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Motorola G84 schlägt Xiaomi für unter 200 €
Ein 139-€-Samsung M20 kostete 3,23 €/Monat; sein Nachfolger mit 5G und NFC wurde nach Ablehnung von Xiaomi für unter 200 € gekauft.
Ein 139-€-Handy hielt 43 Monate durch, der Ersatz kostete unter 200 €
Die monatlichen Kosten eines Smartphones zu berechnen, ist die Übung, die kluge Käufer von Marken-Zahlern trennt. Ein im Juni 2020 für 139 Euro gekaufter Samsung M20 hielt drei Jahre und sieben Monate durch, was einem Verbrauch von 3,23 Euro pro Monat entspricht. Die oberste Schicht des Displays begann sich abzulösen – das Gerät verlor seine Dichtigkeit, jeder Tropfen wurde zur Bedrohung – und der Besitzer sah von einer Reparatur ab. Die Mindestanforderungen für den Nachfolger waren konkret: 5G, 6 bis 8 GB RAM, 128 GB Speicher und NFC. Die Kamera war zweitrangig.
Das Ergebnis kam im Januar mit einem Motorola G84, deutlich unter 200 Euro. Dazwischen lagen eine Woche voller Zweifel, Vergleiche und eine Rücksendung.
Wie lange sollte ein Handy halten, bevor man es ersetzt?
Es gibt die Meinung, dass drei Jahre zu kurz sind und ein gepflegtes Telefon fünf oder sechs Jahre halten sollte. Die Arithmetik spricht dagegen. Das M20 kostete 139 Euro, funktioniert immer noch und kommt auf 3,23 Euro monatlich, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das sein Besitzer je hatte. Geld in ein abblätterndes Display zu stecken, bei einem Prozessor, der für aktuelle App-Größen schon knapp wird, lohnt sich nicht. Hier bestimmt nicht der Kalender die Obsoleszenz, sondern die Software.
Warum Xiaomi ausschied: Werbung und virtuelle Sensoren
Das Hauptargument gegen die meistverkaufte Marke war die Software. Xiaomi-Telefone kommen mit eigenen Oberflächen und Werbung in nativen Apps, einschließlich der Fotogalerie. Befürworter sagen, diese Werbung kann in den Einstellungen deaktiviert werden und kehre nicht zurück, zudem installieren alle Hersteller eigene Software. Ein Wechsel der ROM auf MIUI EU oder Lineage bleibt eine Spezialistenlösung, wenig attraktiv für den Durchschnittskäufer.
Schwerer wog ein anderes Problem: der softwarebasierte Näherungssensor, der beim Telefonieren das Display nicht ausschaltet und zu Abbrüchen oder versehentlichen Berührungen führt. Manche beschreiben es als unerträglich. In der POCO-Reihe, getrennt von Xiaomi mit anderen Komponenten, nutzt das X5 einen echten Sensor; das X6 Pro greift wieder zum virtuellen. Und es gibt Nutzer, die behaupten, jahrelang keine solche Werbung gesehen zu haben.
G84 vs. G73: Was rechtfertigt die 70-Euro-Differenz?
Dem G84 gegenüber stand der sehr ähnliche G73, ab 185 Euro, sogar 160 Euro mit Willkommensrabatt eines Shops. Der Unterschied liegt im Display: OLED beim G84, IPS beim G73, dazu 12 GB RAM statt 8 GB. Für den Normalgebrauch hätte der G73 genügt. Hier galt ein anderes Kriterium: Elf Stunden tägliche Bildschirmarbeit machen Bildqualität zum Werkzeug, nicht zum Luxus. Nebeneinander betrachtet ist der Unterschied spürbar, auch wenn die Auflösung identisch ist.
Manche vertreten die Ansicht, ein IPS habe OLED nichts neidlos zu lassen und das eigentliche Problem sei die Helligkeit, entscheidend zum Lesen im Freien. Ähnliches gilt für die 120-Hz-Bildwiederholrate: konfigurierbar, mit kaum wahrnehmbarem Unterschied bei erzwungener Nutzung.
Was bietet die Einstiegsklasse für 110 Euro?
Der Vergleich endet nicht bei den zwei Motorolas. Für 110 Euro gibt es robuste Geräte mit über 10.000 mAh Akku – doppelt so viel wie die meisten –, 8 GB RAM, 128 GB und NFC, dafür aber Basis-Display und -Kamera. Zum selben Preis erscheint ein ZTE mit 6 GB und 128 GB unter Android 12. Und ein Redmi Note 12 gab es für 139 Euro mit nur 4 GB RAM.
Darüber hinaus wurde das POCO F5 für 350 Euro verkauft, mit Snapdragon 7+ Gen 2 und über einer Million Punkten in Antutu, eine Zahl, die ein Topmodell von 2022 entlarvt, das das Doppelte kostete und kaum 1.100.000 erreichte. Die Leistung pro Euro ist im Spitzenbereich eingebrochen und im Mittelklasse-Segment explodiert.
Sieben Monate später: Wie schlägt sich das Motorola G84?
Das Fazit nach einem halben Jahr ist positiv. Das Gerät zeigte keine Probleme mit Langsamkeit oder Ruckeln, der RAM reicht für den Alltag, die 5G-Abdeckung ist solide, die Verbindung zu Android Auto klappt gut, und die zwei Lautsprecher machten einen Bluetooth-Lautsprecher aus der Küche überflüssig. Der Speicher ist großzügig und die Fotos gut. Ästhetisch gewinnt es: eckige Seiten, fester Griff und ein Grau, das je nach Licht metallisch-blau schimmert.
Beim Akku blieb das Urteil gemischt. Die 120 Hz können auf 60 festgelegt, auf 120 gesetzt oder der App überlassen werden; wer sie zwangsweise aktivierte, bemerkte kaum etwas. Die berechtigte Frage bleibt, wie viel dieser Refresh über einen echten Tag hinweg verbraucht.
Bei diesen Preisen und Spezifikationen stellt sich nicht mehr die Frage, ob 1.000 Euro für ein „gutes“ Handy sinnvoll sind, sondern wie viele Jahre man von einem 160- oder 185-Euro-Gerät verlangen muss, damit die Rechnung besser aufgeht als bei einem 139-Euro-Gerät, das bereits 43 Monate hielt. Noch hat niemand eine Zahl genannt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ein Nutzer in Spanien suchte eine Britische oder Bengalkatze für den Freigang, adoptierte aber zwei gewöhnliche getigerte Katzen. Der Beitrag erörtert Rassekosten, Gesundheitsrisiken und die Adoption.