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Redondo prophezeit PSOE-Führung binnen zwei Wochen
Der Analyst Iván Redondo, der den Sieg von Sánchez bei den Vorwahlen 2017 korrekt vorhersagte, behauptet, die PSOE werde in zwei Wochen zur stärksten Kraft.
Iván Redondo vertritt die Ansicht, dass die PSOE innerhalb von zwei Wochen die führende politische Kraft sein wird. Diese Vorhersage stützt sich auf seine Erfolgsbilanz, als er den Sieg von Pedro Sánchez bei den sozialistischen Vorwahlen 2017 genau prognostizierte. Seine Historie verleiht dieser Aussage ein Gewicht, das andere Umfragen nicht haben.
Das Zitat stammt von **Iván Redondo**, dem ehemaligen Kabinettschef von Pedro Sánchez, und ist keine Umfrageergebnis. Es ist eine datierte Vorhersage: **zwei Wochen**. In einem Wahlzyklus, in dem veröffentlichte Umfragen die PSOE in der direkten Wahlabsicht hinter der PP sehen, geht Redondos Wette gegen den Strom.
## Warum man ihm zuhört
Redondo ist kein gewöhnlicher Kommentator. Bei den PSOE-Vorwahlen von **2017**, als fast alle Analysten einen sicheren Sieg von Susana Díaz erwarteten, war er der Einzige, der den Sieg von **Pedro Sánchez** vorwegnahm. Sein Argument damals waren versteckte Stimmen: Sozialisten, die ihre Wahlabsicht aus Angst vor internen Repressalien nicht angaben. Diese Diagnose traf zu und verschaffte ihm eine Glaubwürdigkeit, die bis heute anhält.
## Was die Vorhersage genau besagt
„In zwei Wochen wird die PSOE bereits die stärkste Kraft sein.“ Er spezifiziert nicht, welche Messung gemeint ist, ob es um Wahlabsicht, Sitze oder eine andere Metrik geht. Auch klärt er nicht, ob er sich auf veröffentlichte Umfragen oder seine eigene interne Einschätzung bezieht. Die Mehrdeutigkeit ist relevant: Eine Vorhersage ohne Maßeinheit ist schwer zu überprüfen und im Nachhinein leicht umzuinterpretieren.
## Versteckte Stimmen als Variable
Die These, die Redondo 2017 nutzte, taucht hier wieder auf. Versteckte Stimmen sind ein reales Phänomen in der Wahlsociologie: Wähler, die ihre Entscheidung aus Scham, Angst oder Misstrauen gegenüber Meinungsforschern nicht offenlegen. Der Effekt ist schwer zu quantifizieren und wird oft angeführt, wenn Umfragen daneben liegen. Dass Redondo einmal recht hatte, garantiert nicht, dass er erneut recht hat.
## Was überprüfbar ist und was nicht
Die Vorhersage ist widerlegbar: In zwei Wochen wissen wir, ob die PSOE führt oder nicht. Bis dahin sollte sie als das behandelt werden, was sie ist – eine Hypothese eines Analysten mit dokumentierten Trefferquote, nicht als Fakt. Umfragen sind Momentaufnahmen mit einer Fehlermarge, und politische Vorhersagen sind weder Finanz- noch Wahlberatung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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