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Moats und 12,5 % CAGR: die Unternehmen, die niemand beachtet
Unternehmen mit Moat und 12,5 % jährlichem CAGR abseits von Nvidia und ASML: Ein hohes KGV ruiniert die Investition nicht, und die Chancen liegen weiterhin abseits des Radars in Nebenmärkten.
Die Jagd nach dem Moat-Unternehmen mit 12,5 % abseits des Radars
Unternehmen, die jährlich um 12,5 % im Compound wachsen und einen verteidigungsfähigen Wettbewerbsvorteil besitzen, verstecken sich nicht nur bei Nvidia oder ASML. Es gibt sie auch in Europa, Kanada, Japan, Korea oder Australien. Sie zu finden ist eine andere Sache: Datenbanken und KI-Modelle decken Märkte außerhalb der USA schlecht ab, und alles, was nicht durch den amerikanischen Screener läuft, muss von Hand erledigt werden.
Hohes KGV mit Moat oder günstig mit Dividende
Es gibt zwei Denkschulen. Die eine hält es für rational, ein KGV von 30 für ein Unternehmen zu zahlen, dessen Gewinn je Aktie um 14 % pro Jahr wächst, wenn der Moat solide ist und der Anlagehorizont zwei Jahrzehnte beträgt. Die Rechnung: Konvergiert das KGV beim Ausstieg gegen 22, ergibt sich eine verzinste Rendite von 12,5 %. Bei einem Einstiegs-KGV von 15 und gleichem Ausstieg sind es 16 %. Auf diesem Niveau verwässert sich das doppelte Einstiegs-KGV: Entscheidend ist das Gewinnwachstum.
Die andere Schule kauft lieber ausgeschlagene Aktien und kassiert derweil Dividenden. Der klassische Konflikt: Wachstum gegen Value. Die Moat-Logik neigt die Waage zur ersten Seite, doch die Psychologie eines Anlegers, der gesehen hat, wie sein Depot um 40 % fällt, heilt kein Spreadsheet.
Die Skepsis dessen, der -40 % erlebt hat
Zu sehen, wie 40 % des Depots im Minus stehen, tut weh – selbst bei einem Horizont von zwei Jahrzehnten. Und Dividenden sind in der Theorie wunderbar, bis das Finanzamt seinen Teil kassiert. Deshalb bevorzugt ein Teil der Analyse lokale oder reife REITs mit planbaren Erträgen, selbst wenn sie nicht um 12,5 % wachsen.
Die praktische Schlussfolgerung: Chancen mit Moat und 12,5 % finden sich nicht auf den üblichen Listen, doch sie abseits des Radars der geteilten Daten aufzuspüren ist Arbeit für Geduld und Tabellenkalkulation. Wer zuerst kommt, kassiert die Rendite. Wer später kommt, kauft das Märchen schon teuer.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Der Endpreis bei Goldbarren-Auktionen übersteigt den Ladenpreis: Zum Aufschlag des Gebots kommen noch die ITP- und AJD-Grunderwerbsteuern der jeweiligen spanischen Region hinzu.