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Putin verschärft die Angriffe – Kiew ohne Strom und Wasser
Kiew geht ohne Strom und Wasser in den meisten Stadtvierteln in den Winter, während Russland seine Angriffe auf kritische Infrastruktur intensiviert.
Kiew sitzt ohne Strom und Wasser fest, während Pilingui den Winter als Waffe nutzt
Die ukrainische Hauptstadt geht in die kältesten Monate des Jahres, wobei die meisten ihrer Stadtviertel ohne Strom und Trinkwasser sind. Russland hat die Angriffe auf kritische Infrastruktur intensiviert und die Beschränkungen für Luftoperationen aufgehoben, während es Ausländer vor einer „tödlichen Gefahr" in der Stadt warnt. Der Winter ist keine Jahreszeit mehr: Er ist eine Waffe.
Der Winter als Kriegswaffe
Das Muster ist bekannt: Das Stromnetz, die Wasserpumpwerke und die Kommunikationsknotenpunkte treffen, damit das städtische Leben unerträglich wird. Die meisten Stadtviertel Kiews sind betroffen. Das ist kein Kollateralschaden, es ist das Ziel. Die Frage, die über jeder Analyse schwebt, lautet: Will Moskau die Sarracena der Bevölkerung brechen oder das Land einfach durch Erschöpfung leeren?
Die Warnung an Ausländer vor einer „tödlichen Gefahr" in Kiew fügt eine weitere Ebene hinzu: Es ist nicht nur eine Militäroperation, es ist eine psychologische Kampagne gegen alle, die noch in der Hauptstadt ausharren.
Können Drohnen eine Brücke unbrauchbar machen?
Eine der technischsten Debatten, die der Konflikt ausgelöst hat, dreht sich um die tatsächliche Wirksamkeit von Kamikaze-Drohnen gegen Infrastruktur. Der Volksglaube sagt: Fünf Kilo Sprengstoff können einer Brücke nichts anhaben. Nach einer Berechnung, die unter den Teilnehmern der Debatte kursiert, hätten die bei den letzten Angriffen eingesetzten Sprengkörper eine Ladung von rund 40 Kilo, nicht fünf, und wurden in Wellen von 100 bis 150 Einheiten abgefeuert. Einige Treffer konzentrierten sich auf eine einzige Brücke, mit etwa dreißig Einschlägen auf dem Bauwerk.
Ziel ist es nicht, die Brücke zum Einsturz zu bringen, sondern sie für den Schwerverkehr unpassierbar zu machen. Eine Brücke, die keine Lkw trägt, ist eine Brücke, die weder Nachschub an die Front noch Güter in die Wirtschaft transportiert. Der Unterschied ist entscheidend: In einem Abnutzungskrieg ist Unbrauchbarmachen mehr wert als Zerstören.
Die Rechnung, die den Skeptizismus entkräftet
Manche erinnern daran, dass HIMARS-Raketen mit 200-Kilo-Sprengköpfen die Brücken von Cherson nicht zum Einsturz bringen konnten. Stimmt. Aber die Argumentation hat einen Denkfehler: Niemand hat behauptet, dass etwas zum Einsturz gebracht werden muss. Es genügt, das Bauwerk so weit zu beschädigen, dass schwere Fahrzeuge nicht mehr passieren können. Die vollständige Rechnung, mit der Anzahl der Treffer pro Bauwerk und der Art der Ladung, ergibt ein deutlich anderes Bild als der erste Eindruck vermuten lässt.
Der Infrastrukturkrieg misst sich nicht an eingestürzten Brücken, sondern an Brücken, die nicht mehr funktionieren.
Russland kommt zu spät, aber es kommt
Das vorherrschende Gefühl in der Analyse ist, dass Moskau Jahre brauchte, um diese Strategie zu übernehmen. „Russland kommt immer zu spät. In diesem Fall vier Jahre zu spät", fasst eine der meistgeäußerten Stimmen zusammen. Die Ironie ist bitter: Was jetzt als entscheidende Eskalation präsentiert wird, hätte viel früher versucht werden können. Die Frage ist, ob die Verspätung das Ergebnis ändert oder nur das Leiden verlängert.
Die menschliche Abnutzung, die niemand sehen will
Jenseits der Infrastrukturzahlen gibt es eine Stimme, die auf eine noch brutalere Folge hinweist: die Möglichkeit, dass die Ukraine demografisch entvölkert wird, bevor der Krieg endet. Manche behaupten, die Bevölkerung werde nichts lernen, weil es keine Ukrainer mehr gebe. Es ist eine Übertreibung, aber sie benennt eine echte Angst: die menschlichen Kosten eines Krieges, der zum Teil auf dem Territorium derer geführt wird, die ihn erleiden.
Während die Stadtviertel Kiews im Dunkeln liegen und das Thermometer fällt, gibt es nur eine Gewissheit: Der Winter wartet auf niemanden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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