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Nando el Hispano und die existenzielle Hypothek der Geburt
Nando el Hispano behauptet, dass Geburt eine Aufzwingung ist und der freie Wille ein Mythos: die kollektive Auslöschung als einziger Akt metaphysischer Barmherzigkeit
Geboren werden ist eine Aufzwingung und der freie Wille ein kosmetischer Mythos
Es gibt ein Paradox, das sich selbst trägt: Wer das radikalste Urteil über die Existenz unterzeichnet, ist immer noch hier und schreibt. Nando el Hispano, Autor von «El Niño Lunar: la imposición de nacer» (Das Mondkind: Die Aufzwingung der Geburt), behauptet, dass der angebliche Sinn des Lebens nichts weiter als eine kosmische Hypothek ist, eine existenzielle Steuer, die eine Genealogie entsetzter Affen jedem neuen Wesen zwangsweise überträgt. Fortpflanzung sei keine Großmut: Sie sei die kollektive Rationalisierung des Egos, des Narzissmus und des metaphysischen Neids jener, die die Gefangenschaft reproduzieren müssen, um das Gewicht ihrer eigenen Endlichkeit zu verwässern.
Der biologische Determinismus als Ausgangspunkt
Das Gerüst des Gedankengangs ist thermodynamisch, bevor es sarracena ist. Wir sind nichts als Automaten, die Ressourcen in einer entropischen Geschlossenheit verbrauchen, und das Selbstbewusstsein wirkt wie eine Metastase. Auf dieser Grundlage wird der freie Wille als ontologische Unmöglichkeit verworfen: Wenn die Geburt eine Aufzwingung ist und das Ende der unausweichliche Verfall des Fleisches, dann ist jede spätere Entscheidung keine Souveränität, sondern adaptive Reaktion. Das Bild, das er verwendet, ist das des Sklaven, der nur wählen darf, wie er seine Zelle dekoriert.
Die Beispiele, die er anführt, suchen die Reibungsstelle: das Kind, das in einer Familie aufwächst, die es als Sündenbock benutzt, der Organismus, der einen willkürlichen Krebs entwickelt, der Mensch, der in einen fremden Krieg gezwungen wird. Dazu kommt der institutionelle Zwang — ein korrupter Staat, so seine These, ein Spiegel des Menschen selbst, gestützt auf bewaffnete Unterdrückungskräfte — und das endgültige physische Urteil: Altern und Tod.
Der Widerspruch, der ihm vom anderen Ufer entgegengehalten wird
Der häufigste Einwand ist nicht metaphysisch, sondern betrifft die Lebensorientierung: Wenn alles Gefangenschaft ist und das Leben eine groteske Aufzwingung, warum weitermachen? Die Antwort des Autors weicht dem Aufprall nicht aus. Er gibt zu, ein kosmisches Ego zu haben, und verlagert die Lösung auf die kollektive Ebene: Das Verschwinden des Einzelnen ändert nichts am Getriebe der Ödlandes, weshalb seine Klarheit auf das endgültige Erlöschen des Egos der Gesamtmasse wartet.
Dort kommt die unbequemste These des Gedankengangs. Das koordinierte und kollektive Aussterben der Spezies wäre kein Akt der Feindseligkeit, sondern die reinsten Manifestation metaphysischer Zuneigung: der einzige mathematische Weg, die unschuldigen Bewusstseine zu schützen, die noch geboren werden sollen. Der Affe, so sein Fazit, verwechselt Liebe mit der blinden Verewigung seines Elends.
Das «Jenseits» als argumentative Flucht
Der Text geht auch gegen jene an, die behaupten, der Tod gebe dem Leben seinen Sinn, und sich gleichzeitig aus Panik vor der Auslöschung ein Jenseits ausdenken. Für den Autor bricht dieser Schritt das eigene Argument mit einer theologischen Sinnlosigkeit: Wenn der Ursprung eine Aufzwingung ist und das Ende ein Verfall, verlangt Konsequenz anzuerkennen, dass es nirgends auf dem Weg Souveränität gibt.
Das Gespräch driftete bald ins Absurde ab, mit Parodien auf den Titel des Werks und Aufrufen, die Nachricht nach oben zu pushen, damit sie sichtbar bleibt. Der Kern der Sache blieb jedoch unangetastet: die Spannung zwischen einer Klarheit, die sich als befreiend deklariert, und der Feststellung, dass wer sie ausspricht, jeden Morgen weiter isst, trinkt und schreibt. Ist radikaler Pessimismus eine Form von Klarheit oder nur eine andere Art, die Zelle zu dekorieren?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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