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Spanien: Vorwurf gegen NGO – Pfefferspray für Migranten in Ceuta
Eine Bewohnerin der spanischen Stadt Ceuta behauptet, eine NGO verteile Pfefferspray an Migranten. Ohne Beweise und ohne benannte Organisation wächst die Unruhe.
Pfefferspray für Migranten: Die Anschuldigung, die Ceuta aufwühlt – ohne Namen einer NGO
Eine Bewohnerin von Ceuta hat angezeigt, dass eine NGO Pfefferspray an irreguläre Migranten verteilt. Es gab keine Namen. Es gab keine Beweise. Das war auch nicht nötig, damit die Unruhe in der Stadt ausbrach.
Eine Anschuldigung, die sich nicht konkretisieren lässt
Die Geschichte kursiert als anonymes Zeugnis und wurde von keiner Behörde bestätigt. Das Fehlen einer Identifizierung der Organisation ist vorerst die Schwachstelle einer Erzählung, die sich von der bestehenden Unzufriedenheit mit den NGOs an der Grenze speist. Es wird angeführt, dass diese Organisationen nicht mit den Anwohnern zusammenarbeiten und ihre Rolle im Migrationsmanagement zumindest intransparent sei.
Von der Skepsis zur Forderung nach Ausweisung
Die Reaktionen bewegen sich in drei Lagern. Das erste, skeptische, fragt, ob die einzige Reaktion das Filmen der Szene war. Das zweite fordert, die NGO endlich zu identifizieren. Das dritte geht weiter: Es verlangt, alle humanitären Organisationen aus der Stadt auszuweisen und ihre Lebensmittelversorgung zu stoppen – ein Vorschlag, der sogar gegen Gruppen geäußert wurde, ohne dass es dafür irgendeinen Beleg gibt. Die Spannung ist nicht neu: Das Verhältnis zwischen Ceuta und den NGOs war bereits angespannt. Die Anschuldigung mit dem Pfefferspray, ob echt oder erfunden, hat weiter Öl ins Feuer gegossen.
Bis heute gibt es keine offizielle Bestätigung, keine benannte Organisation und kein einziges sichergestelltes Spray. Die Geschichte kann sich in 48 Stunden zersetzen oder sich als neuer Episode der Reibungen festsetzen. In Ceuta ist das Klima dafür längst geschaffen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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