Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Madrids Regierungschefin Ayuso will Sol-Camp per Gericht räumen lassen
Die Region Madrid beantragt einstweilige gerichtliche Maßnahmen zur Räumung des Camps an der Puerta del Sol, nachdem ein 48-Stunden-Ultimatum ohne Räumung verstrichen ist.
Zelte am Sol entfernt, Ayuso vor dem Richter: Das Camp bleibt ohne Zelte
Die Arbeiter begannen mit den Zelten, die die Fahrbahn blockierten. Die Puerta del Sol in Madrid erwachte zur Entfernung von Strukturen, die – so das immer wiederkehrende Argument – den Einsatzkräften den Weg versperren könnten. Die Regionalregierung von Madrid hat nicht auf den Verwaltungsweg gewartet: Sie kündigte an, vor Gericht zu ziehen, um den Kilometer Null zu räumen, während die Regierungsdelegation das Camp nach Ablauf ihres eigenen Ultimatums bestehen ließ.
Was wird an der Puerta del Sol entfernt?
Die Operation hat zwei klar getrennte Ebenen. Eine ist materiell: Es werden die Zelte entfernt, die in die Fahrbahn hineinragen – ein Argument, das die Verwaltung selbst anführt (Notfahrzeuge müssen durchkommen) und das auf dem Papier schwer zu widerlegen ist. Das andere ist symbolisch: Von Säuberung auf einem besetzten Platz zu sprechen bedeutet, dass dort überhaupt niemand sein sollte.
Vor Ort passen die Berichte nicht zusammen. Es gibt keinen Menschenschwarm, sagen die einen, nur Zelte und Planen, die gerade die Abwesenheit von Menschen verbergen. Andere entgegnen, die tägliche Desinfektion sei eine Geste, die sich so schnell auflöst, wie sie vollzogen wird, und der Platz werde weiterhin täglich genutzt.
Ayuso bringt die Räumung vor Gericht
Der entscheidende Schritt ist juristisch. Die Regionalregierung von Madrid hat eine Klage vor den Verwaltungsgerichten mit dem Antrag auf sofortige einstweilige Maßnahmen angekündigt, um die unverzügliche Räumung des Kilometer Null anzuordnen. Auslöser war das Verstreichen des 48-Stunden-Ultimatums, ohne dass eine Räumung erfolgte.
Der Machtkampf stellt zwei Verwaltungen gegeneinander. Die Regionalregierung will sofort handeln; die Regierungsdelegation hat bislang nicht geräumt. Der Antrag auf einstweilige Maßnahmen ist ein Weg, diese Untätigkeit auf gerichtlichem Weg zu umgehen: Solche Maßnahmen werden mit äußerster Dringlichkeit und ohne das übliche Verfahren entschieden. Weist der Richter sie zu, wird die Räumung von einer politischen Entscheidung zu einer Anweisung.
Gibt es am Sol wirklich ein Camp?
Die Frage spaltet die Gemüter. Die eine Seite behauptet, auf dem Platz stehe ein Camp leerer Zelte, mit Planen, die verdecken sollen, dass niemand drin ist, und fügt hinzu, dass jeder Vergleich mit der 15M-Bewegung angesichts der geringen Zahlen lächerlich sei. Die andere Seite hält dagegen, dass ein täglich besetzter Platz ausreichend sei, um von einem Camp zu sprechen, und dass das Desinfektionsmittel eine hygienische Geste, kein Argument sei.
Manche fordern auch harte Maßnahmen gegen die Camper – Schläuche inbegriffen – in einer abwertenden Sprache, die der Sache nicht bedarf. Diese Front trägt nicht zur These der Säuberung bei.
Der Boykott einer Ehrung für Ceuta
Zum Streit um den Raum kam ein Streit um die Deutung. Wie in sozialen Medien verbreitet wurde, verwandelte bei einer Ehrung für Ceuta die Projektion von Bildern gegen die Regionalregierung – mit Präsidentin Ayuso und Bürgermeister Almeida im Visier – eine offizielle Veranstaltung in eine Bühne des Protests. Für die einen ist das der Beweis, dass das Camp ein klar politisches Ziel verfolgt und keine konkrete Forderung. Für die anderen ist es genau das, was von einer Versammlung zu erwarten ist: die Botschaft im Moment größter Sichtbarkeit verbreiten.
Ein verstrichenes 48-Stunden-Ultimatum, ein dringender Antrag vor Gericht und von der Fahrbahn entfernte Zelte – alles, um zu entscheiden, wer am Kilometer Null das Sagen hat. Derselbe Platz, der während der 15M-Bewegung besetzt war, verhandelt seine Zukunft erneut vor den Gerichten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Das spanische Gesundheitsministerium prüft vier rechtliche Wege, um in Madrid Einschränkungen durchzusetzen, falls Isabel Díaz Ayuso bis Montag keine Kurskorrektur vornimmt.
Das Archetyp-Bild des Mannes, den Frauen ohne Kaffee ansprechen und den der Feminismus angeblich nicht berührt, in der kritischen Betrachtung jener, die darin eine operierte Phantomgestalt sehen.
Eine Analyseströmung behauptet, die Hantavirus-Berichterstattung solle vom Ölfördermaximum ablenken. Bei 60 Prozent Zustimmung zu einem Lockdown bleibt die Frage: echte Gefahr oder Vorwand?
Die Kings League von Gerard Piqué entlässt 50 % ihrer Belegschaft (41 von 83 Mitarbeitern), drei Jahre nach dem Start. Das Unternehmen hatte zuvor von einem kleineren Abbau gesprochen.
Ein Ex-Mitarbeiter enthüllt: Carglass verdient 4.000 Euro für je drei Euro Kosten bei seiner Anti-Regen-Behandlung. Ein Geschäft mit unverschämten Margen und Monopol
Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine Obergrenze von 10 Millionen Einwohnern ab. 80 % der Einwanderung ist europäisch, und die Unternehmen warnen vor wirtschaftlichen Folgen