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Migranten berichten von Schlägen und Demütigungen durch spanische Soldaten in Ceuta
Migranten berichten von Schlägen durch Militärangehörige in Ceuta, Spanien. Werden Informationen zurückgehalten oder die Berichterstattung manipuliert? Wir analysieren die Fakten.
Die Lage in Ceuta hat sich zugespitzt, nachdem Migranten Übergriffe durch Militärangehörige angezeigt haben, während die mediale Berichterstattung eine Debatte über ihren Fokus und ihre Objektivität ausgelöst hat.
## Schläge und Demütigungen an der Grenze
Die massive Ankunft von Migranten in **Ceuta** Ende Juli **2021** hat eine Spur von Zeugenaussagen hinterlassen, die auf ein Muster von Gewalt durch einige spanische Soldaten hindeuten. Nach Berichten haben **rund zwei Dutzend** Menschen angegeben, Schläge und entwürdigende Behandlung erlitten zu haben, darunter auch **Minderjährige**. Diese Berichte, die von **elDiario.es** direkt zusammengetragen wurden, kommen zu rund hundert Fällen hinzu, die Organisationen vor Ort erfasst haben. Besonders das Vorgehen der **regulares und legionarios** (in Nordafrika stationierte Einheiten der spanischen Armee) wird kritisiert.
## Der mediale Blickwinkel
Die Art und Weise, wie über diese Krise berichtet wurde, hat Kontroversen ausgelöst. Einige Berichte wurden wegen ihrer angeblichen Kühle, des Fehlens eindrücklicher Bilder oder direkter Aussagen der mutmaßlichen Opfer kritisiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Angst und Verzweiflung derjenigen, die in die Stadt kommen, möglicherweise ausgeblendet wurde – ebenso wie Vorfälle wie Steinwürfe auf Journalisten, die jungen Migranten zugeschrieben werden. Gleichzeitig wurden auch die Beschwerden der **Marokkaner** selbst über die Gewalt, die sie nach eigenen Angaben erleiden, sichtbar gemacht.
## Die Rolle der Organisationen
In diesem Umfeld haben verschiedene Organisationen ihre Stimme erhoben. **Amnesty International** hat gefordert, die Gewalt gegen Journalisten zu verurteilen, wobei ihre Haltung zu den von Migranten angezeigten Übergriffen Anlass für Kritik war. Mehr als **140 spanische Organisationen** haben von den Behörden eine schnellere Reaktion auf die humanitäre Krise gefordert. Die Lage in Ceuta hat zudem die Sorge vor rassistischem Hass und Belästigungen sowie die Bestrafung derjenigen, die helfen wollen, deutlich gemacht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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