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Ölpumpe: Ölfilterwechsel ohne Grube und ohne Werkstatt
Ölextraktionspumpen ab 12 Euro bei Norauto, Carrefour oder im Marinebedarf: Der Ölwechsel ohne Grube kostet 35 Euro an Verbrauchsmaterial.
Ölwechsel ohne Grube: die Pumpe, die die Werkstatt überflüssig macht
Den Ölwechsel am Auto ohne Grube, ohne Hebebühne und ohne Lohnkosten zu machen, ist möglich. Möglich macht es eine Extraktionspumpe, die das Öl durch das Peilstabrohr absaugt, und die Ersparnis gegenüber der Werkstatt liegt bei rund 35 Euro an Verbrauchsmaterial pro Ölwechsel. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Frage, wo man das Gerät kauft. In Baumärkten, Zubehörläden und Marinebedarfsgeschäften gibt es ihn zu Preisen zwischen 12 und 20 Euro, und es gibt auch manuelle Modelle, die nicht von der Autobatterie abhängen.
Was ist eine Ölextraktionspumpe und wie funktioniert sie?
Bei der Methode führt man eine dünne Sonde durch die Peilstaböffnung bis auf den Grund der Ölwanne und saugt das Altöl in einen Behälter. Man muss das Fahrzeug nicht anheben und die Wanne nicht abnehmen – etwas, das viele Fahrer aus Platz- oder Mittelmangel nicht können. Die komplette Aktion, Filterwechsel inklusive, lässt sich in etwa einer Stunde erledigen.
Die Anfangsinvestition ist die größte Hürde. 12-Volt-Pumpen, die an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden, kosten rund 12 Euro in Autoteile-Ketten, aber manche haben sie verstaubt im Abstellraum gelassen, weil sie überhitzen, ewig dauern und alle fünf Minuten eine Pause erzwingen. Manuelle Modelle für 15 bis 20 Euro gibt es im Marinebedarf und auf Basaren und sie hängen nicht von der Batterie ab. Bei Leroy Merlin waren Modelle für 20 Euro zu sehen.
Wo kauft man in Spanien eine Pumpe zum Ölabsaugen?
Die kurze Antwort: in Hypermärkten, Teileläden und Marinebedarfsgeschäften. Carrefour und Norauto fallen am häufigsten, auch Fachgeschäfte für Werkstattbedarf sind im Schaufenster. Wer nicht losfahren will, findet im Internet und in Importläden günstigere Alternativen als in Marinas.
Ein Mittelweg, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: Tankstellen mit kostenpflichtiger Absaugmaschine. Ein Jet kostet etwa 6 Euro, und das System saugt das Öl in drei bis fünf Minuten ab. Das Problem: Viele wissen gar nicht, dass es das gibt, weil sie nicht fragen. Und ein Hinweis für alle Bequemen: Altöl gehört nicht in den Müll. Es muss zum Wertstoffhof, und das Schütten in den Abfluss kann teuer werden.
Bleibt Schmutz in der Ölwanne, wenn man das Öl absaugt?
Das ist der häufigste Einwand. Wer die Ablassschraube verteidigt, sagt, dass Sediment, Metallspäne und verbranntes Öl am Grund bleiben und nur durch Schwerkraft herauskommen. Wer die Pumpe verteidigt, antwortet, dafür sei ja der Filter da, und auch die Werkstattmaschinen würden absaugen. Ein Forumsnutzer berichtet, dass nach dem Einsatz einer Werkstattmaschine beim Öffnen der Schraube kein einziger Tropfen fiel und sich am Grund keine Rückstände befanden. Bei Wechseln alle 15.000 Kilometer sammelt sich in der Wanne ohnehin nicht so viel.
Der Filter ist die andere Front. Bei manchen Autos ist er von oben zugänglich, bei anderen nicht. Und manche erinnern daran, dass sich Filter mit einer Druckluftpistole reinigen und wiederverwenden lassen – eine Idee, die man mit Vorsicht genießen sollte. Den neuen Filter vor dem Einbau mit Öl zu füllen, verhindert, dass der Motor einige Sekunden trocken läuft.
Wie viel Öl einfüllen und wie man es nicht übertreibt
Die Antwort steht im Handbuch des Autos. Als Orientierung: Ein 90-PS-Motor verträgt etwa 4 Liter, Motoren mit 1,0 bis 1,6 Litern Hubraum liegen bei rund 3,5 Litern. So macht man nichts falsch: drei Liter einfüllen, ein paar Minuten warten, mit dem Peilstab messen und nach und nach nachfüllen. Zwischen Minimum und Maximum des Peilstabs liegt meist ein Liter.
Das Budget für einen kompletten Wechsel sieht so aus: Filter für 11,50 Euro im Teileladen, Öl für 23,50 Euro bei Carrefour, Einmalhandschuhe gratis an der Tankstelle. Insgesamt 35 Euro an Verbrauchsmaterial. Demgegenüber verlangt die Werkstatt Lohn und verkauft Öl manchmal zu Goldpreisen. Die Frage ist, wann sich die Pumpe amortisiert. Schnell, wenn man einmal im Jahr wechselt.
Die Logik ist einwandfrei: Wenn die Werkstatt schon eine Absaugmaschine benutzt, kann der Fahrer seine eigene benutzen. Weniger klar ist, ob die Ersparnis die Zeit, das Öl an den Händen und die Fahrt zum Wertstoffhof aufwiegt. Mit diesen Zahlen müsste der Wechsel zum Heimwerken massenhaft erfolgen. Doch es bleibt eine Sache einer Minderheit.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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