NFC-Karten für Bewertungen: echtes Geschäft oder Schneeballsystem

Das Geschäft mit dem Verkauf von NFC-Karten für Bewertungen: 900 % Marge, aber viele Zweifel. Eine Analyse des Modells, seiner Sicherheitsrisiken und seiner Verbindung zur…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

NFC-Karten für Bewertungen: echtes Geschäft oder Schneeballsystem
Das Geschäft mit NFC-Karten für Bewertungen: echte Marge oder Schneeballsystem?

Ein Fünferpack NFC-Karten kostet auf AliExpress etwa 15 Euro. Einzeln verkauft, wird jede Karte für 30 Euro angeboten. Wenn Ihnen jemand dieses Geschäft anbietet, ergibt die einfache Rechnung eine Marge von 900 %. Das Modell wird als Weg verkauft, mit dem kleine Betriebe mehr Google-Bewertungen oder mehr Instagram-Trinc bekommen: Man muss nur das Handy an die Karte halten. Doch Skeptiker vergleichen es mit Dropshipping: einem Modell, das von Desinformation lebt und früher oder später erschöpft ist.

Die Marge und der Schatten des Dropshipping
Das Konzept ist einfach: günstig auf AliExpress kaufen, den Chip per App konfigurieren und an lokale Händler für das Zehnfache verkaufen. Entscheidend ist, dass der Kunde glaubt, die Karte werde magisch Bewertungen anziehen. Die Realität ist jedoch, dass die meisten Nutzer weder NFC-Tags noch QR-Codes scannen. Und wenn doch, erhalten sie nur eine Webadresse, die sie vermutlich ignorieren. Der Gewinn hängt also von der Unwissenheit des Käufers ab. Wie beim Dropshipping hat das Geschäft wenig Zukunft.

Das ignorierte Sicherheitsrisiko
Hinzu kommt ein Risiko, das nicht erwähnt wird: NFC-Karten sind programmierbare Chips. Wenn sie so konfiguriert sind, dass sie den Browser öffnen, kann das Auflegen des Handys den Nutzer auf jede beliebige Seite schicken, sogar auf eine, die Malware herunterlädt. Im besten Fall eine Kuriosität, im schlimmsten Fall ein Angriffsvektor. Jeder Betrieb, der diese Karten einsetzt, sollte überlegen, ob der Anbieter ausreichend vertrauenswürdig ist.

Das eigentliche Geschäft liegt nach Ansicht einiger nicht im Verkauf von Karten, sondern im Verkauf der Illusion, Karten verkaufen zu können. Die Videos, die dieses Modell bewerben, führen oft zu einem Shop, in dem der Guru selbst genau diese Karten verkauft (im Großhandel eingekauft) und nebenbei eine Anleitung für noch Arglosigere. Es ist das klassische Schneeballsystem: Der einzige Weg, Geld zu verdienen, besteht darin, andere Verkäufer anzuwerben. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimeem Marketing und Betrug? Vielleicht bei der Antwort, die sich jeder selbst gibt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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