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Spanien: Katzenliebhaber adoptiert zwei Hauskatzen statt Rassekatzen
Ein Nutzer in Spanien suchte eine Britische oder Bengalkatze für den Freigang, adoptierte aber zwei gewöhnliche getigerte Katzen. Der Beitrag erörtert Rassekosten, Gesundheitsrisiken und die Adoption.
Wollte eine Britische oder Bengalkatze kaufen, adoptierte am Ende zwei getigerte
Lohnt es sich, für eine Rassekatze zu bezahlen, wenn die Straßen voll mit ihnen sind? Diese Frage stellte jemand, der eine „athletischere“ Katze suchte, die in der Lage ist, sich gegen Nachbarkatzen zu verteidigen und im Freien zu leben, und die Britische Kurzhaar wegen ihrer weiten Verbreitung ausschloss. Die Bengalkatze wirkte auf ihn wie „eine gewöhnliche Katze mit Tigerzeichnung“. Letztendlich fiel der Kauf aus, und das Ergebnis war ein anderes: zwei gewöhnliche getigerte Katzen, geboren auf der Straße und von ihrer Mutter verlassen, die „nur wenige Tage nach der Geburt wie durch ein Wunder überlebten“.
Diese Wendung ist nicht nur eine Anekdote. Sie fasst den Zusammenprall zweier Auffassungen von Tierhaltung zusammen: die eine kauft eine Rasse mit Papieren, die andere vertritt die Ansicht, dass Leben nicht gekauft werden sollten. Dazwischen liegen viele praktische Daten zu Gesundheit, Auslauf und Preisen, die man vor einer Entscheidung prüfen sollte.
Welche Rasse hält dem Straßenleben besser stand?
Der Ausgangspunkt war die körperliche Widerstandsfähigkeit. Die Bengalkatze wurde als „auf katzenhafter Ebene kräftige“ Katze wahrgenommen, gute Jägerin, Klettererin und Kämpferin, während die Britische Kurzhaar als häuslicher und weniger geeignet für den Außenbereich galt. Die grundlegende Empfehlung war klar: Wenn sie allein rausgehen soll, lieber zwei haben, damit sie nicht einsam ist und die Abnutzung geteilt wird.
Die gesammelte Erfahrung deutet in eine andere Richtung. Eine freilaufende Katze „wird definitiv Ärger bekommen“, und gewinnt Kämpfe erst ab drei Jahren. Die Rasse ist weniger wichtig als der individuelle Charakter und die Umgebung. Tatsächlich war die beste Katze, die ein Teilnehmer beschrieb, eine 12 Kilogramm schwere gesprenkelte Streunerin, zu Hause zahm und draußen „ein Killer“, fähig, über einen Zaun zu springen, mit einer Ente im Maul.
Die tatsächlichen Kosten: 1.500 Euro für genetische Defekte
Die Diskussion drehte sich schnell um den Preis. Die in der Unterhaltung genannte Zahl ist 1.500 Euro für eine Katze mit endogamen genetischen Defekten, im Vergleich zu einer kostenlosen Streunerin mit intaktem Jagdinstinkt. Hinzu kommt das Gesundheitsargument: Exotische Rassen sind anfälliger für Probleme, und die Scottish Fold, mit ihrer Ohrenmutation, ist in einigen Ländern verboten.
Die am häufigsten wiederholte Antwort war dieselbe: Adoptieren. Manche behaupten, dass Kaufen ein Zuchtgeschäft mit Missbildungen fördert und dass der Privatverkauf verboten ist. Das Gegenargument der anderen Seite ist einfach: Jeder macht mit seinem Geld, was er will, und eine Rassekatze hat einen vorhersehbaren Standard.
Gesundheit: FIV, Parasiten und etwas Glück
Im halbfreien Lauf kommen Krankheiten vor. Ein Teilnehmer behauptet, dass eine Katze mit Zugang zum Außenbereich „mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit Felines Immundefizienz-Bicho (FIV) bekommt“, obwohl es nicht immer tödlich ist. Andere Parasiten werden mit Spot-Ons, Tabletten und Halsbändern kontrolliert. Die wiederkehrende gesundheitliche Empfehlung lautet, einen Tierarzt zu konsultieren und zu akzeptieren, dass Freiheit einen Preis hat.
Der andere Preis ist das Risiko, nicht zurückzukehren. Unfälle mit automatischen Türen, Überfahrenwerden und Vergiftungen tauchen in der Unterhaltung auf. Wer seine Katze rauslässt, nimmt dies in Kauf. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, baut ein Catio im Freien: ein geschlossener Bereich, in dem das Tier hinausgeht, ohne sich zu gefährden.
Das Ergebnis: Zwei getigerte und ein Catio
Die endgültige Entscheidung war, zwei gewöhnliche getigerte Katzen zu adoptieren, mit einem Catio im Freien, damit sie ohne das Risiko, nicht zurückzukehren, hinausgehen können. Das graue getigerte Fell wird als eines der schönsten gefeiert, und ein Gesundheitsargument wird hinzugefügt: Mischlingskatzen „sind oft gesünder“. Das Männchen wog fast zwei Kilogramm im Alter von zweieinhalb Monaten.
Die gewählte Ernährung bestand aus Hühner-Trockenfutter und Dosenfutter, wobei Marken kombiniert und Preise in Online-Shops verglichen wurden. Die Geschichte endet mit einem Satz, der die eingenommene Haltung zusammenfasst: „Kauf nicht, adoptiere. Wenn keine Nachfrage besteht, gibt es kein Geschäft.“ Mit zwei von der Straße geretteten Katzen blieb das Geschäft, zumindest in diesem Fall, ohne Kunden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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