Hotels für Migranten: der neue Goldesel des öffentlichen Geschäfts
Am 23. Juli stimmten die Kanaren mehrheitlich für die PSOE (die spanische Sozialistenpartei). Kurz darauf hat sich eine Praxis verbreitet: afrikanische Migranten in Hotels unterzubringen, manchmal in Luxushotels, während die Spanier bei Wohnungen zu Goldpreisen den Gürtel enger schnallen. Die Frage, die in der Luft liegt: Ist das eine humanitäre Maßnahme oder der letzte Coup der Freunde der Macht?
Das Migrationsgeschäft: Nächstenliebe oder Schmiergeld?
"Das ist keine Magie, das sind deine Steuern", fasst ein Kommentar zusammen, der hartnäckig kursiert. Der Verdacht, dass hinter den Hotelverträgen Kumpels und Gesellschaften stehen, die Kommissionen aus der öffentlichen Kasse kassieren, zieht sich durch die Debatte. Man spricht von "Schmiergeldern" und vom "Handel mit Menschen" als dem neuen Topgeschäft, das den Immobilienboom ablöst. Die Ironie, dass die "Migrationsindustrie" boomt, bleibt nicht unbemerkt.
Die Wahlrechnung: das Gewählte und seine Folgen
Der Verweis auf den 23. Juli ist kein Zufall. Wer die Migrationspolitik verteidigt, sagt, es sei "gerecht und demokratisch", dass die Kanaren genießen, was sie gewählt haben. Die Kritiker halten dagegen, dass der IMSERSO (Spaniens staatliches Seniorenferienprogramm) Plätze verliert, während die Kurhotels mit Migranten voll werden. Ein Detail fällt auf: Das Gelände dieser Hotels ist eingezäunt. Schutz, damit niemand hinausgeht – oder damit niemand hineinkommt?
Die unbequeme Zahl
Mit 137 Abgeordneten gelingt es der PP nicht, eine Regierung zu bilden, und die Rechte spricht von Wahlbetrug. Währenddessen mästen die öffentlichen Kassen weiter die Hotelunternehmer. Das Migrationsgeschäft ist, weit entfernt von einer altruistischen Geste, durchsetzt von Kommissionen.
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