft zum Beitritt signalisiert haben. Der Gipfel in Johannesburg zeichnet sich als Ort ab, an dem die Details konkretisiert werden sollen.
Die Idee ist nicht neu. Bereits 1965 forderte General De Gaulle ein Ende der Dollar-Dominanz auf dem internationalen Geldmarkt und plädierte für eine Rückkehr zum Goldstandard, wie aus einem in der Analyse zitierten akademischen Dokument hervorgeht. Dieser französische Angriff auf die US-Hegemonie verlief sich schließlich, doch das Präzedenzfall-Argument wird nun von denen genutzt, die verteidigen, dass Gold wieder der Anker des Systems sei.
Gold als Deckung: Lösung oder Trugschluss?
Die Befürworter des Goldes stützen sich auf seine Knappheit, Haltbarkeit und Teilbarkeit. Es wird argumentiert, dass ein Gut, das nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann, die unkontrollierte Inflation verhindert, die durch das Drucken von Papiergeld entsteht. Im Jahr 2022 kauften europäische Nationen laut einer der Meldungen russisches Gas und Öl mit Gold; dies wird als Beweis dafür angeführt, dass das Metall bereits als Zahlungsmittel im internationalen Handel funktioniert.
Das Gegenargument kommt aus anderer Richtung. Es wird vertreten, dass der Wert des Goldes nicht intrinsisch sei, sondern von seinem Grenznutzen abhänge: Wenn jemand vor Durst stirbt, ist eine Tonne Gold weniger wert als ein Liter Wasser. Der Goldstandard, fügen sie hinzu, sei ein Relikt, das De Gaulle getestet habe und dessen Fragilität sich gezeigt habe. Die Diskussion dreht sich darum, ob Gold echtes Geld oder ein Fetisch für Nostalgiker ist.
Der Dollar wackelt: Szenarien und Konsequenzen
Die ursprüngliche Meldung ist eindeutig: Der Dollar werde tot sein, sobald eine solche Währung auftauche, und die westliche Wirtschaft werde zerfallen. Andere Analysen relativieren dies und sagen voraus, dass der Dollar noch lange für Spekulationen und in Gebieten verwendet wird, in denen die USA die neue Währung verbieten. Sie räumen jedoch ein, dass ein Erfolg des Projekts den Anfang vom Ende der westlichen Macht bedeuten würde. Die Frage ist, ob Europa Zugang zu der Währung haben wird oder ob sie verboten wird, und ob es bis dahin überleben wird.
Manche gehen weiter und behaupten, die Vereinigten Staaten seien einem Prozess der Selbstzerstörung und inneren Zersplitterung ausgesetzt, mit Bundesstaaten, die keine gemeinsamen Interessen oder Identitäten teilen. Der Vergleich mit der Sowjetunion schwebt im Raum. In dieser Erzählung wäre die Entdollarisierung nicht nur ökonomisch, sondern auch ein Symptom für einen Wandel der Weltordnung.
Militärische Geopolitik: China, Russland und das Südchinesische Meer
Die Debatte verlagert sich auf die militärische Ebene. Es wird vorgeschlagen, dass eine Konfrontation zwischen den USA und China sich nicht auf die Küsten Taiwans beschränken würde, da China über eine enorme und wachsende Flotte verfügt, während die USA außerstande sind, ihre eigene zu erweitern oder zu verbessern. Andere weisen darauf hin, dass China russische Atom-U-Boote bräuchte, um US-Flugzeugträger zu versenken, und dass ein Überqueren des Pazifiks, um Kalifornien zu bombardieren, derzeit undurchführbar sei.
Die Diskussion umfasst auch Verweise auf den Krieg in der Ukraine und die Rolle der USA darin. Es wird erwähnt, dass Selenskyj im vergangenen April bereit gewesen sei, Frieden mit Russland zu schließen, die USA ihm dies jedoch untersagt hätten. Der Schatten der Entdollarisierung verwebt sich mit dem des bewaffneten Konflikts.
Geringe Resonanz im Westen und unsichere Zukunft
Die ursprüngliche Meldung kritisiert, dass das Thema in der westlichen Presse absolut totgeschwiegen werde. Tatsächlich zirkuliert die Nachricht nur spärlich, und der Gipfel in Johannesburg rückt näher, ohne dass konkrete Details zur Währung bekannt geworden wären. Der Vorschlag bleibt ein Versprechen, kein vollendeter Fakt.
Der Abschluss liegt in der eigenen Unbestimmtheit. Mit Gold als Fahne und dem Dollar als Ziel schreitet das BRICS-Projekt voran, begleitet vom Enthusiasmus einiger und dem Skeptizismus anderer. Die einzige Gewissheit ist, dass der Gipfel in Johannesburg das nächste Kapitel eines Spiels markieren wird, das auf globaler Ebene gespielt wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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