Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Marokko bombardiert die Sahara: Offensive verändert den Konflikt
Marokko bombardiert die Sahara mit modernsten Drohnen und Artillerie. Die Polisario-Front mit sowjetischem Material verliert an Boden, während der Hafen von Dakhla voranschreitet.
Marokko bombardiert die Sahara: Wenn militärische Asymmetrie die Zukunft entscheidet
Marokko hat seine Militäroperationen in der Westsahara intensiviert und bombardiert Stellungen der Polisario-Front mit modernsten Drohnen und Artillerie. Das Ungleichgewicht ist überwältigend: Während Rabat Kriegsgerät aus den USA und Israel einsetzt, operiert die Polisario mit Material aus den 1990er Jahren. Die Frage ist nicht, ob es zu einem offenen Krieg kommt, sondern wie lange sich der saharauische Widerstand ohne solide äußere Unterstützung halten kann.
Der Technologiefaktor: Vom Kamel zur Kamikaze-Drohne
Der Krieg in der Sahara wird nicht mehr mit Gewehren oder Jeeps geführt. Marokko hat Angriffsdrohnen, Satellitenüberwachungssysteme und Präzisionsmunition eingeführt. „Gestern waren es drei saharauische Milizionäre, morgen könnten es drei algerische Soldaten sein“, heißt es in einer immer wiederkehrenden Analyse in geopolitischen Kreisen. Die Asymmetrie ist so groß, dass manche die Lage mit einer Simulation vergleichen, bei der eine Seite Zugang zu intelligenten Waffen hat und die andere kaum über sowjetische Nachtsichtgeräte verfügt. Die Polisario-Front kann das Gelände zwar in- und auswendig kennen, doch gegen die marokkanische Feuerkraft kommt sie nicht an.
Hafen Dakhla: Rabats Meisterzug
Über die Bombardierungen hinaus hat die marokkanische Strategie einen logistischen Anker: den Megahafen von Dakhla, mitten in der Westsahara. Mit einer Kapazität von 35 Millionen Tonnen Waren pro Jahr soll diese von den USA und Israel finanzierte Infrastruktur zum atlantischen Tor zum Sahel werden. Sie wird direkt mit den Kanarenhäfen konkurrieren und die marokkanische Besetzung vor Ort festigen. Die von Mohamed VI. ins Leben gerufene Atlantik-Initiative soll Binnenstaaten wie Niger, Mali oder Tschad Zugang zum Meer verschaffen und legitimierte zugleich die Kontrolle über das umstrittene Gebiet.
Demografische Belagerung und das Ende der Hoffnung auf ein Referendum
Die Bevölkerungszahlen erzählen eine andere Geschichte: rund 250.000 einheimische Saharauis stehen 350.000 marokkanischen Siedlern gegenüber. Bei diesem Verhältnis wäre ein Referendum über die Selbstbestimmung, einst der Horizont des Konflikts, für die Polisario nicht mehr machbar. Der demografische Wandel ist unumkehrbar, und Marokko weiß das. „Am Ende werden sie sie für immer von der Landkarte fegen“, fassen diejenigen zusammen, die in der Kombination aus Bombardierungen und Kolonisierung einen verdeckten ethnischen Säuberungsplan sehen, den niemand in der internationalen Gemeinschaft aufhalten will.
Die mittelfristige Aussicht für die saharauische Sache ist düster. Ohne die explizite Unterstützung Algeriens —das selbst in Krisen steckt— und mit einem Marokko, das zum regionalen Proxy von Washington und Tel Aviv geworden ist, kann der Widerstand nur hoffen, durchzuhalten, bis das Alaouiten-Königreich einen strategischen Fehler begeht. Die Frage ist, ob ihnen dafür noch Zeit bleibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (92 Antworten).
Eine 14-Jährige sagte sechs Tage nach dem Verschwinden ihrer Freundinnen aus. Manche halten sie für eine Lügnerin, andere erinnern sich an ihre Nervosität.
Ein pensionierter spanischer Generalleutnant soll erklärt haben, dass Spanien Panzereinheiten für die NATO zugesagt hat, und hält den Einsatz von Atomwaffen für „machbar“.
Das Forum diskutiert die Kapitulation von 264 ukrainischen Marinesoldaten in Mariupol, die Identität der Kapitulierenden und die Behandlung der Kriegsgefangenen.
Sjewjerodonezk ist von Norden, Osten und Süden eingekreist: Möglicherweise sind 14.000 bis 16.000 ukrainische Soldaten eingekesselt. Der Donbas entscheidet sich in einer Einkesselung.
Das Interesse am Ukraine-Krieg ist in Spanien stark gesunken: Versorgungsengpässe, Inflation und die Energiekrise stehen nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.