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Rechter Bolsonaro-Kandidat soll vor Freimaurern geschworen haben
Ein viraler Tweet behauptet, Flávio Bolsonaro habe einen Eid auf Israel und Satan geleistet. Es gibt keinerlei Beweise für diese Behauptung.
Ein viraler Tweet behauptet, Flávio Bolsonaro habe vor der brasilianischen Großloge der Freimaurer einen Eid abgelegt, das Land an Israel und Satan zu übergeben. Es gibt keine Belege für diesen Akt, und er hat nachweislich nicht stattgefunden.
Der auf X verbreitete Beitrag schreibt **Flávio Bolsonaro**, dem Sohn des ehemaligen Präsidenten und einer Schlüsselfigur der brasilianischen extremen Rechten, einen Eid vor der brasilianischen Großloge der Freimaurer zu. Dem Text zufolge hätte der Kandidat versprochen, das Land dem „großen Israel“ und dessen Gott, **Satan**, zu übergeben. Diese Behauptung kursiert ohne jegliche Beweisgrundlage.
## Was die Veröffentlichung genau behauptet
Die Nachricht stellt fest, dass Flávio Bolsonaro den Freimaurern Brasiliens geschworen habe, das Land an Israel und Satan zu übergeben, falls er die Wahlen gewinne. Sie liefert keine Dokumente, Daten, Orte oder Zeugen. Die Anschuldigung vermischt zwei Elemente, die in der Verschwörungsrhetorik oft zusammengehören: die Freimaurerei als verborgene Macht und eine angebliche Unterwerfung unter ausländische Interessen.
## Warum die Behauptung nicht haltbar ist
Es gibt keinen Nachweis für ein solches Ereignis. Die Freimaurerei ist eine diskrete Organisation, aber ihre Logen leisten keine öffentlichen Eide zur Übergabe eines Landes, schon gar nicht in dieser Formulierung. Die Darstellung eines Kandidaten, der das Land Satan verspricht, ist eine außergewöhnliche Anschuldigung, die außergewöhnliche Beweise erfordern würde. Solche fehlen völlig.
## Der Kontext der brasilianischen extremen Rechten
Flávio Bolsonaro ist Senator und eine zentrale Figur des Bolsonarismus. Die Familie pflegt eine evangelikal-religiöse Rhetorik und eine explizite Nähe zu Israel. Diese reale Verbindung zu Israel verleiht der Falschmeldung eine scheinbare Glaubwürdigkeit: Ein wahrer Sachverhalt wird mit einer erfundenen Ebene kombiniert.
Die Verbreitung solcher Anschuldigungen gegen politische Persönlichkeiten stützt sich auf das Misstrauen gegenüber Institutionen. Solche Nachrichten sollten als das behandelt werden, was sie sind: ungeprüfte Behauptungen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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