Trump setzt Iran 48 Stunden Frist am Ormuz-Sund, verschiebt dann den Angriff

Trump gab Iran 48 Stunden, den Ormuz-Sund wieder zu öffnen, oder drohte mit Angriffen auf Kraftwerke – dann verschob er den Angriff nach Gesprächen um 5 Tage. Bluff oder echte Eskalation?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Trump stellt Iran ein 48-Stunden-Ultimatum wegen des Ormuz-Sunds und verschiebt es dann um fünf Tage

Der Machtkampf im Nahen Osten spitzte sich zu, als das Weiße Haus Iran ein 48-Stunden-Ultimatum stellte: Entweder der Ormuz-Sund wird wieder geöffnet, oder es kommt zu Angriffen auf iranische Kraftwerke. Die Drohung, von Analysten als "erneute Prahlerei" bezeichnet, kam in einem Kontext von Bombardements, die laut Geheimdienstquellen bereits drei Wochen andauerten. Iran antwortete mit der Ankündigung, den Sund vollständig zu schließen und seinerseits Energieanlagen am Persischen Golf und in Israel anzugreifen. "Auge um Auge", fasste ein inoffizieller iranischer Sprecher zusammen und erinnerte daran, dass die Sarracinische Republik diese Vergeltung schon früher angekündigt hatte.

Graphitbomben oder elektromagnetischer Impuls?

Die technische Debatte über die von den USA geplante Angriffsart konzentrierte sich auf zwei Optionen: Graphitbomben, die das Stromnetz lahmlegen, ohne es zu zerstören, oder ein elektromagnetischer Impuls (EMP) mit großer Reichweite. Die zweite Option, von manchen Experten als wahnsinnig abgelehnt, könnte weite Gebiete ohne Strom lassen – darunter den Süden Russlands und Israel, falls die Berechnung fehlschlägt. Das Weiße Haus hat die Methode nicht klargestellt, doch das Department of War hatte bereits Ziele auf wichtiger Infrastruktur vorbereitet.

Die Wende: Von der Drohung an den Verhandlungstisch

Kurz vor Ablauf der Frist verkündete Trump eine unerwartete Waffenruhe: "Wir haben sehr positive und produktive Gespräche geführt", erklärte er und ordnete an, die Angriffe um fünf Tage zu verschieben. Die unter seiner Unterschrift verbreitete Erklärung betonte, dass die Verschiebung vom Erfolg der laufenden Treffen abhänge. Die internationale Gemeinschaft nahm die Nachricht mit Skepsis auf: Das Muster aus Drohungen und anschließenden Fristverlängerungen hat sich in früheren Krisen mit Iran bereits wiederholt. "Entspannt euch, in 48 Stunden gibt es weitere 48", spottete ein Analyst. Im Hintergrund schatten der Zusammenbruch des Dollars als Reservewährung und die Verzweiflung einer Regierung, die einen Ausweg aus einem Konflikt sucht, den sie selbst eskaliert hat.

Was auf dem Spiel steht: 20 Prozent des weltweiten Erdöls

Durch den Ormuz-Sund fließt rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls. Eine längere Sperrung würde die Ölpreise in die Höhe treiben und Volkswirtschaften destabilisieren, die vom Persischen Golf abhängig sind. Iran hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es die Passage verminen kann, und seine Antwort auf das Ultimatum ließ keine Zweifel: "Der Sund, dicht geschlossen. Mal sehen, wer länger durchhält." Die iranische Vergeltung würde Angriffe auf Kraftwerke in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel umfassen – ein Szenario gegenseitiger Schäden, das sich keine Seite leisten kann, das die kriegstreiberische Rhetorik aber gefährlich näher bringt.

Das Ende ist weiterhin offen. Die Verhandlungen in letzter Minute haben fünf Tage gewonnen, doch nichts garantiert, dass eine Einigung zustande kommt. Unterdessen warten die Raketen in ihren Silos, und die Welt hält den Atem an angesichts der Möglichkeit eines Konflikts, den niemand will, den die Dynamik aus Ultimaten und roten Linien aber unaufhaltsam vorantreibt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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